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 Ghost-The Tale of a Vengeful Man

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FlyingrhytmScorch
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BeitragThema: Ghost-The Tale of a Vengeful Man   Di Jan 12, 2010 11:10 pm

Ghost-The Tale of a Vengeful Man

Kapitel 1: The Man with no Name

Montag morgens, 3:30 in dieser elenden Stadt, der verkommenste Platz auf diesem elenden Planeten, dessen Name Malice City ist. Ich schreite durch die menschenleeren Straßen, geweckt von dem elenden Geschrei dieses kleinen Wurms, der sich in meinen Armen befindet. Einige von euch werden jetzt sicher denken, oh Mann was soll der Scheiß, wieso hat dieser finstere Typ ein Baby im Arm. Tja, das ist ne ziemlich dumme Frage, ist halt einfach so und ich bin kein Mann, der gut Geschichten erzählen kann. Da ich aber irgendwann meine Erinnerungen niederschreiben muss, weil mein Kleiner vielleicht irgendwann niemanden mehr hat werde ich meine Geschichte erzählen. Pff, da gibts ne Menge zu erzählen und irgendwo muss ich ja anfangen, wie ich zu dem Kind komme würdet ihr wohl gerne wissen, aber da gehören schon immer zwei zu, das mit den Blümchen und den Bienen und den ganzen anderen Mist muss ich wohl niemandem erzählen. Der kleine Wurm in meiner Hand ist mein Sohn und sein Name ist Alistor, zumindest ist das sein Deckname, genau wie ich soll auch er nicht erkannt werden. Die Spuren unserer Identität soll niemand zurückverfolgen können und das wird auch niemand tun, dafür hab ich gesorgt und alle Aufzeichnungen vernichtet. Es ist hart genug alleinerziehender Vater zu sein, aber wie es dazu kam, damit könnte ich ja mal anfangen, dann habt ihr was, dass ihr euch vorstellen könnt. Aber erst mal muss ich jetzt Windeln besorgen, die sind leider alle und nur der Laden hier um die Ecke hat noch auf und vor allem hat der diese Miefhosen, die Alistair braucht. Na ja, also ich werd mich dann auch mal vorstellen, mein Name ist Phantom Slayer, Torch, Bullet Breaker, Schnitter, Domino Effect, ich hab viele Namen, aber der einprägsamste ist Ghost. Ich bin berühmt, berüchtigt, gefürchtet, verehrt, verhasst, vergöttert, eigentlich alles, ich bin halt flexibel und kann ne Menge. Ich hab nen dreckigen Beruf, der mich in diese Lage gebracht hat, in der ich jetzt bin, mit meinem Sohn auf dem Rücken, in Richtung des 24 Stunden Ladens um die Ecke um 3:30 an diesem Scheiß Montagmorgen, wo vor einer Woche alles begonnen hatte. Ich bin von Beruf Killer, ein Auftragsmörder, der keine Fragen stellt und bezahlt wird, ein Söldner für die dreckigen Angelegenheiten, von Politikern, Mafiabossen und sonstigen schmierigen Gestalten, mich heuert alles an, wovor man am liebsten die Augen verschließt. Naja, fang ich mal an, bevor ich euch noch die Ohren mit meinem Gelabere abkaue.

Wie gesagt fing alles vor einer Woche an, ich lebte dort noch mit meiner Frau und meinem kleinen Sohn in einem kleinen Haus am Rande von Malice City. Meine Frau kümmerte sich um unseren Sohn, sie hatte ihren Beruf aufgegeben, das hat sie echt Überwindung gekostet, aber wir haben uns trotzdem durchschlagen können. Als Auftragsmörder verdient man ganz gut und wir haben nicht schlecht gelebt, sie konnte es sich leisten zuhause zu bleiben und ich erledigte dann die Arbeit mit dem Kohle ranschaffen. Da meine Frau keinen Decknamen mehr braucht kann ich euch ihren wahren Namen verraten, sie heißt Laurentine. Wir hatten uns in dieser Stadt kennengelernt und waren auch hiergeblieben, wir liebten unsere Heimat einfach und fühlten uns ihr verbunden und auch unser Sohn sollte in dieser Stadt aufwachsen. Meine Frau kümmerte sich liebevoll und aufopferungsvoll um unseren Sohn, allerdings wurde ihr das zum Verhängnis. Ich war gerade auf einem Auftrag und hatte dafür gesorgt, dass der neue Mafiaclan, der sich in der Stadt breitmachte, sich zurückzog, indem ich ihren Boss erledigt hatte. Die heimische Mafia hatte mich damit beauftragt, genauer gesagt ihr Boss Don Petrovic. Als ich gerade dabei war meine Ziele zu erledigen war die Hölle in der Stadt los. Alles in der Stadt war still, kein Anzeichen von Leben irgendwo. Ich war in einer anderen Stadt und hatte dort die Basis der Mafia dem Erdboden plattgemacht, ihre Zweigstelle hatte ich mir davor vorgenommen. Die gesamte Stadt war zerstört, es hatte jedoch keine Anzeichen von Kämpfen gegeben, in der gesamten Stadt nicht. Viele Menschen lagen niedergestreckt auf dem Boden, erstochen, enthauptet oder sonstwas, aber sie waren alle lautlos und schnell ermordet worden. Diese elende Stadt war zwar schon immer verkommen, aber irgendjemand hatte wohl beschlossen das Übel an der Wurzel zu packen und sie auszumerzen und leider waren damit sämtliche Bewohner dieser Stadt vom Antlitz der Erde gefegt. Ich fackelte nicht lange und rannte so schnell ich konnte zu meinem Haus. Dort traf mich der Schlag, überall in der Stadt gab es keine Kampfanzeichen, aber hier war alles verwüstet. Mir schossen viele Gedanken durch den Kopf, aber ich hatte nur die Hoffnung, dass mein Sohn und meine Frau überlebt hatten. Ich trat meine Haustür aus den Angeln und stürmte ins Haus. Als ich reinkam sah ich mehrere erschlagene Typen in Anzügen am Boden, das war eindeutig meine Frau, die ihrem Namen alle Ehre gemacht hat.

Man nannte sie nicht umsonst die Hornisse. Tja, das hättet ihr jetzt nicht gedacht, was? Meine Frau hatte den gleichen Beruf wie ich, sonst hätte sie wohl kaum soviel Verständnis aufgebracht, dass ich abends immer länger weg war und teilweise immer nach Blut roch und Gedärmen oder Schmaufspuren an meinen Kleidern waren. Wir zwei waren einst ein gutes Killerduo, aber sie legte irgendwann die Waffen nieder und ich kümmerte mich alleine um das Geld, schließlich musste ja irgendwer unseren Sohn beschützen und Leibgarden sind teuer und bestechlich und Babysitter ebenfalls. Meine Frau war als Mutter immer noch der beste Schutz für den Kleinen. Daneben lagen noch einige Typen mit einem glatten Herzdurchschuss und weitere mit enthaupteten Köpfen. Aber plötzlich hörte ich meinen Sohn, er schrie laut und deutlich und ich wusste, da war was los, denn er schrie zwar immer viel, aber ich kannte meinen Sohn, irgendwas war passiert, sonst würde er nie so laut schreien. Ich eilte nach oben und sah zwei von den Typen, wie sie meine Frau in der Hand hatten und sie stark blutete und die beiden Bastarde meinen Sohn anfassen wollten. Ich blickte schnell zu ihr, zückte meine Hammer (das ist meine Pistole) und verpasste dem Typen einen Kopfschuss, noch bevor er seine dreckigen Finger an meinen Sohn legen konnte. Bevor der zweite Typ schießen konnte verpasste ich diesem ebenfalls eins in die Rübe. Nachdem ich die beiden erledigt hatte eilte ich zu meiner Frau und fing sie auf, bevor sie auf den Boden fiel. Sie hatte fiel Blut verloren und sie würde wohl bald sterben, wenn ich nicht etwas tun würde. ,,Schatz, was ist hier passiert? Wie geht es dir?'', meinte ich zu ihr. ,,Nicht gut, diese Schweine waren einfach zu viele, ich hab viele von ihnen erledigt, aber diese vier Bastarde haben den Kleinen geschnappt und gedroht auf ihn zu schießen, daher hab ich mich vor ihn geworfen und die Schüsse abgefangen. Ich hab es zwar noch geschafft zwei von denen zu erledigen, aber die beiden, die du gerade ins Jenseits befördert hast haben mir weitere Schüsse verpasst und mich kampfunfähig gemacht. Sie haben mich an meinem wundesten Punkt erwischt. Sie wussten genau, dass ich eher sterben würde, als meinen Sohn sterben zu lassen.'', presste sie noch aus sich heraus und spuckte im nächsten Moment Blut. ,,Schatz, ach verdammt. Ich werde den Auftraggeber finden und diesen miesen, elenden Schweinehund in die ewigen Jagdgründe befördern. Aber erst mal müssen wir dich in ein Krankenhaus bringen.'', sagte ich. ,,Das bringt nichts, so lange lebe ich nicht mehr. Sie haben unsere Ausrüstung hier zuhause auch komplett lahmgelegt, die sind gerissen vorgegangen. Ich hab nicht mehr viel Kraft, ich will nur noch einmal deine Lippen berühren.'', meinte sie und gab ihm einen heißen und innigen Kuss. ,,Ich liebe dich, ...'', sagte sie und kotzte nochmals einen Liter Blut aus. ,,Nein! Schatz, sag sowas nicht, ich hab noch was dabei. Ich operiere dich jetzt und hier.'', meinte ich und holte schon die Sachen raus, aber sie griff meine Hand und hielt sie fest. ,,Du weißt, dass es nichts mehr bringt. Meine Leber ist durch, mein Herz durchbohrt, meine Nieren zerschossen, meine Arme und Beine gebrochen. Lange lebe ich nicht mehr, höchstens zwei-drei Minuten. Die Lage ist aussichtlos. Gib mir den Kleinen und umarm mich.'', sagte sie und ich nickte nur und gab ihr den Kleinen in die Arme und umarmte sie. ,,Ich liebe dich über alles und unseren Kleinen auch! Du musst für ihn sorgen, wenn ich nicht mehr da bin! Das einzige, was ich von dir verlange und ich weiß du wirst es tun, du wirst ihn für mich lieben und für mich mit aufziehen, du wirst alles für ihn tun! Mehr will ich nicht, unser Sohn soll es einmal besser haben als wir! Wir sind beide Killer und Massenmörder, lass ihn nicht dasselbe Schicksal erleiden wie wir und lasse ihm seine freie Wahl, erziehe in unserem Sinne und lass dich nicht von meinem Tod trüben. Er kann für das alles nichts, die Taten seiner Eltern sind nicht seine Schuld!'', sagte sie und ich drückte sie nur noch fester. Wir hielten uns noch ein wenig fester. ,,Aber eine Bitte hab ich noch, du weißt schon, ein letztes Mal!'', sagte sie und ich wusste genau, was sie wollte. Ich legte den Kleinen daneben, denn er schlief jetzt ein, nachdem das Getöse vorbei war und er die Geborgenheit seiner Eltern spürte. Wir beide nahmen die letzten ehelichen Pflichten ein letztes Mal war und auf dem Höhepunkt schrie sie ein letztes Mal, dass sie mich liebte und wir ohne sie auskommen würden, aber sie sagte auch, dass ich Rache nehmen sollte, wenn es mir besser gehen würde und das würde ich tun. Für mich und mit unserem Sohn, seine Mutter würde ich vielfach rächen. Das musste ich für meinen Seelenfrieden tun und vor allem auch für ihren Frieden. Ich war sowieso ein Mörder, da kam es auf zwei-drei mehr Morde nicht mehr an. Mein Kleiner würde niemals mehr von meiner Seite weichen, dafür würde ich sorgen. Seine Mutter würde niemals ruhen, wenn ihm etwas geschehen würde und ich ebenfalls nicht. Also küsste ich meine wunderschöne Frau ein letztes Mal auf die Lippen, bevor ich anschließend ihr Grab aushob und sie beerdigte. Ich weinte, wie ich noch nie geweint hatte und auch mein Kleiner schrie mit mir, er spürte genau, dass ich traurig war und trauerte mit mir. Nachdem wir beide trauerten packte ich den Kleinen auf meinen Rücken und packte alles ein, was ich brauchte. Schwerter, Pistolen, Bazookas, Granaten, Maschinenpistolen, Messer, Wurfsterne, Katanas, Minen, Mörser, einfach alles was man zum Töten brauchte und was ich brauchte, um herauszufinden, wer für dieses Massaker verantwortlich war. Ich würde ihn tausendfach büßen lassen.

Da in der Stadt niemand mehr war kümmerte ich mich in dieser folgenden Woche darum, alles Wichtige zusammenzupacken und in einem Panzer alles zu sammeln, was ich brauchte. Jetzt brauchte ich Windeln, stiefelte zum Markt und besorgte mir neue, da sie alle waren. Nachdem ich dem Kleinen die Windeln gewechselt hatte schlief er wieder seelenruhig und ich setzte den Panzer in Bewegung. Es war Zeit aufzubrechen und meine Suche nach dem Mörder meiner Frau zu beginnen. Egal wo er sich versteckte, ich würde ihn überall finden. Er hatte sein Testament vielleicht noch nicht gemacht, aber egal was da kam, ich werde ihn töten. Keine Gnade und keine Rücksicht mehr, jeglicher Funken von Freundlichkeit zu anderen Menschen war in mir gestorben, seitdem meine Frau das Zeitliche gesegnet hatte. Einzig und allein mein Kleiner hatte mein Mitgefühl und mein Vertrauen verdient, da er dasselbe erlitten hatte wie ich, ich würde nicht eher ruhen, ehe mein Durst nach Rache gestillt war. Egal wie blutig, egal wie schmerzhaft, ich durfte nur eins nicht tun und das war sterben!

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He, who is born with twelve souls in one, is the man, who erases all existence to be gone!

Prophecy of the Underworlds Ruler, the God of Death is born and his name shall be Caine Stormbringer!

http://theflood.forumieren.de/geschriebenes-f6/a-man-s-crusade-t4.htm
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