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 A Man's Crusade

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FlyingrhytmScorch
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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   Fr Feb 26, 2010 10:19 pm

Kapitel 41: Struggle in the boundarys

Diese Macht wirkt sich nun auch auf andere Nationen aus. Die Nationen, die sich mit uns verbündet haben wollen etwas von dieser Macht wollen und mehr Mitspracherecht bekommen, welche ich momentan bekleide. Ich kann es ihnen nicht verwehren und wir müssen Krisengespräche führen, sonst könnten die Bündnisse zerbrechen und wir hätten noch mehr Schwierigkeiten als nur einen Krieg der Götter. Deshalb halten wir diesmal in Grania ein Krisentreffen ab, bei dem alle Nationen anwesend sind, die mit Grania verbündet sind, sowie Granias Führungselite selbst. Ich bin gerade noch in meinem Büro, als Sam durch die Tür hineinkommt. ,,Caine, du weißt, wir haben ne Sitzung, aber es ist was los. Nicht nur die Sitzung ist im Gange, es ist noch was Schlimmeres passiert.'', meint er zu mir. ,,Was ist denn los?'', frage ich ihn. Dabei blickt er mich einfach nur erschrocken an und ich frage mich im ersten Moment, was los ist. ,,Wenn nicht ich derjenige bin, den du suchst, dann muss es wohl derjenige sein, der hinter mir steht!'', meine ich zu ihm. Sam nickt nur und macht sich kampfbereit. Ich spüre im Raum eine Präsenz, die mir noch nie begegnet ist. Eine Präsenz, die geradezu angsteinflößend ist. Es ist die Präsenz einer jungen Frau von 18 Jahren. ,,Ah, kein Wunder, das Sam sich erschreckt hat. Ich hatte mit dir am wenigsten gerechnet. Was verschafft mir die Ehre deines Besuchs?'', anders als Sam hatte ich keine Angst vor ihr, aber vielleicht sollte ich die haben. ,,Nun, ich sehe, du hast meine Spur aufgenommen, Caine Stormbringer, Gott des Todes.'', meint sie. ,,Sam, nimm die Waffen runter, das ist kein Besuch des Angriffs. Sie ist nur hier, um etwas zu besprechen, keine Sorge.'', meine ich und Sam nimmt die Waffen runter. Einem Krieger seines Formats Angst einzuflößen, dazu gehört sehr viel. Nicht einmal vor Tion hat dieser Mann Angst, aber nun, wo sie sich zeigt, da fährt ihm die Angst durch Mark und Bein. ,,Du bist es, nicht wahr, verehrte Göttin der Leere?'', meine ich zu ihr und verneige mich. ,,Ja, ich bin es! Du bist scheinbar ein schlauer Kerl. Nun, wenn du es wünschst mich zu treffen erwarte ich dich. Du weißt, wo du mich finden wirst. Ich weiß bereits, das dir mein passiver Zauber nichts anhaben kann, also erwarte ich dich am besagten Tag, an dem ich immer dort sein werde! Dort werden wir uns treffen, Gott des Todes. Ich habe bereits viel von dir gehört. Es wird nett sein, zum ersten Mal die Bekanntschaft eines anderen Gottes zu machen.'', meint sie. ,,Ein Gott ist leider durch meine Hand zu einem Fehlschlag geworden, allein durch meine Anwesenheit. Endlich werde ich mit jemandem sprechen können, ohne ihn auszulaugen. Das wird fantastisch.'', sagt sie und lächelt dabei. Sie ist eine junge Frau von 18 Jahren, besitzt lange grüne Haare und hat ein Kleid an. Allerdings weiß ich nicht, ob dies ihre wahre Gestalt ist, aber ich vermute es schon. Sie hat niemals Besuch und sicherlich wird sie nicht abgeneigt sein, wenn ihr jemand begegnet. Ich hoffe nur, das sie mir gegenüber nicht misstrauisch sein wird. Sie ist eine ganz andere Art von Gott und ich weiß nicht, wie ich ihr begegnen soll. Dieses Treffen wird über vieles entscheiden und ich hoffe, sie wird mir nicht feindselig gegenüberstehen, wenn ich ihr begegne. Ich kann sie einfach nicht einschätzen, sie muss wohl auch die Seele des Geistes besitzen. Ich denke, das sie die Seele der Leere besitzt, zumindest würde das noch mehr Sinn machen. Die Black Star wurden nach ihrem Bild geschaffen. Die Seele der Absorbation entstand aus der Kraft, die sie mitbrachte. Einige Zauberer haben mit einer Macht gespielt, die sie niemals einschätzen können. Sam muss sich anders fühlen, wenn er in ihrer Nähe ist. Schließlich stammt ein Teil von ihr ab, deswegen spürt er auch so eine Angst, wenn er in ihrer Nähe ist. Es ergibt einen Sinn. Wenn man diese Dinge weiß, dann könnte man sie theoretisch verfolgen, aber nur wenn ihre Seele des Geistes nicht wäre. Außerdem würde sie es sicherlich sofort merken. Ich muss geduldig sein und die Zeit abwarten, in der ich sie treffen werde und in dieser Zeit werde ich alles mit ihr besprechen, was ich besprechen möchte. Ich denke, ich habe ihr eine Menge zu sagen, vielleicht wird es bei ihr dasselbe sein. Ich weiß es nicht, aber die Zeit wird es zeigen. Nun muss ich mich dem zuwenden, was vor mir liegt. Die Versammlung hier ist sehr wichtig und ich muss sie hinter mich bringen, damit es weitergehen kann. Probleme gibt es genug und noch mehr kann ich nicht brauchen und dieser Bund auch nicht. Ich gehe also hinaus und beginne mit meinen Verbündeten zu besprechen, was sie für Probleme haben und werde versuchen sie zu lösen. Das Gespräch eröffnet mir viel. So wie, ich es mir gedacht habe, wollen sie mehr Macht und Entscheidungsgewalt haben. Die sollen sie bekommen, das ist ihr gutes Recht. Sie treibt die Angst und die ungewisse Zukunft an, die ihnen eine aussichtlose Lage beschert, wenn sie eintritt. Ich befinde mich inmitten aller Redner und blicke zu ihnen. Das Einzige, was ich in dieser Situation tun kann ist von Herzen zu allen zu sprechen und ich hoffe, das meine Worte ihre Herzen erreichen. ,,Meine Verbündeten, ihr wisst, das der Ausgang ungewiss ist. Eine Situation wie diese hat niemand erahnt und niemand konnte sie vorausahnen. Ich blicke in einen Abgrund, den ich niemals für möglich gehalten habe. Ein Abgrund, der uns allesamt zu verschlucken droht. Allen voran wird es euch verschlucken, das seht ihr richtig. Leider ist es mir nicht möglich mit euch unterzugehen, doch ich bin wie ihr ein Mensch, wenn ich auch ein Gott bin. Lasst mich euch eins sagen, das dieser Ausgang ungewiss ist. Auch für mich. Ihr wisst, das es die Legende vom Götterschlächter gibt. Sie wird in dem bevorstehenden Krieg sicherlich auch eine Rolle spielen, aber sie steht weder auf unserer, noch auf Tions Seite. Sie ist eine Kraft, die für sich allein steht und spricht. Wenn es Tion gelingen sollte sie zu manipulieren und für sich zu nutzen, dann wird er alle Götter töten und der einzige Gott sein, der existiert. So ist auch dieser Ausgang für mich und alle anderen Götter ungewiss. Wir alle, ihr und ich, blickt einem Abgrund entgegen, der uns allesamt verschlucken kann. Unsere Aufgabe ist es, unsere Nationen zu verteidigen und aus keinem anderen Grund seid ihr hier. Ihr wollt mehr Entscheidungsgewalt, das sollt ihr bekommen! Es ist euer gutes Recht mit zu entscheiden. Deshalb und nur deshalb haben wir uns hier versammelt. Ihr alle habt eine Stimme und ihr könnt sie erheben, sonst wärt ihr kaum hier. Demokratie gedeiht aus diesem Gedanken und ihr verfolgt ihn hier bis zu einem Grad, wie ich ihn nie für möglich gehalten habe. Dies ermöglicht uns, das wir gemeinsam Seite an Seite kämpfen und der Bedrohung ins Auge blicken. Alle eure Armeen sind auf eurer Seite und sie sollen an eurer Seite bleiben. Nur werden wir die Sicherheitsvorkehrungen für alle Nationen verstärken. Ihr werdet allesamt mehr Soldaten bekommen, denn viele Krieger der Unterwelt werden sich schon bald zu euch gesellen. Ihr seid hier, weil ihr Angst vor dem Ungewissen habt. Genau wie ich auch, denn die Zukunft ist für jemanden, der sie sieht noch schlimmer, aber ihren Ausgang nicht kennt. Außerdem ist die Zukunft veränderbar und alles kann sich entwickeln. Wir dürfen eines nie verlieren, das ist die Hoffnung! Um meine Worte wahr zu machen werde ich jede Nation mit Soldaten der Unterwelt verstärken! Eure Verteidigung wird verstärkt und der Schutz verbessert! Ihr wollt mehr Macht haben, damit ihr euch besser schützen könnt, die sollt ihr bekommen. Vergesst dabei nur niemals, das unsere Macht aus der Einigkeit unserer Bündnisse entspringt. Das ist es, was uns ausmacht und das wird uns helfen die schwersten Zeiten zu überstehen, meine Freunde!'', sage ich. Alle Männer heben ihre Fäuste und strecken sie auf ihre Herzen. Ich habe es geschafft die Stimmung aufzugreifen und ihre Herzen mit Hoffnung zu füllen. Die Moral der Truppen wurde durch diese Worte wieder hergestellt, nur durch diese Worte glauben sie wieder an die Kraft, die wir haben. Ich habe es geschafft, das sie in einem bewegten Moment wieder zu ihrer eigenen Stärke finden, die nur aus ihnen selbst entspringt. Ich habe ihre Motivation und ihre Hoffnung wieder geweckt, das ist es, was mich ausmacht. Sie machen mich zu ihrem Anführer, sie wollen, das ich dies bin und versuchen selbst nach mehr Macht zu streben, was eine verrückte Wechselbeziehung ist. Sie streben nach der Macht, die ich besitze und dennoch folgen sie mir, weil sie wissen, das ich weiß, was zu tun ist. Verrückte Sache, aber sobald ich Schwäche zeige und strauchele tun es auch die Anderen. Sie streben alle nach einer Macht wie meiner, doch sie wissen nicht, was sie erwartet. Ich gebe ihnen von meiner Macht ab, das ist vermutlich auch das, was sie wollen und so gewinnen sie an Sicherheit. Angst kann ein Motivator sein, aber er sollte es niemals. Sie kann alles zerstören und ins Ungleichgewicht bringen, wenn die Furcht erst einmal keimt, dann ist der Zweifel nicht weit. Nachdem die Versammlung vorbei ist schicke ich alle Truppen, die von den Bündnispartnern angefordert wurden, an ihre Plätze und unterstütze meine Verbündeten. In den Köpfen dieser Männer und Frauen ist kein Zweifel mehr zu erkennen, sie haben nur noch die Hoffnung und die Freude auf ein besseres Morgen in ihren Herzen. Angst kann ein Motivator sein, aber wie es aussieht ist die Hoffnung das, was als Letztes stirbt. Die Hoffnung überdauert die Zeit, selbst wenn alles verloren scheint keimt sie in der Blüte der Schlacht am meisten auf. Etwas, das aus den Reibungen zweier Männer entstanden ist hat geholfen die Einigkeit vieler Völker zu erschaffen. Der Krieg und die Auseinandersetzungen haben nicht nur ihre Schattenseiten. Dies schweißt uns näher zusammen und wir bilden eine gemeinsame, globale Politik, die wir nun anstreben und in einem gemeinsam Szenario ausüben werden und uns verteidigen werden. Wir sind der Speer gegen Tion und ich und meine Freunde, sowie die Götter und Anführer der Nationen bilden die Speerspitze. Gemeinsam werden wir es schaffen, daran glaube ich und so wird es sein. Ich kann Hoffnung schöpfen, denn Hoffnung ist das, was einem immer erhalten bleiben sollte, denn wenn die Hoffnung verloren ist, dann ehrt man das Leben nicht mehr. Als Gott des Todes kann ich die Hoffnung niemals verlieren, egal wie schlimm es aussieht. Schwäche ist mir nicht gestattet und dies muss ich nach außen ausstrahlen. Aber wie lange kann ich das durchhalten?

Als ich erst mal mit allem fertig bin sitzt Sam neben mir in meinem Arbeitszimmer und zittert immer noch von den Nachwirkungen des Erscheinens der Göttin der Leere. ,,Diese Frau, sie schafft in mir eine tiefe Verbundenheit und doch weckt sie in mir eine nie da gewesene Angst. Caine, was zum Teufel ist mit mir los? Bin ich endgültig verrückt geworden?'', fragt er sich. ,,Hör auf dich zu plagen, mein Freund. Du bist nicht verrückt, ich werde es dir erklären. Die Black Star, die ein Teil von dir sind, stammen von ihr ab, sie fühlen die Angst und die Güte zu ihr. Wegen ihr können sie existieren und sie haben Angst, das ihre Existenz sie soweit blendet, das sie von ihr absorbiert werden. Diese Reaktion auf ihr Erscheinen ist ganz normal. Mit Lavina würde dasselbe passieren, wenn sie hier gewesen wäre, sowie mit jedem anderen Wesen, das die Black Star in sich trägt. Mach dir keine Sorgen, diese Reaktion ist völlig normal, wenn sie dir unbekannt ist, dann brauchst du davor keine Angst zu haben.'', meine ich zu ihm. ,,Na ja, ich habe wirklich noch nie solche Angst verspürt, aber ich hatte auch nie das Recht dazu, beziehungsweise hatte ich nie vor etwas Angst.'', meint er. ,,Sam, eine Schwäche macht dich nicht schwach, sie schwächt dich nur, wenn du sie nicht als das akzeptierst, was sie ist. Sie ist ein Teil von dir und wenn du zulässt, das die Angst dich verschlingt und du vor ihr den Schwanz einziehst, dann hat sie gewonnen. Die wahre Stärke ist es seine Ängste und seine Schwächen zu kennen und sich dann nicht von ihnen blockieren zu lassen.'', meint er. ,,Das ist wahr! Ich habe in der Schlacht am Tusk Mountain gemerkt, das ich Angst davor habe meine Familie zu verlieren. Das war eine Angst, wie ich sie nie gekannt habe. Mir wurde immer beigebracht, das Ängste einen schwächen. Es sieht so aus, als sollte ich meine Einstellung überdenken. Schließlich habe ich am eigenen Leib erfahren, das die Angst vor dem Tod nur die Ungewissheit ist, die folgt, aber die kenne ich nicht mehr. Die Angst meine Familie zu verlieren habe ich immer noch, doch sie geben mir auch genauso neuen Lebensmut. Sie sind mein Antrieb und mein Anker in dieser Welt. Ich weiß, das ich sie nie verlieren werde! Selbst wenn, ich werde immer mit ihnen vereint sein können. Dies ist etwas, das ich akzeptiert habe. Ich darf Angst haben und meine Schwächen zeigen, diese Lektion muss ich noch lernen. Ich werde lernen mit meiner Angst umzugehen und mich nicht mit ihr zu identifizieren. Ich werde darauf achten, das meine Angst mich nicht beherrscht.'', meint er zu mir. ,,Sam, du bist einen großen Schritt vorangekommen, aber das muss ich dir wohl nicht sagen, oder?'', meine ich zu ihm. ,,Nein, das musst du wahrlich nicht! Ich bin nur froh, das ich das auch endlich in meinen sturen Schädel hinein bekomme. Ich denke, das ich das auf die Reihe kriegen werde. Aber du warst heute auch nicht schlecht, du hast mit einigen Worten die Leute ansprechen können und ihnen wieder Hoffnung gegeben. Du hast ihnen gesagt, das sie ihre Stimme besitzen und sie wahrnehmen können und das sie die Entscheidungsgewalt besitzen, die sie haben. In der Demokratie läuft es nun mal so, das jeder gleichviel Macht hat. Ich hatte mir schon gedacht, das Probleme entstehen können, weil die Leute nur die Angst gesehen haben und nicht die Konsequenzen ihres Handelns ersehen haben, als sie sich Grania anschlossen. Gane, Silas und Kilian haben uns genau das berichtet, als sie sich dort befanden. Sie haben einfach alles getan, damit sie Schutz haben und dabei nicht darauf geachtet, was sie wirklich erwartet, das war der Preis, den sie bezahlen mussten. Daraus entstand eine Unzufriedenheit und gekoppelt mit der Angst ist dies eine gefährliche Mischung, die diese Männer in sich getragen haben, aber du konntest sie ihnen nehmen.'', meint Sam. ,,Was ist los?'', meint er zu mir. ,,Ich bin nicht sicher, das ich noch ich selbst bin, Sam. Manchmal habe ich das Gefühl, das ich mich in meiner eigenen Aufgabe verliere, die ich in diesem Spiel einnehme. Ich frage mich wirklich, ob ich all dem gewachsen bin, das von mir verlangt wird. Bin ich bereit das zu tun, was nötig ist? Kann ich alles mit meinem Gewissen vereinbaren? Ich frage mich wirklich, wie viel ich noch spionieren muss. Mir behagt es gar nicht, das wir Spione haben und andere ausspionieren müssen, um Informationen zu erhalten. Ich hasse es.'', meine ich. ,,Du hasst es? Kein Wunder, mir behagt es auch nicht. Wie viel müssen wir von uns selbst aufgeben im Preis für das, was uns bevorsteht?'', fragt er mich. ,,Ich weiß es nicht, mein Freund. Das, was wir tun müssen ist manchmal das, was wir nicht wollen. Irgendwann wird dies enden und dann haben wir wieder die Möglichkeit wir selbst zu sein, authentisch zu sein und so zu handeln, wie wir es können und für richtig halten. Einer der Preise der Macht ist es, das man viel von sich selbst aufgeben muss, um sie zu behalten. Du bist ständig im Mittelpunkt und kannst nicht du selbst sein. Du musst das sein, was man von dir erwartet. Die wahre Kunst ist es, sich selbst in einem solchen Zustand treu zu bleiben. Wenn ich es nicht wäre, dann hätte ich den Leuten niemals aus der Seele sprechen können. Ich wäre nicht ich selbst, wenn ich diese Worte nicht gefunden hätte, dann hätte mich das System bereits verschluckt. Ich muss meinen Geist behalten und mir mein wahres Selbst erhalten, genauso wie du und alle Anderen auch, die hier um mich geschart sind. Alle meine Freunde müssen einen Teil von sich selbst aufgeben, um die zu sein, die sie sein müssen. Nur die Frage ist, wie lange wir das können? Wie lange müssen wir es können. Ich kann zwar in die Zukunft gucken, aber das wird mir auch nicht helfen. Es gibt nun einmal Fragen, die kein Gott beantworten kann. Das, was man daraus macht ist das, was im Endeffekt zählt. Wir müssen unseren Weg gehen und dabei uns selbst treu bleiben, das ist manchmal schwerer als 1000 Feinde zu bekämpfen und sich einer schier unbezwingbaren Aufgabe zu stellen. Was denkst du, mein Freund?'', frage ich ihn. ,,Ja, du hast Recht. Ich wäre gerne ein liebender Vater, aber ich kann nicht den ganzen Tag bei meinem Sohn sein. Der Posten, den ich besetze zwingt mich dazu, dies einzubüßen. Allerdings muss ich sagen, das mein Sohn dadurch auch Chancen hat andere Bindungen einzugehen, das kann man auch als Chance sehen. Ich werde mit meiner Familie viel mehr Zeit verbringen, wenn der Krieg vorbei ist, das verspreche ich.'', meint er. ,,Das werde ich ebenfalls tun, mein Freund! Rasha und mein Sohn verdienen mehr meiner Aufmerksamkeit. Manchmal verbringe ich mehr Zeit mit Akten, als mit ihnen. Sie versteht es und sie versteht auch, das es von Nöten ist, aber sie sehnt sich genau wie danach, das wir mehr Zeit miteinander verbringen können. Ein verhängnisvoller Teufelskreis. Mein Freund, lass uns von etwas Anderem reden. Wie geht es deinem Sohn?'', meine ich zu ihm. Die folgenden Minuten unterhalten wir uns beide über die wenige Zeit, die wir in letzter Zeit mit unseren Söhnen verbringen konnten, als plötzlich die beiden die Tür hinein gestürmt kommen und sich an uns schmiegen. Unsere beiden Nachkommen sind mal wieder ihrer Babysitterin ausgebüchst und sind mitsamt unserer Frauen zu uns gekommen. Lavina und Rasha betreten direkt nach den beiden unser Büro und wir beginnen zu lachen. Wenig später sind auch schon unsere Gespräche beendet und wir gehen getrennt nach Hause. Ich und Sam verbringen Zeit mit unseren Familien und vor allem mit unseren Söhnen, aber auch die beiden gehen irgendwann schlafen und daraufhin ist Zeit für ein wenig Zärtlichkeit. Sowohl ich als auch Sam gehen unseren ehelichen Pflichten nach und wir vergnügen uns mit unseren Frauen. Als Rasha so neben mir liegt beginnt sie rot zu werden. ,,Wie ich hörte, mein lieber Ehegatte, hattest du etwas mit einer anderen Frau, beziehungsweise dein Klon?'', meint sie zu mir. ,,Ja, hatte er. Du weißt wirklich alles, nicht wahr?'', meine ich. ,,Diese Schlampe wollte dich zu Sex überreden und du hast einen Klon vorgeschickt. Zum Glück für dich bist du nicht auf ihr Angebot eingegangen, sonst würdest du heute sicher nicht hier sein wollen.'', meint sie und versucht mich verlegen zu machen. ,,Ich habe sie weder angesehen, noch wollte ich das jemals tun. Ich habe ihren Zorn auf mich gezogen, doch das ist mir egal. Ich sagte ihr selbstverständlich, das nur Eine für mich zählt. Ich habe ihr gegeben was sie will und darüber sollte sie glücklich sein. Letztendlich ist das Glück eine Hure und sie war so in ihrer eigenen Lust gefangen, das sie nicht auf ihre Umgebung achtete. Das war ihr Pech.'', meine ich zu Rasha. Sie lächelt mich an und beißt mir daraufhin am Ohrläppchen. ,,Sire, ich denke eure Ausdauer wird noch viel länger andauern.'', meint sie und daraufhin beginne ich ihre Andeutungen zu erwidern und sie am ganzen Körper zu küssen, bevor wir uns in eine zweite Runde begeben. Das, was ein Mann am meisten fürchten sollte ist eine liebende Frau, aber das, was ich am meisten fürchten sollte ist meine Frau. Das was jene Frauen fürchten sollten, die sich versuchen mir auf diese höchst intime Weise zu nähern, ist meine Frau, denn sie wird keine Ruhe geben, ehe sie nicht alles getan hat, um dies zu verhindern und derjenigen eine ordentliche Abreibung verpasst zu haben.

_________________
He, who is born with twelve souls in one, is the man, who erases all existence to be gone!

Prophecy of the Underworlds Ruler, the God of Death is born and his name shall be Caine Stormbringer!

http://theflood.forumieren.de/geschriebenes-f6/a-man-s-crusade-t4.htm
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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   Fr Feb 26, 2010 11:57 pm

Morgen folgen Kapitel 43 und 44. To thine own self be true und Capturing the Moment in Time. Sonntag folgen 45 und 46 The Wolf&The Raven und The Tides of Time.

Nächste Woche werde ich die restlichen fünf Kapitel verfassen und das Buch A Man's Crusade fertigstellen. Ab dann wird das Buch A Man's Path beginnen, welcher A Man's Crusade fortsetzt. Ich hoffe ihr werdet es auch weiterhin gespannt lesen, aber mit A Man's Crusade endet der erste Abschnitt der Serie und in Buch 2 wird er fortgeführt. Es ist noch einiges zu tun, aber das werde ich schaffen^^, vielleicht gibt es bald auch Bilder, das muss ich gucken.^^

Kapitel 42: Calm before the storm

,,Szenenwechsel?'', fragt mich Zachariah, als er mich anblickt, als wenn er genau weiß, was als nächstes passieren könnte. ,,Jap, Szenenwechsel, Kleiner!'', meine ich zu ihm. ,,Auf jeden Fall ein Szenenwechsel. Sonst würdest du gar nicht erst unterbrechen, Opa. Das kann man schon voraussehen.'', meint er. ,,Na, woher willst du sehen, was ich denke. Du glaubst das zu wissen, weil ich es dich glauben lasse, ein schwerer Fehler, von dem du da ausgehst. In den Geist eines Menschen kannst du niemals hereinschauen, du kannst ihn niemals zu 100 Prozent verstehen. Selbst, wenn ein Gott einem Menschen in die Gedanken gucken kann, dann ist er dennoch niemals in der Lage, dasselbe zu empfinden, solange er sich nicht mit ihm vereint. Dann werden beide zu einem Wesen, das wäre möglich, aber Götter können die Gedanken eines Menschen nur lesen, aber sie werden niemals fühlen, was der Mensch fühlt.'', meine ich zu ihm. ,,Hmm, das macht Sinn. Dann erzähl weiter, Opa!'', meint er zu mir und blickt mich gespannt an. ,,Ja, okay! Also, diesmal sind wieder Zack und Trey dran.'', meine ich und beginne erneut in die Geschichte einzutauchen.

Ich sitze hier an einem Tisch und unterhalte mich über vergangene Ereignisse. Mir gegenüber sitzt Trey, die alte Nebelkrähe und wir trinken ordentlich einen. Bei diesem Trinkgelage kommt mir die Geschichte vor, als wäre sie gestern passiert. Ich werde immer melancholisch, wenn ich trinke und genau das passiert jetzt gerade. Ich bin an dem Punkt angelangt, an dem ich mich an mein altes Leben zurück erinnere. Meine Kindheit, meine Liebe, meine Familiengründung und mein Leben in meinem alten Dorf. Damals begann es gerade so düster zu werden, wie ich es niemals für möglich gehalten hätte. Ich lebte mit meiner Frau und meinen vier Kindern in einem kleinen Dorf, meinem Heimatdorf Iliritas. Iliritas ist auf einer kleinen Insel, beziehungsweise die Überreste von Iliritas liegen dort. Dort hatte ich ein Haus und vier Kinder und eine Familie. Ich ging dort zur Schule, hatte das Handwerk eines Bauern erlernt und pflegte meine Tiere und meine Familie so, wie ich konnte. Ich holte die Ernte ein, Jahr für Jahr, Tag für Tag. Wir hatten nicht viel, aber wir waren glücklich. Dieses Glück fand schnell ein Ende, als der dunkle Eine, dieser Bastard Tion kam und erschien, um uns für seine Machenschaften zu gewinnen. Er erschien uns als einsamer Wanderer, ein friedlicher Mann, der plötzlich begann von der Veränderung der Welt zu sprechen. Er wollte, das wir ein Teil davon werden. Er wollte uns für seine Belange überzeugen und viele schlossen sich ihm an. Er stand immer auf einem kleinen Holzpodest und krakeelte seine Wahrheiten hinunter und seine Doktrinen, die er hatte und alles, womit er unsere Sympathie gewinnen konnte. Er wollte uns auf seine Seite ziehen und beschenkte uns reichlich. Er verführte uns und weckte die Gier in uns, das wir mehr haben wollten. Wir wollten auch ein Stück von dem Kuchen haben, den er uns immer vorhielt. Wir wollten Macht und wir wollten reicher werden. Der Großteil des Dorfes schloss sich ihm an, bis sie dann auch den Rest des Dorfes immer und immer wieder drängten. Es hat sehr lange gedauert, bis sie alle überzeugt hatten und wirklich alle auf ihrer Seite waren. Bis schließlich nur noch ich übrig war. Ich und meine Familie waren immer noch entschieden dagegen, doch anstatt uns in Frieden zu lassen wurden wir ausgegrenzt und gaben schließlich dem Druck der Gruppe nach, was sich als der größte Fehler herausstellen sollte, den wir jemals begehen würden. Wir wurden Teil seiner Armee. Das Dorf ließen wir hinter uns und brachen in neue Gefilde auf. Wir erfüllten vorerst nur harmlose Missionen. Wir trieben Steuern ein, wir halfen bei der Überzeugungsarbeit, aber dann fing auf einmal das Töten an. Immer und immer mehr Dörfer fielen durch unsere Hände. Wir metzelten Kinder und Frauen dahin. Das Blut einfacher Dorfbewohner, wie wir es vor ihnen waren, befand sich an unseren Klingen und an unseren Händen. Wir zeigten keine Gnade und führten stumpf und blindlings Befehle aus, die für diese Dorfbewohner das Ende bedeuteten. Sie mussten nicht sterben, weil sie sich auch nur in irgendeiner Form gewehrt hatten, alle Dörfer, die wir dahin metzelten mussten sterben, weil Tion sie bereits so ausgelaugt hatte, das sie kein Geld mehr besaßen. Sie waren sich selbst treu geblieben, wofür sie durch unsere Hände sterben mussten. Die vielen Geschenke, die wir erhalten hatten wurde mit dem Geld dieser Leute bezahlt. Einfache Leute und Händler, Bauern, Menschen wie wir wurden zuerst ausgelaugt und dann von denen gnadenlos getötet, die ihnen zuerst das Geld nahmen und dann auch noch das Leben. Das war ein Schicksal, das sie weder verdient noch gewollt hatten. Wir wurden mit jedem Tag unzufriedener und unzufriedener, bis ich schließlich aufstand und mich wehrte. Ich wollte kein Bringer des Todes mehr sein. Ich wollte kein Werkzeug mehr sein, kein stumpfes Etwas, das dumm und blindlings und eingeschränkt durch diese Welt wandelt. Ich wehrte mich und erhielt dafür zwar die Unterstützung meines gesamten Dorfes, doch als wir uns zurückzogen erwartete uns schließlich dasselbe Schicksal wie die meisten anderen Dörfer. Wir hatten es nicht anders verdient, wir hatten getötet und unser Leben endete nun so, wie wir das Leben vieler Anderer beendet hatten. Tion griff uns mit Untoten und Manipulierten an, mit Wesen, die keinen freien Willen besaßen, die sich ihm in irgendeiner Weise entgegenstellen konnten. Er musste die Kontrolle über seine Untergebenen haben und für uns hatte er nun keine Verwendung mehr. Wir versuchten zwar uns zu wehren, doch als sie nachts in unser Dorf einfielen brannte alles lichterloh. Der alte Hank vom Krämerladen starb durch einen Beil, das in seinen Kopf sauste. Die junge Marita, die gerade ihren geliebten Ichabod heiraten wollte wurde von einer Horde Untoter vergewaltigt und musste mit ansehen, wie ihr Geliebter dasselbe Schicksal erlitt, indem ihn untote Frauen erst vergewaltigten und dann anschließend in einer grausamen Blutorgie zugrunde gehen ließen und er an Blutverlust und an einem Schock aufgrund zu vieler Schmerzen starb. Sie erlitt dasselbe Schicksal, als ihre Geschlechtsteile von untoten Genitalien zerfetzt wurde und sie auf die schlimmste Weise misshandelt wurde, die es für eine Frau geben konnte. Der vorangegangene Tod ihres Geliebten und die darauf folgende Vergewaltigung waren ihr Untergang. Sie starb nach diesem Ereignis an der Erkenntnis, das sie ohne ihren Geliebten nicht weiterleben wollte und gab ihren Lebenswillen völlig auf, wodurch sie ihr eigenes Leben aufgab, sodass sie bei ihrem Geliebten sein konnte. Sie gab ihr irdisches Dasein auf, um bei ihm sein zu können. Vor Kindern machten diese elenden Schweine auch keinen Halt. Die kleine Kathrina, die gerade erst drei Jahre alt war, musste sterben und wurde auf grausamste Weise misshandelt, wie alle anderen Frauen auch, bevor sie starben. Sie musste sehr früh und sehr schmerzhaft sterben, weil krankhafte, gestörte Bastarde, gelenkt von Tions Willen, sie vollständig in diesem Akt zerfetzten und sich dann an ihrer Blutorgie erfreuten. Gnadenlos und ohne jegliche Form von Anstand, Moral, Reue oder sonst irgendwas Menschlichem schändeten, töteten, vernichteten, brandschatzten, zerstörten, schädigten und peinigten sie alles, was ihnen in den Weg kamen. Sie kannten nichts außer dem Willen ihres Meisters und dieser war es uns auf die größtmöglichste Weise zu schänden, die es gab. So kam er auch zu mir und meiner Familie. Wir versteckten uns gemeinsam auf dem Dachboden und verkrochen uns dort, aber sie fanden uns allesamt. Ich und meine Familie bangten um unsere Leben. Als sie uns schließlich fanden bat ich darum meine Familie zu verschonen, doch stattdessen fesselten sie mich und ließen mich dabei zusehen, wie meine Familie von ihnen getötet wurde. Meine Frau schrie um Hilfe, als auch sie gefesselt wurde und sie mit meinen beiden Töchtern und meinen Söhnen begangen. Sie zwangen sie dazu miteinander den Akt der Inzest zu vollziehen und schändeten sie alle vier anschließend noch einmal, um die Pein zu erhöhen, bevor sie diese dann anschließend zwangen sich gegenseitig zu töten oder alle gemeinsam zu sterben. Sie konnten sich nicht gegenseitig umbringen, weswegen sie alle meine Kinder auf einmal umbrachten und sie alle ausbluten ließen und ihnen fiese Bauchwunden und den größtmöglichen, körperlichen Schmerz zufügten, wie allen Anderen auch. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Wenn ich jemals diese Soldaten finde, die das getan haben, denn ich kenne ihre Gesichter genau, dann werde ich mich gnadenlos rächen. Tion gnade Gott, wenn ich jemals die Chance erhalten sollte mich an ihm zu rächen. Ich weiß, das Rache nicht mehr mein Antrieb ist, denn ich weiß, das es meiner Familie gut geht, doch ich will, dass er seine größtmögliche Angst erlebt und diese Wirklichkeit wird. Ich hoffe, das ich dieses Leid genießen werden kann. Anschließend zwangen sie mich bei der Vergewaltigung meiner Frau anwesend zu sein. Dies war dann noch das Sahnehäubchen, bei ihr machten sie es noch langsamer, um mich mehr mit ansehen zu lassen und die Qual noch mehr in die Länge zu ziehen. Jeden ihrer qualvollen Schreie, die sie ausstieß, als ich sie anblickte und sie von den untoten Bastarden vergewaltigt wurde, habe ich noch in Erinnerung. Alles hat sich in mein Hirn eingebrannt und ich weiß es nach wie vor. Es ist wie ein Brandmal, das sich in mir festgesetzt hat. Das werde ich nie vergessen und niemals vergeben. Jeder ihrer Schreie geilte diese Schweine nur noch mehr auf und schließlich ließen sie auch sie durch Ausbluten sterben und peinigten sie mit allem, was sie hatten. Sie fügten ihr Wunden am ganzen Körper zu, die sie nicht sterben ließen, sondern ihr immer noch Schmerz zufügten und bohrten immer wieder in die Wunden rein, sodass sie tiefer wurden, bis sie dann irgendwann verstorben waren. Ich hatte jedoch Glück oder vielmehr das Pech, das mich Tion als sein persönliches Spielzeug ansah. Er tauchte plötzlich vor mir auf und als ich ihm ins Gesicht spuckte und meinen Hass ausdrückte lachte er mich nur an und nahm sich meine Seele. Ich befand mich irgendwann in dieser unseeligen Bestie und sollte für ihn töten und seinem Willen dienen, doch ich floh und entkam seinem Bann scheinbar, doch die Bestie in mir war unkontrollierbar wild und ich mordete weiter. Ein Zyklus, der immer weiter fortging bis ich auf Caine traf. Dank ihm kann ich jetzt die Untoten vernichten und irgendwann werde ich die Schweine in Tions Armee finden, die meinem Dorf und vor allem meiner Frau und meinen Kindern dieses Schicksal angetan haben und dann werden sie leiden, wie sie noch nie gelitten haben. Selbst wenn Rache nicht mehr mein Antrieb ist und es nicht mehr sein wird, solange ich das nicht erledigt habe, kann ich nicht mit diesem Kapitel abschließen! Ein Teil von mir wird so immer in der Vergangenheit stecken und nicht nach vorne schauen. Ich werde dies für meinen eigenen Seelenfrieden tun!

Ich sitze hier mit meinem Kumpel Zack, dem alten Feuerspucker. Ich trinke mit ihm und damals, als mein Name noch wirklich Trey war, den ich inzwischen wieder trage. Als ich zum Phantomritter wurde, da nannte mich Tion immer Travis Clanton. Ich hieß schon vorher Trey, doch er nannte mich einfach anders. Ich war ein einfacher Mann mit einer einfachen Arbeit. Ich konnte gewillt in die Zukunft blicken und hatte keine Zweifel daran, das ich ein glückliches Morgen erleben würde. Ich hatte Familie und Kinder. Eine wunderschöne Frau und zwei wunderschöne Kinder und ging der Schmiedekunst nach, mit der ich uns versorgen konnte. Zack war zum Teil auch Schmied, zumindest lehrte man in seiner Familie die Kunst des Schmiedens, da es teuer war, wenn man Pferde selbst beschlagen musste. Ich verdiente mein Geld mit dieser einfachen Arbeit und konnte Familie und Kinder davon ernähren. Allerdings kam es, wie es kommen musste. Eine Zeit vollen Glücks hält niemals ewig an, gerade wenn man es nicht erwartet kommt einer an und tritt einem mächtig in den Arsch, wobei das nicht nur untertrieben ausgedrückt ist, sondern auch noch ein Frevel, wenn ich sagen würde, das dies ein Arschtritt war. Alle starben an diesem Tag. Es begann mit einem Regen aus Feuer, der auf unser Dorf nieder prasselte. Dabei starben viele Leute im Feuer und verbrannten. Die Dorfschönheiten verloren ihre Schönheit in dem Feuer, wobei man nur noch ihre verkohlten Leichen sehen konnte, als das Feuer sie bei lebendigem Leib verbrannte und sie hilflos umher rannten und irgendwann einfach umkippten, da sie keine Kraft mehr hatten zu rennen. Die Dorfschönheiten starben zwar durch das Feuer, doch der Rest der Leute konnte diesem entkommen. Allerdings sollte es nicht lange dauern, bis auch der nächste Angriff kam und so überraschten uns schon bald viele feindliche Einheiten, die allesamt untot waren. Viele meiner Freunde und Bekannte starben an diesem Tag. Auf das Grausamste wurden sie entstellt, als man sie erst allesamt vergewaltigte, dann langsam ausbluten ließ und schließlich qualvoll sterben ließ. Dabei hallte das Lachen eines Mannes durch die Luft, der es genoss auf diese Weise zu töten und denjenigen, die starben jegliche Ehre und Anstand zu nehmen. Dieses Lachen, das Lachen des Gottes der Zerstörung, dieses Lachen werde ich niemals vergessen, Tions Lachen hallt auch heute manchmal noch in meinen Ohren. Wenn ich die Chance bekomme ihn leiden zu sehen und leiden zu lassen, dann werde ich sie wahrnehmen. Rache ist nicht mehr mein Antrieb, aber genauso wie Zack wird auch ein Teil von mir ewig in der Vergangenheit leben, wenn er nicht mit diesem Kapitel abschließen kann, das Tion begonnen hat. Ich werde ihm Schmerz zufügen und dadurch damit abschließen können, sodass ich endlich nach vorne blicken kann. Tion, du elender Bastard, du wirst leiden! Egal, ob du nun Caines Bruder bist oder nicht, deine Existenz verdient es nicht gewürdigt zu werden, egal wer du bist! Du verdienst es tausend Tode zu sterben und zu verrecken. Die Unterwelt ist für dich viel zu gut und zu freundlich. Die Ewigkeit im Nebelturm wäre viel zu schön für dich! Ich lasse dich bluten, elender Bastard! Alle starben und einer nach dem anderen fiel. Hier eine Vergewaltigung, da noch eine, der Schrei aller Dorfbewohner hallt durch die Luft und ihre Verzweiflung klingt in ihnen mit. Bis sie verstummen vergeht eine lange Zeit, doch das war bei weitem noch nicht das Schlimmste, wie auch bei Zack lebte meine Familie zu diesem Zeitpunkt noch. So kamen diese geilen Böcke zu mir und ließen mich und meine Frau dabei zusehen, wie sich meine beiden Söhne geschlechtlich vereinten und einen grauenvollen Akt der Inzest vollzogen und anschließend selbst noch mal Hand anlegten. Dann war meine Frau dran, sie vergewaltigten sie und ließen sie bluten und geilten sich nur an ihren Schreien auf. Immer und immer wieder rammten sie ihre Geschlechtsteile in sie und immer und immer wieder rammten sie ihr das Schwert in den Leib, bohrten in den Wunden und fügten ihr nebenbei Schmerzen zu. Sie starb, genau wie ich an diesem Tag, aber sie hatte den weitaus schlimmeren Tod als ich. Als sie an den Folgen des Blutverlustes starb begann ich fürchterlich zu weinen, aber noch in diesem Moment Rache zu schwören und mein Werk sogar über meinen Tod hinaus zu verrichten. In diesem Moment tauchte Tion auf und hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Er stieß mir einen flammenden Speer durchs Herz und beendete mein Leben mit einem Satz. Er sagte mir, das mich ein weitaus schlimmeres Schicksal als der Tod erwartete. Er nahm sich meine Seele und peinigte sie über eine langen Zeitraum immer und immer wieder, fügte mir Magie hinzu und machte aus mir einen Phantomritter und manipulierte mich so lange, bis ich ihn als meinen Herrn und Meister anerkannte. Er kam damit durch mich zu seinem Sklaven zu machen, jemandem, der ihm gnadenlos Rache angedroht hatte. Ich durchlitt in dieser Zeit Qualen, die weitaus schlimmer waren als der Tod meiner Familie. Immer und immer wieder peinigte er meine Seele und immer und immer wieder spürte ich den Schmerz intensiver, es wollte nicht aufhören und nicht enden. Ich konnte nicht mehr, bis irgendwann mein Geist soweit gebrochen war, das ich den Schmerz als heilend empfand und er mit der Magie meines Meisters geheilt wurde, sodass er immer mehr Magie benutzte, sodass ich ihm gehorchen würde. Mehr und mehr wurde ich zu seiner Lieblingsmarionette. Ich wurde sein Meisterstück, seine Lieblingstrophäe in einer Sammlung aus gepeinigten Wesen, die Schaffenskunst, die er bei mir angewandt hatte machte mich zu einer Kreatur der Unterwelt, die eine Kraft besitzt, wie sie nie dagewesen ist, zumindest nicht unter anderen Unterweltwesen, mal abgesehen von dem König des Abgrunds oder dem Gott des Todes. Als ich schließlich auf Caine traf konnte ich endlich wieder ich selbst sein und nach vorne gucken. Ich konnte mich neu verlieben und ein Teil von Etwas werden, das es mir ermöglicht mit meiner Vergangenheit abzuschließen. Ich lernte von ihm Dinge, die ich niemals für möglich gehalten habe. Ich lernte den Tod zu respektieren und die Angst vor ihm zu verlieren. Ich wusste, das mich eines Tages die Unterwelt erwarten wird, doch ich kenne ihr wahres Antlitz und die unendliche Schönheit, die sich dort unten befindet. Dort ist meine Frau, aber auch in dieser Ebene konnte ich wieder Liebe finden, das hätte ich niemals für möglich gehalten. Nun ist meine Liebste sogar schwanger. Ich hätte nie erwartet, das ich nach vorne blicken kann und so schauen kann, dass ich wirklich die Rache aus dem Blickfeld verloren habe, zumindest scheinbar. Ich kann die Rache nicht vergessen, aber ich habe akzeptiert, das es mehr an mir gibt, als nur der Durst nach Rache. Ich habe ein zweites Leben geschenkt bekommen und trotz meines Todes darf ich in dieser Welt verweilen und an einem Werk teilnehmen, das ich vermutlich niemals hätte bemerkt, wenn ich in der Unterwelt gelandet wäre und dort nur vor mich hindümpeln würde. Ich kann in Ruhe mein Leben leben und kämpfe für den Erhalt der Freiheit und der Welt und für all das, was wir hier in dieser Welt aufgebaut haben. Das ist das, was ich tun werde. Ich werde leben und nach vorne schauen, aber ein Teil von mir steckt immer noch in der Vergangenheit und das wird er tun, solange ich Tion nicht peinigen kann. Diese Chance werde ich ergattern und ich werde sie auch nutzen. Dieser elende Schweinehunde wird bluten, das verspreche ich bei meinen toten Kindern und meiner toten Frau. Ich werde leben und meine geliebte Frau beschützen und ihr und unserem zukünftigen Kind ein Morgen ermöglichen. Ich bin ein Wesen der Vergangenheit und der Zukunft, ich kann und werde beide diese Versprechen erfüllen, das verspreche ich allen, die dieses Versprechen involviert! Verlasst euch auf mich, ihr alle!

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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   Sa Feb 27, 2010 3:00 pm

Kapitel 43: To thine own self be true

Wir alle sitzen beisammen, denn es ist ein ernstes Thema für uns. Alle haben zueinander gefunden, an diesem regnerischen Tag, der uns noch mehr bewusst macht, wie es um uns selbst steht. Ich, Sam, Lavina, Rasha, Azur, Zack, Trey und Jerc. Wir haben uns versammelt, um zu besprechen, wie es uns selbst in den Rollen geht, die wir momentan einnehmen. Wir wollen uns selbst treu bleiben, doch das fällt uns zusehends schwerer. Jeder von uns kann nicht er selbst sein in den Rollen, die er momentan einnimmt. Wir wissen weder, wie lange der Krieg dauern werden wird, noch wissen wir, ob er überhaupt jemals enden wird. Wie lange müssen wir in den Spiegel sehen und uns selbst dabei beobachten, wie immer mehr von uns zugrunde geht? Die Freizeit, die uns bleibt ist begrenzt und dabei geht sowohl Zeit drauf, die mit unseren Familien im trauten Beisammensein erfolgen kann, als auch Zeit, die wir brauchen, um uns zu sammeln und für die Schlachten bereit zu machen. Wir sind alle vollkommen erschöpft und müssen Zeit finden, um uns selbst zu finden, das ist wichtig. Deshalb müssen wir einen Entschluss fassen. Unser Ziel ist klar, wir müssen uns sammeln und für die bevorstehende Schlacht Kräfte tanken und uns ausruhen, aber dafür brauchen wir Zeit und die haben wir im Moment nicht. Wir können nur wir selbst sein, wenn wir auch die Zeit dazu haben, selbst wenn ein kleiner Teil von uns bleibt wird ein Großteil verloren gehen. Wir müssen einen Entschluss fassen, wo wir für einen gewissen Zeitraum wir selbst sein können, um uns wirklich darüber klar zu werden, wie wir weiter verfahren werden, wo wir keine Anführer sind, wo keine Pflichten für uns bestehen, sondern an dem wir trainieren können und wir ganz wir selbst sein können. Wir müssen uns selbst besser kennen lernen, um in dieser Schlacht zu bestehen und daraus Kraft zu schöpfen. ,,Wie lange können wir so bestehen, wenn wir nicht bereit für den Kampf sind und uns selbst nicht bereit fühlen?'', fragt Jerc die gesamte Runde. ,,Vermutlich nicht sehr lange, zwar bin ich verdammt stark, doch ich glaube nicht, das ich es schaffen kann, wenn ich so bleibe, wie jetzt. Unsere Gegner sind Götter und die sind weitaus mächtiger, als alles bisher Dagewesene. Untote schön und gut, aber die lassen sich wenigstens in die Unterwelt bannen, indem wir ihre Seelen entfernen. Götter sind unsterblich und wir können schlecht mit ihnen umgehen, wenn wir nicht selbst Kraft schöpfen. Ich muss Kraft schöpfen können und ich muss stärker werden, aber vor allem muss ich selbst stärker werden und das geht nur, wenn ich mich mit mir selbst befassen kann. Diese Zeit brauche ich, die braucht ihr alle.'', meint Trey zu uns. ,,So sehe ich das auch! In dem ganzen Hin und Her, das uns nun einmal immer wieder verfolgt habe ich nie richtig damit auskommen können, das ich zur Hälfte ein Höllenhund bin. Ich weiß zwar, wer ich bin und was mich ausmacht, aber ich konnte mich selber, beziehungsweise mich und meine andere Seite nie so genau kennen lernen! Wie geht das denn, wenn wir keine Zeit finden, da wir ständig mit irgendwas beschäftigt sind. Aber wie können wir uns Zeit verschaffen?'', fragt er in die Runde. Azur grummelt einen Moment lang, bevor er dann zu uns spricht. ,,Ich bin zwar ein alter Drache, doch kämpfen kann ich immer noch, aber auch ich habe meine Zweifel, das wir so, wie wir jetzt sind, die Kraft haben um zu bestehen. Wir zweifeln allesamt an uns selbst, wie es scheint. Wir brauchen mehr Zeit, um unseren Geist und den Körper zu stählen und uns selbst besser kennen zu lernen. Ich bin zwar alt und habe eine Menge Lebensweisheiten aufgenommen, doch ich kann nicht tun, was getan werden muss, wenn der Zeitpunkt kommt. Meine Knochen sind alt und ich habe in letzter Zeit nicht viel tun können, um mich fit zu halten und sogar noch besser zu werden!'', meint er. ,,Ich muss euch allen Recht geben. Ich denke, das wir alle dasselbe wollen, aber nicht tun können, wie es aussieht. Ich will nicht nur mehr Zeit haben, um mich selbst kennen zu lernen, sondern auch mehr Zeit für meine Familie haben. Das wird ebenfalls mit einfließen, das ist ein Teil von mir, der um mich sein muss, damit ich wachsen und gedeihen kann.'', meint Lavina und dabei kuschelt sich ihr Sohn an sie. ,,Ich stimme dir voll und ganz zu, meine Liebe. Wir sind, wer wir sind, aber um uns besser zu kennen brauchen wir Zeit. Letztendlich kann wahre Stärke nur aus dem entspringen, der sich selbst kennt und sowohl seine Grenzen erkennt, als auch seine Stärken. Wahre Stärke kann nur aus dem wahren Selbst gewonnen werden. Das, was wir hier tun schwächt uns. Es schwächt uns, das wir nicht so agieren können, wie wir es eigentlich tun müssen!'', meint Rasha und blickt dabei in die Runde. Nun komme ich ins Spiel, denn ich keine eine Lösung für unser Problem. ,,Freunde, ich kenne vermutlich eine Lösung für unser Problem. Allerdings muss ich auch zustimmen, wenn ihr sagt, das die wahre Stärke nur aus dem wahren Selbst gewonnen werden kann. Wie ich einst gelesen habe hat ein Vater seinem Sohn den Rat gegeben zu seinem eigenen Selbst treu zu sein. Dies ist genau das, was uns gerade zweifelt. Wir zweifeln, ob wir uns selbst gut genug kennen, um uns weiterhin selbst treu bleiben zu können. Es gibt eine Lösung für dieses Problem. Ich kenne einen Ort, der vor langer Zeit geschaffen wurde, genau für einen Zweck wie diesen. Niemand unter den Göttern kennt diesen Ort. Er ist verborgen und ist auf eine ähnliche Weise, wie der von Tion, erschaffen worden. Allerdings sind die Bedingungen anders. Dieser Raum liegt nicht in den drei Ebenen, beziehungsweise zwischen der Ober-, Mittel- und der Unterwelt, sondern er liegt in einer eigenen Zeitzone, die abseits der Zeit von unseren drei Welten liegt. Es ist ein Raum versteckt im Raum, abseits der Zeitzonen jeglicher Dimensionen, die alle gleich verlaufen. Dort vergeht die Zeit wesentlich langsamer, als in unserem Raum. Dieser Raum, der sich auch Wellen der Zeit nennt, weil ein, scheinbar, endloses Meer seinen Eingang bildet. Die Wellen der Zeit liegen tief verborgen an einer winzigen Stelle am tiefsten Punkt der Mittelwelt. Hier hat das Wesen am Abgrund selbst eine eigene Zeitzone kreiert, die für genau diesen Zweck geschaffen wurde. Sie ist da, um es Leuten zu ermöglichen, zu sich selbst zu finden, zu trainieren, Kräfte zu tanken und stärker zu werden, sodass sie in Krisenzeiten gewappnet sind und sich auf den Kampf vorbereiten können. Dieser Ort ist so geheim, das nicht einmal die Götter davon wussten und selbst die Göttin der Leere ihn nicht kennt. Ich habe nur von diesem Ort erfahren, weil ich ein Buch gefunden habe, indem die Rede von ihm ist. Das Wesen am Abgrund hat mir nichts von ihm erzählt, vermutlich hatte es das auch nicht vor, da manche Sachen besser geheim bleiben. Nun, jedenfalls kennen wir diesen Ort und werden ihn für genau diesen Zweck nutzen. Wir geben der Existenz der Wellen der Zeit einen Sinn. Im bevorstehenden Krieg werden uns weitaus mächtigere Generäle erwarten, die Tion vorgeschickt hat. Die Untoten werden weitaus stärker sein als jemals zuvor, außerdem wird Tion jegliche Moral, die er je besessen hat vergessen und alles vernichten, was sich um ihn herum befindet und vor ihm, sowie hinter und vor ihm. Damit will ich sagen, das er weder Freund noch Feind schonen wird und vermutlich versuchen wird, die Kräfte aller zu absorbieren und in sich aufzunehmen, sodass er schließlich zum Erschaffer wird. Er will in der Lage sein alles zu erschaffen und nach seinem Willen zu formen. Etwas, das nur das Wesen im Abgrund tun kann. Er will diese Existenz werden, die sich dort befindet und über alles und jeden herrschen. Er will alle Grenzen sprengen, die ihn zurückhalten. Dazu braucht er die Göttin der Leere und er wird vermutlich genauso mit ihr sprechen wollen, wie ich. Ich bin mir sicher, das er einen Weg finden wird sie auf seine Seite zu ziehen. Gegen oder mit ihrem Willen ist egal, denn ich kenne ihn genau, das wird er schaffen und sich dabei nicht von ihrer Macht aufhalten lassen. Es gibt in den Annalen einen Weg, wie der Götterschlächter aufgehalten werden kann und wie man ihn missbrauchen kann. Er forscht danach und wird ihn finden. Ich will sie treffen, um mit ihr zu sprechen und ihr sagen, das sie nur sich selbst treu sein muss. Ich werde sie nicht auf unsere Seite ziehen, das ist nicht ihre Aufgabe, sich um unsere Angelegenheiten zu kümmern. Ich möchte nur, das sie Hilfe in Anspruch nehmen kann, wenn sie diese benötigt. Sie ist alles andere als schwach, doch selbst die Starken brauchen Hilfe, wenn sie einem großen Hindernis bevorstehen.'', meine ich zu meinen Freunden. Während ich selbst gesprochen habe ist mir eine Lösung eingefallen, wie ich Tion aufhalten kann, wenn alles vorbei ist. Mir ist die Idee gekommen, was ich tun werde, wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist. Der Zeitpunkt, an dem sich unsere Klingen ein letztes Mal kreuzen werden und das Schicksal des Universums mit jedem Schlag vergehen kann.

Die Anderen schauen mich ziemlich entgeistert an, als ich ihnen von diesem Ort erzähle. ,,Dieser Ort, wie sieht er aus? Das stellt alles Bisherige in den Schatten!'', meint Trey. ,,Die Zeit vergeht für uns alle gleich, doch an diesem Riss oder an diesem Punkt im Zeitgefüge ist es uns möglich, das wir uns stählen können. Was ist dieser Ort?'', fragt Jerc. ,,Das ist ein Ort, an dem Zeit keine Rolle spielt. Es ist vermutlich ein Fragment, das nahe an der Quelle der Zeit steht. Dieses Fragment wurde künstlich extrahiert und dann in diesen Raum gebracht. An der Quelle der Zeit, an den niemand außer dem Wesen gehen kann, geht alle Zeit ihre Richtung. Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit treffen an diesem Ort zusammen und bilden die Quelle der Zeit. Diese ist niemandem außer dem Wesen bekannt. Ein Gott würde einfach zum Stillstand kommen, wenn er sich ihr nähert. Ein normaler Mensch würde sofort sterben, weil er die Präsenz der Quelle nicht aushalten kann. Er würde binnen eines Moments wahnsinnig werden. Der Gott erstarrt einfach und kann sich nicht bewegen, da er die Zeitachsen kontrollieren kann, aber wenn alle auf einmal kommen, dann wird ein Gott sofort erstarren und sich nicht mehr bewegen können. Dies ist ihm nicht möglich, da er die Seele der Zeit nicht beherrscht, sondern nur die Macht von den Zeitebenen einzeln beherrschen kann, aber niemals alle auf einmal. Die Seele der Zeit besitzt nur das Wesen am Abgrund, selbst die Göttin der Leere würde an der Quelle erstarren, sie kann die schiere Macht der Zeit nicht fassen, genauso wie alle anderen Götter. Dies ist ein Ort, an dem nur das mächtigste Wesen des Universums überleben kann und das ist das Wesen im Abgrund. Wir würden alle ein unausweichliches Schicksal erleiden, wenn wir uns dort befinden würden. Dafür hat das Wesen ein Fragment der Quelle extrahiert und dort befestigt, um sich die Macht der Zeit zunutze machen zu können, wenn sie wirklich gebraucht wird. Ich kann mich zwar in den Zeitebenen bewegen, doch dabei geht der Fluss der Zeit stets weiter und ich könnte die Ereignisse nicht aufhalten. Zwar kann ich sie zurück spulen, so kann man Vergangenes und Zukünftiges verhindern, sodass man reist, aber auch die Gegenwart kann man beeinflussen. Eigentlich sind diese drei Seelen nur erschaffen worden, weil sie von der Seele der Zeit abstammen, die das Wesen besitzt und auf die Götter verteilt hat, damit sie ihr Dasein unendlich lange fortsetzen können. Nun, gemeinsam sind sie nie miteinander vereinbar, weswegen sie überhaupt erst getrennt wurden. Die Seele der Zeit würde zu viel Macht für einen beherbergen, deswegen besitzt sie nur das Wesen selbst.'', meine ich. ,,Was genau ist dieses Wesen eigentlich?'', fragt Rasha mich. ,,Das kann ich dir nicht sagen, genauso wenig wie euch. Ihr werdet es sicher selbst erfahren, wenn es sich zeigt. Ich kann es immer nur als das Wesen bezeichnen, weil es eine Präsenz ist, die über den Göttern steht. So ist es einfach und ich kann nicht mehr darüber sprechen, wenn ich es tun würde, dann könnten Dinge geschehen, über die ich nicht sprechen darf. Das hört sich verdammt dumm an, denke ich zumindest, aber ich kann das nicht riskieren. Wissen bedeutet manchmal auch eine große Last, aber ich muss es verbergen, meine Freunde. Das tut mir leid.'', sage ich. ,,Vor allem tut es mir leid, das ich dir nichts sagen kann, mein Schatz.'', meine ich zu ihr und streichle ihr Haar. ,,Mach dir keine Sorgen, du wirst dein Wort sicher halten. Wenn du es nicht tun könntest dann wärst du nicht derjenige, der du heute bist.'', meint sie zu mir und gibt mir einen Kuss auf die Wange. ,,Egal, wer auch immer dieses Wesen ist, wenn sie noch Furcht einflößender als die Göttin der Leere ist, dann gute Nacht, kann ich nur sagen.'', meint Sam und blickt zu mir herüber. ,,Der zeitlose Blick spiegelt sich in den Augen dieser Wesen wieder. Sie besitzen eine ruhige und reine Präsenz, die es ihnen erlaubt im Raum zu sein und alleine durch ihre Anwesenheit alle Anwesenden in den Schatten zu stellen. Beängstigend und dabei zugleich einladend, das ist das, was sie ausmacht. Das ist das, was die meisten Menschen in dir sehen, Caine.'', meint Azur. ,,Ja, das mag stimmen. Allerdings sollten wir uns bereit machen, oder?'', meine ich zu den anderen und sie blicken mich an. Sie nicken allesamt und wir beginnen unsere Sachen zu packen. Für diesen Zweck werde ich von uns allen Klone erschaffen, die uns für den Zeitraum ersetzen, in dem wir nicht da sind. Wir werden alles packen und gemeinsam zu den Wellen der Zeit aufbrechen, um dort alles zu tun, damit wir zu uns selbst finden.

,,Wir waren jetzt bei Caine, oder?'', meint Zachariah zu mir. ,,Ja, waren wir. Erst waren wir bei den beiden und sind schließlich wieder zu ihm gewechselt.'', meine ich zu Zachariah. ,,Wer wird jetzt was erzählen?'', meint er zu mir. ,,Nun, den kennst du bestimmt nicht. Ich kannte ihn auch nur flüchtig. Er ist ein Soldat in der Armee Granias gewesen. Mittlerweile ist er schon lange verstorben, aber aus seinen Augen werden wir die Geschichte mit anderen Augen betrachten.'', meine ich zu ihm. ,,Wenn du an dem Punkt angelangt bist, wo ihr zu den Wellen der Zeit aufbrecht werde ich dem Kleinen auch etwas erzählen müssen. Schließlich kann es ihm nicht schaden etwas aus dem Mund eines Gottes zu hören, oder?'', meint Panthenon zu mir. ,,Ja, auf jeden Fall will ich das hören!'', meint Zachariah, den mal wieder der Wissensdurst gepackt hat. ,,Mhm, du bist erstaunlich kleiner Leerer.'', meint er und grinst dabei. Was er damit gemeint hat, das weiß Zachariah nicht, aber ich kenne die Bedeutung dieser Worte sehr genau und schon bald wird auch ihm klar werden, was sie bedeuten und warum diese Geschichte so wichtig für ihn ist. Er wird es verstehen und darüber hinaus verstehen lernen. ,,Ich bin echt gespannt, wann es mal wieder einen vernünftigen Kampf geben wird. Bisher war es in der letzten Zeit sehr viel Gerade, sehr viel Vorbereitung und einfach viel von allem.'', meint er. ,,Na ja, es wird auch noch mehr Gerede sein. Wie du weißt wird die Gruppe zu den Wellen der Zeit aufbrechen und wenn sie dort sind, dann werden sie mehr lernen und stärker werden, das kannst du dir bestimmt denken, oder? Allerdings läuft die Zeit zwar langsam weiter, aber so leicht wird man nun auch nicht stärker und besser, das benötigt Zeit und die bekommen sie dort in den Wellen der Zeit. Du wirst noch mehr von den Menschen in Grania mitbekommen und du wirst den Streit von Caine und Tion noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten können. Panthenon wird dir auch noch etwas erzählen, wenn die Gruppe zu den Wellen der Zeit aufgebrochen ist. Irgendwann werden wir dann auch zu dem Treffen mit der Göttin der Leere kommen, dann wird es auch noch mal wieder ziemlich spannend. Wie du dir vorstellen kannst wird nicht nur Caine dort sein, du kannst dir denken, das Tion auch kommt.'', meint er. ,,Das klingt irgendwie nach einem Abschluss und dem Beginn von etwas Neuem.'', sagt er zu mir. ,,Der Punkt, an dem sie auf die Göttin der Leere treffen wird tatsächlich etwas Veränderndes darstellen, da hast du Recht. Allerdings hängt alles miteinander zusammen und so auch das was davor geschah und das was geschehen wird und was gerade geschieht ebenfalls. Die drei Zeitebenen fließen alle im Einklang miteinander, auch wenn sie doch unterschiedlich sind, sie sind alle Teil eines Ganzen. Die Zeit ist ein Fluss, der unaufhaltsam voranfließt.'', meine ich. ,,Das stimmt. Aber wie kann ein Gott die Zeit anhalten, wenn er den Fluss nicht kontrollieren kann?'', fragt er mich. ,,Ein Gott kann mit dem Fluss schwimmen, so kann er zurück oder vorher reisen oder im Moment bleiben. Dadurch kann er zu einem Teil des Flusses werden und so die Dinge tun, die er tut. Die Seele der Zeit würde einen Gott bemächtigen den Fluss der Zeit selbst zu bestimmen. Das ist etwas, das kein Gott besitzen sollte. Zu machtvoll ist diese Gabe, als das ein irdisches Wesen oder ein Gott sie besitzen sollte. Götter sind sowieso schon sehr mächtig, das würde dem Wahnsinn noch die Krone aufsetzen. Falls die Seele der Zeit existiert und in einem Gott wäre würde Tion versuchen sie zu kriegen und bei seiner geschickten Art wird er dies auch bekommen. Falls er es schafft zum Erschaffer zu werden, so kann er selbst zur Zeit werden. So läuft Magie ab, sie ist kompliziert, aber sie umgibt uns. Selbst die Geburt ist mit Magie verbunden, alles was du sehen kannst hat Magie in sich. Menschen, Pflanzen, einfach alles. In einer modernen Welt wie dieser hier tut man es gerne ab, wenn ein alter Narr behauptet, das Magie existiert. Deswegen muss man immer vorsichtig damit sein, wem man es erzählt. Bei dir kann ich mir allerdings sicher sein, das du dieses Wissen vorsichtig anwenden wirst. Du bist etwas ganz Besonderes, Zachariah. Du bist wie jedes Wesen dieser Erde ein Individuum, das heißt jeder ist etwas Besonderes. Sowohl du als auch ich sind Wesen, die in dieser Welt ihren Platz haben. Manche von ihnen schaffen es in einem großen Spiel mitspielen zu dürfen, das sich Leben nennt und manche nicht. Das Schicksal sieht für viele einen Pfad voraus, der manchmal nicht immer ganz klar ist, bei uns ist es ebenso.'', meine ich zu ihm. ,,Das heißt unser beider Pfad ist ungewiss, Opa?'', fragt er mich. ,,Vermutlich schon. Ich bin einen langen Teil meines Weges bereits gegangen, doch ein Ende scheint für mich nicht in Sicht zu sein. Dein Weg hat gerade erst begonnen und er liegt vor dir, du musst nur den Pfad noch finden. Ich habe ihn gefunden, aber der Rest meines Weges erscheint mir unklar.'', meine ich zu ihm. ,,Opa, wie sieht denn dein Pfad aus?'', fragt er mich daraufhin. ,,Hmm, das möchtest du wohl wissen. Ich habe dir versprochen, das du noch mehr durch die Geschichte erfährst und das wirst du auch. Dadurch wird dir auch mein Pfad klar werden. Also, dann kleiner Leerer, lass uns weiter im Text verfahren!'', meine ich zu ihm und beginne weiter zu erzählen. Diesmal schlüpfen wir in die Sicht eines Mannes, der Soldat in der Armee Granias ist.

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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   Sa Feb 27, 2010 4:31 pm

Kapitel 44: Capturing the Moment in Time

Mein Name ist Tamir und ich bin ein Soldat in der Armee Granias. Ich bin ein Rad in dieser unendlich großen Maschinerie geworden. Damals, als unser jetziger Regierungschef aufbrechen wollte, um eine Nation zu gründen war ich bereits dabei und habe kräftig mitgemischt. Ich habe in den Schlachten um Flora, in dem Kampf um das Schicksal der karmesninroten Drachen, das große Gemetzel am Tusk Mountain, sowie auch den Kampf um Grania überlebt und unzählige andere Kämpfe, die wir bestreiten mussten, damit wir an dem Punkt sein können, wo wir heute sind. Grania ist eine florierende Nation geworden und das in so kurzer Zeit. Wohlstand macht sich bei allen breit. Wesen, die arbeiten haben genug Geld und Sicherheit, um für ihre Familien zu sorgen. Die Nation wächst ständig weiter, alles floriert und geht seinen Weg. Man könnte sagen, das es uns ziemlich gut geht, so wie wir es gerade haben. So sieht es so aus, das wir mittlerweile auch mit vielen anderen Nationen ein Bündnis haben und sich die Geschicke der Welt verändern. Die Globalisierung, wie sie immer von den Politikern genannt wird, die ist nicht mehr aufzuhalten. Die Geschicke der Welt verändern sich maßgeblich. In Grania gibt es Zeitungen, die Bürger über Politik und Wirtschaft informieren. Der Standard der Bildung ist gestiegen und man kann sagen, das es vielen ziemlich gut geht in unserem Staat. Die Versorgung der Gesundheit ist ebenfalls sehr gut, aber viele leiden noch unter der Vernichtung ihrer Nationen. Bis die seelischen Leiden sich bessern wird es noch lange dauern, doch selbst dafür ist gesorgt. Es gibt Berater, Psychologen, das sind Leute, die einem irgendwie in die Seele gucken können, die meisten von ihnen sind Unterweltbewohner, die Menschen leeren sich mit ihrer Seele zu beschäftigen und bestimmte Dinge zu deuten. Sie können Seelendoktoren genannt werden, das ist keine schlechte Bezeichnung. Na ja, wie soll ich sagen, es geht uns ziemlich gut. Es gibt niemanden, der über den momentanen Zustand klagen kann. Man kann erwarten, das bald etwas Schlechtes passiert. Es ist verrückt, aber ich vermute, das uns bald etwas wirklich Schreckliches bevorsteht. Die Angst ist in den Menschen auf einen Schlag ausgebrochen, als bekannt wurde, das die Götter einen Krieg planen. Etwas, das alles verändern und in einen Abgrund stürzen würde. Dies hat man uns weder verschwiegen, noch wurde es beschönigt. Sie haben es uns einfach mitgeteilt, völlig nüchtern und wertfrei. Warum sollten sie es uns auch verschweigen, schließlich würde es irgendwann sowieso bekannt werden. Deswegen werden immer mehr Bündnisse geschlossen und mehr und mehr werden Verteidigungsanlagen gebaut. Die Welt wird auf ein dunkles Zeitalter zusteuern, wenn es sich zum schlechtesten Fall entwickelt, was ein Krieg der Götter wäre.

Ich sitze in dem Wirtshaus ,,Zum glänzenden Eimer'' und trinke mit meinen Kameraden auf das, was ich habe. Unser Chef, der General aller Truppen, Sam Greyedge, hat uns für heute freigegeben. Eigentlich hätten wir alle Übungen gehabt, doch er meinte, das die gesamte Armee, die in Grania stationiert ist heute einen Tag frei bekommen würde, sodass sie sich stärken können. Sofern wir immer nur im Einsatz sind und keine Zeit zum Ruhen haben, dann sind wir irgendwann völlig ausgelaugt und ausgebrannt und können nicht mehr. Das will er verhindern und gibt uns deswegen frei. Das erscheint mir zwar immer noch komisch, aber ich weiß das zu schätzen. Eine Pause tut uns wirklich gut. In letzter Zeit haben wir soviel geübt, trainiert und getan, wie noch nie zuvor. Sowohl wir in Grania, als auch diejenigen, die außerhalb arbeiten und die zerstörten Städte wieder aufbauen und in den Ländern für Wiederaufbauarbeiten sorgen und für vieles mehr. Eine Pause ist genau das, was wir brauchen und die gönnen wir uns jetzt auch. Ich und meine Kumpels verbringen den gesamten Tag in dem Wirtshaus und betrinken uns ordentlich und abends gehen wir zu unseren Frauen und begatten sie ordentlich, was auch für alle von uns mehr oder weniger glimpflich ablaufen soll. Zwar sind die meisten unserer Weiber nicht begeistert, als wir völlig betrunken nach Hause kommen, doch schlussendlich landen die meisten von uns, inklusive mir, im Bett, wo wir unsere ehelichen Pflichten verrichten. Meine Frau und ich wollen ein Kind und deswegen kommt es ihr nur Recht, wenn ich nach Hause komme und schließlich mit ihr den Geschlechtsakt vollziehe, damit es auch klappt, das wir ein Kind bekommen.

Der nächste Tag verläuft wieder mit Übungen ab. Zwar bin ich und der Rest der Leute meiner Einheit, noch ziemlich verkatert, als wir früh am Morgen zur Arbeit erscheinen, doch wir beginnen mit einem langen Marsch bis zum Frühstück und beginnen dann zu essen und unseren Hunger zu stillen. Es geht weiter mit einem kräftigen Kampftraining. Dieses Training vollziehen wir mit unseren beiden Ein-Mann-Armeen. Lares Fuxfell, ein Söldner, der von Grania angeworben wurde führt mit Ikaru, einem der legendären Komuni die Übungen durch. Sie haben sich in der Armee einen Posten erworben, der es ihnen erlaubt alle Soldaten zu lehren. Ihre Methoden sind einzigartig und es ist großartig, das sie uns etwas beibringen können. Lares Fuxfell ist ein Mischling vieler Rassen und besitzt sogar seinen eigenen Trupp, der uns unterstützt. Er hat lauter Wesen um sich geschart, die alle weiblich sind. Sie sind sein persönlicher Harem und seine Kriegerinnen, die eine starke Kunst besitzen. Kampfgestählt und tödlich agieren sie gemeinsam mit ihm, um die Feinde Granias auszurotten. Untote zerreißt dieser Mann mit bloßen Händen und seine Untergebenen ebenfalls. Er stammt zwar nicht aus dieser Welt, doch er hilft uns sie zu verteidigen, das macht ihn nur noch ehrbarer. Von ihm kann man sehr viel lernen, vor allem, wie man den Gegner schnell und vernichtend ausschalten kann. Zwar hat nicht jeder von uns dieselben Möglichkeiten, die er besitzt, doch er kann uns trotzdem Methoden lehren, die es uns ermöglichen den Feind schnell auszuschalten. Er ist sehr groß und kann mit seinen riesigen Händen gnadenlos Feinde zerreißen. Er ist ein Gebirge von einem Mann, kann man sagen. Der Komuni neben ihm ist zwar wesentlich kleiner, doch er ist auch wesentlich geschickter. Was ihm an Kraft fehlt, macht er durch Schnelligkeit wett. Seine Kampfkunst ist sehr technisch und ausgewogen. Komuni können mit einzelnen Feinden und gesamten Truppen alleine auskommen. Sie werden von klein auf geschult, wie man kämpft. Ihr Handwerk ist nicht das eines Bauern oder eines Schmiedes. Das Handwerk der Komuni ist der Krieg und die Vernichtung des Feindes. Ein Komuni ist erst ein Mann, wenn er einmal getötet hat. Die Abschlussprüfung der Komuni, die sie am Ende ihrer Lehre haben, ist sehr hart. Sie müssen riesige Bestien nieder ringen und sie im Kampf bezwingen. Es ist nicht nur eine Bestie, sondern ganz bestimmte Bestien, die vorher ausgelost werden und ziemlich tödlich sind. Anschließend muss ein Komuni 12 sehr große Truppen alleine besiegen. Dies ist allerdings erst der vorletzte Teil der Prüfung. Der schwerste Teil ist es einen anderen Komuni zu besiegen. Zwei kampfgestählte Komuni kämpfen gegeneinander, wobei ihre Kräfte genau abgewogen werden und sie anschließend in den Ring geschickt werden. Hierbei wird nicht getötet, da die Komuni viel Zeit in eine Ausbildung stecken und ein Verlust gegen einen anderen Komuni nicht so schändlich ist, wie der Verlust bei den anderen Prüfungen. Man kann diese Prüfungen wiederholen, das ist keine Schande. Manche Krieger brauchen mehr Erfahrung, bis man sie aufs Schlachtfeld lassen kann. Sie lehren dies schon sehr lange. Besteht man auch die letzte Prüfung wird man in einer feierlichen Zeremonie von den Komuni anerkannt und als Geschenk bekommt man eine grandiose Waffe, die von einem Schmied der Komuni gemacht wird, welcher berühmt für seine einzigartige Schmiedekunst ist. Dieses Volk kämpft nicht einfach nur, sie leben den Kampf und der Kampf lebt mit ihnen. Das ist für sie der Sinn ihrer Existenz und darauf bauen sie alles auf. Sich mit einem Komuni im Kampf zu messen kommt einem Todesurteil gleich, das sagt man zumindest seit langer Zeit. Wenn ich sehe, wie Ikaru es schafft mit seiner Technik gesamte Truppen unserer Armeen mit Leichtigkeit auszuschalten, dann kann man wirklich Angst bekommen. Dieser Mann ist besser ein Freund, als wenn er ein Feind ist, so viel ist sicher.

Als wir unsere Übungen beginnen zeigen uns Lares und Ikaru Übungen, wie wir den Feind zu Boden werfen können und im Nahkampf gegen ihn bestehen zu können. Schnell und geschickt gehen die beiden dabei vor. Ich melde mich freiwillig, als sie eine Demonstration dieser Techniken geben wollen. Ich versuche Ikaru mit einem Stich meines Hiebes zu schlagen, wobei er blitzschnell unter dem Schwert hindurch taucht und mir seine Faust in den Magen rammt. Ich versuche in einem weiteren Manöver von der Seite anzugreifen, wobei er sich dreht und sein Schwert gegen meines hält und an meiner Klinge vorbei tänzelt und in einem Bruchteil eines Moments hinter mich gekommen ist. Jetzt tritt er mit einem seiner Beine in meine Kniekehlen und demonstriert anschließend leicht, wie man den Gegner somit ausschalten kann. Er demonstriert, wie man den Feind so leicht ausschalten kann, indem man ihm den Schädel spaltet. Anschließend wiederholt er das Manöver mit zwei Leuten, wobei er beide Manöver miteinander kombiniert und erst den Trick mit dem Einknicken benutzt und anschließend den mit dem Faustschlag, sodass das hinab fallende Schwert des Angreifers den Kumpanen spalten würde. Er selbst hat dabei nicht mal einen Kratzer abbekommen. Er demonstriert im Kampf gegen Lares, wie man einen Riesen auf die Matte werfen kann. Lares führt einen gezielten Hieb auf die Brust aus, wobei Ikaru demonstriert, wie man blitzschnell den Arm des Feindes packen kann und seine Kraft gegen ihn wenden kann. Die Wucht des Angriffs von Lares demonstriert er, als er den Arm packt und seine Beine in eine andere Stellung bringt, sodass Lares im Bruchteil eines Moments durch seine eigene Kraft auf dem Boden landet. Ikaru hat es geschafft Lares dumm dastehen zu lassen, indem er seine eigene Kraft gegen ihn verwendet hat. Er hat den Arm gepackt, seine eigene Körperachse verändert und so den Flugwinkel mit der Kraft von Lares Angriff bestimmt. Dabei hat er sich selbst kein bisschen angestrengt und lächelt dabei. Als wir die Übungen nun selbst beginnen beobachten die beiden diese und beaufsichtigen uns. Schließlich endet auch diese Einheit und der Tag neigt sich dem Mittagessen zu. Die Beiden sitzen neben mir und meinen Kumpanen am Tisch, als sie anfangen sich zu unterhalten und das ist ziemlich witzig. ,,Hrhr, du hast es geschafft mich dumm dastehen zu lassen, Kleiner. Das gelingt dir nicht noch einmal.'', meint Lares. ,,Um wieviel Kani willst du wetten?'', meint Ikaru zu Lares. ,,Nun, sagen wir 500 Kani darauf, das du es nicht packst mich noch einmal auf die Matten zu werfen. Was bietest du an, Komuni?'', fragt er ihn herausfordernd. ,,Ich biete dir ebenfalls 500 Kani an. Der Sieger wird das Geld erhalten. Wir tragen es aus, wie wahre Männer. Jetzt und hier mitten im Essensraum. Schlachtfelder sind da, wo man sie sich macht!'', sagt Ikaru. Lares grinst und erhebt sich gleichzeitig mit Ikaru und die beiden stellen sich an eine freie Stelle im Essensraum. Plötzlich brechen sie beide los und kämpfen ohne Waffen miteinander. Sie tauschen blitzschnelle und harte Schläge aus. Immer und immer wieder knallt es, wobei man meinen könnte, das jedes Knallen einen gebrochenen Knochen darstellt, doch das ist nur die Wucht ihrer Schläge, die mit enormen Druck in der Umgebung hallen. Sie kämpfen während des Essens die gesamte Zeit und setzen ihren Kampf weiterhin fort, als die meisten bereits fort sind. Nur noch das Küchenpersonal soll sie beobachtet haben, als ich mit meinen Kumpels bei einem Überlebenstraining bin sind die beiden immer noch dabei sich zu bekämpfen. Keiner von beiden gibt nach und keiner will Schwäche zeigen. So sehen in meinen Augen wahre Männer aus. Währenddessen unterhalten sie sich noch über die Frauen, die sie noch auf ihren Zimmern haben werden und prügeln sich zwischendurch weiterhin. Die Schläge und Tritte hallen auf dem gesamten Trainingsgelände und vermutlich in ganz Gran wieder. Als das Training für den Tag beendet ist kämpfen die beiden immer noch miteinander und es ist kein Ende in Sicht. Als sich schließlich der Tag dem Ende neigt geht der Kampf immer noch in vollen Zügen weiter. Als es circa Mitternacht ist beschweren sich die ersten Einwohner, das die beiden zu laut sind und die Nachtruhe eingehalten werden muss, doch die beiden geben nicht nach und es traut sich auch keiner sie anzusprechen, zumindest keiner von den Leuten, die auf dem Trainingsgelände arbeiten. Als schließlich der nächste Tag anbricht sind die beides des Morgens immer noch am Kämpfen und lassen beide nicht nach. Schließlich kommt Sam Greyedge auf sie zu und beginnt zu lachen. ,,Meine lieben Soldaten! Hier seht ihr zwei Krieger von einem Schlag, wie man sie sich nicht besser wünschen kann! Diese beiden Männer könnten noch Wochen kämpfen, ohne das sie aufgeben müssten. Sie werden bis zum Umfallen kämpfen. Sie ignorieren alles um sich herum, bis sie nicht mehr können! Solche Soldaten brauchen wir im Kampf gegen Tion nicht! Ich weiß, was ihr beiden könnt, doch ihr wisst, das ihr eure Kräfte für den wahren Kampf aufsparen müsst. Er kann jederzeit losbrechen und Kindereien wie diese verhindern, das ihr hier unterrichtet und stören alle in Gran, also unterbrecht euren Wettstreit und als Strafe für eure Kindereien werdet ihr das verwettete Geld unter den Soldaten verteilen. Klar?'', meint er. Die beiden nicken nur und erwidern nichts, nach dem er den beiden eine Standpauke gehalten hat. ,,Ich hätte fast gewonnen! Verdammt, du warst so kurz davor aufzugeben, Ikaru!'', brummelt Lares, während er das Geld an uns verteilt. ,,Ach, Quatsch! Ich hatte dich, als ich dir den Beindreher verpasst hab fast! Du hast mit deinen Katzenreflexen und dem, was da sonst noch so in dir ist geschickt den Griff gelöst und hast dann zurückgeschlagen. Wir werden es wohl wieder in einem Wettstreit machen müssen, in welchem wir Untote vernichten und die Anzahl derer zählen, die wir vernichten!'', meint Ikaru zu ihm und verteilt widerwillig das Geld unter uns. ,,Ja, so sieht es aus! Nun, lass uns den Dreck abschütteln und dann geht die nächste Trainingseinheit los!'', meint er und die beiden richten die Uniformen und schultern die Waffen wieder richtig, sodass sie wieder zum Ausbilden bereit sind.

Ich und meine Kumpanen bringen auch diesen Tag hinter uns. Das war schon lustig, als wir zusehen konnten, wie diese beiden kräftigen Männer von einem Mann zur Räson gebracht wurden. Sam Greyedge, der Kommandant der gesamten Armee und der Sohn des Drachenkönigs Orogran ist einer der Freunde des Regierungschefs Caine Stormbringer. Man kann sich schwer vorstellen, das diese Männer in hohen Ämtern auch ganz normale Freunde und Kumpanen besitzen. Sie stehen gesellschaftlich viel höher als wir und sind dennoch genau so nur Wesen dieser Welt, genau wie ich und meine Freunde. Ich selbst bin ein Mensch, doch in meinem Freundeskreis befinden sich Elfen, Drachen, Zwerge, Feen, Gnome, Riesen, Arachdechsen, sowie viele andere Wesen dieser Welt. Grania ist eine vielseitige Nation und hier leben alle Wesen Seite an Seite, die hier wohnen. Grania ist aus Wanderern entstanden, die ein freies Land gesucht haben und mit ihren eigenen Händen ein Land geschaffen haben. Durch den Zuwachs vieler neuer Wesen und den Zuwachs an Bündnissen und Ländereien und vielem Anderen ist Grania gewachsen und wurde mit der Zeit immer vielseitiger und größer. Jetzt ist es der Sitz der Demokratie geworden und ist sogar von den Göttern akzeptiert worden, zumindest von denen, die auf der Seite Granias stehen, sodass Grania einen Platz in der Bedeutung dieser Welt eingenommen hat und von diesem Ort sicherlich auch in Zukunft noch viel gehört werden kann. Ich bin zwar nur ein kleines Rad in dieser Maschinerie, doch wie unser Regierungschef immer sagt sind wir alle nur Räder in einem Lauf. Wir alle sind Teil eines Ganzen und ohne die Soldaten, unseren Regierungschef, den wir als unseren Anführer gewählt haben und alle anderen Einwohner Granias würde der Laden nicht laufen. Grania ist ein Land voller Hoffnung und Träume und dies droht zu zerbrechen, aber wir können und dürfen das nicht zulassen. Wir geben unser Bestes, um unser Land zu verteidigen und die gesamte Welt vor den Truppen des bösartigsten Wesens zu schützen. Tion, der Gott der Zerstörung hat sich geschworen die Welt zu zerstören und die Macht an sich zu reißen. Das wird ihm auch gelingen, wenn wir ihn nicht aufhalten. Die Dinge, die er bereits getan hat sind unaussprechlich und viele davon wagen nicht einmal zu denken, doch viele haben dieses Schicksal am eigenen Leib erfahren und manche hatten Glück, das sie überleben durften, aber manche Dörfer sind komplett von der Landkarte radiert worden. Die Dörfer zweier der Kumpanen des Gottes des Todes sind ausgelöscht worden. Man kann sich gar nicht vorstellen, was für einen Hass sie empfunden haben müssen und welchen Schmerz sie durchleiden mussten und müssen. Sie haben der Rache daran abgeschworen, da sie wie die meisten Einwohner Granias, die Erkenntnis erlangt haben, das der Tod nicht nur ein Ende ist, sondern ein neuer Anfang und ein neuer Abschnitt. Der Gott des Todes hat uns zwar nie gesagt, wie die Unterwelt aussieht, doch er wird uns sicherlich dorthin geleiten, falls wir sterben sollten. Der Tod macht uns keine Angst mehr, die einzige Angst, die man wirklich am Tod fürchten sollte ist die Angst vor dem Tod selbst. Sie kann einen wahnsinnig und verrückt machen. Nicht zu wissen, was mit einem geschieht, wenn man stirbt hat mich früher verrückt gemacht. Heute weiß ich, das unser Regierungschef mich auf dieser Reise begleiten wird und ich sicher ein schönes Heim haben werde, sobald ich in die Unterwelt komme. Der Tod ist mein Begleiter geworden, so könnte man es sagen.

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He, who is born with twelve souls in one, is the man, who erases all existence to be gone!

Prophecy of the Underworlds Ruler, the God of Death is born and his name shall be Caine Stormbringer!

http://theflood.forumieren.de/geschriebenes-f6/a-man-s-crusade-t4.htm
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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   So Feb 28, 2010 11:57 am

Kapitel 45: The raven&the wolf

,,Was ist mit diesem Soldaten geschehen, nachdem er diese beiden Streithähne gefunden hat?'', fragt mich Zachariah. ,,Er hat wohl noch lange weiter trainiert. Heute ist er wohl eine Seele in der Unterwelt, denke ich zumindest. Irgendwann stirbt ein jeder Mal. Es sei denn er ist unsterblich und selbst die Unsterblichen sind dazu irgendwann auserwählt, zwar nur unter besonderen Umständen, doch irgendwann wird selbst ein Unsterblicher die Zeit finden, um zu sterben. Manchmal sterben auch diejenigen, denen man es nicht wünscht, aber man kann es sich nicht aussuchen, wer stirbt.'', meine ich zu ihm. ,,Stimmt, der Gott des Todes kann nur zugucken, wie die Wesen sterben. Sie werden durch seine Hilfe in die Ewigkeit begleitet und leben in der Unterwelt. Manchmal entreißt man dadurch den Liebenden einen Mann. Der Gott des Todes aber kann die Seelen nur in die Unterwelt bringen. Manchmal muss er das auch tun, wenn die Familie noch nicht in der Ewigkeit ist.'', meint er. ,,Ich glaube, da hast du Recht. Manchmal zieht man dadurch auch den Hass der Leute auf sich. Es wäre Tion auch möglich Seelen aus der Ewigkeit zu reißen und sie dann in Untote einzupflanzen, das würde er tun, wenn Caine nicht da wäre. Dann würde er nur weiteres Leid verursachen und die Wesen ihrer wohlverdienten Ruhe berauben.'', meint er. ,,Das wäre echt mies! Tion ist echt ein Ekelpaket, aber er hat über sein Leid hinaus vergessen, das er vielleicht auch nur trauert.'', meint Zachariah. ,,Ich glaube, das Tion, wenn er dich gehabt hätte und zum Zeitpunkt des Todes seiner Schwester diese Worte gehört hätte vielleicht nie so weit gehandelt. Er tötet und will alles beherrschen, nur um seine Geliebten wiederzusehen. Dazu hat er allerdings kein Recht. Nur weil er glaubt, das sein Leid so groß ist vernichtet er mal eben den Rest der Menschheit und projeziert seinen Schmerz auf sie. Caine hat oft versucht mit ihm zu reden, doch es gelang ihm nie und irgendwann kam es dann zu der Situation, wie sie am momentanen Punkt der Geschichte ist.'', meine ich. ,,Opa, dann erzähl mal weiter. In wessen Sicht schlüpfen wir denn jetzt?'', meint er. ,,Ich weiß gar nicht, ob er überhaupt schon mal etwas erzählt hat. Egal, nun Jerc wird jetzt etwas erzählen, damit dir noch mal aus einer anderen Sicht klar wird, wie es um die beiden aussieht. Es hilft dir auch, glaube ich zumindest, wenn du lernst, Jerc ein wenig zu verstehen. Er ist ebenfalls vom Schicksal sehr gepeinigt worden und es macht ihm sehr viel Spaß zu töten, zumindest Teilen seiner Seele. Jerc ist zwar zu einem ziemlichen Grad wahnsinnig geworden, aber er läuft auch immer uneins herum und kann diesen Zustand nicht beenden, zumindest nicht von sich aus. Er akzeptiert es so, wie es ist und lebt damit. Das macht ihn aus, denn er hat damit erkannt, das er sehr wohl fähig ist etwas zu tun und nicht die Welt an sich reißen muss. Seine Geliebte ist immer an seiner Seite, wobei auch ihre Seele zu einem Teil gespalten ist. Jerc und Tion sind sich ähnlich, da sie beide das Leid des Verlustes eines geliebten Menschen erdulden müssen. Tion hingegen ist verdammt in der Ewigkeit zu leben und niemals in die Unterwelt einfahren zu dürfen. Jerc wird irgendwann seine Seele wieder vereinen können und mit seiner Frau glücklich in der Unterwelt leben dürfen. Tion hingegen ist dazu verdammt ewig leben zu müssen und sich nie zu ihr gesellen zu dürfen. So kann er nie Frieden finden, das ist einer der Gründe, weshalb es unter Göttern nicht gerne gesehen ist, wenn man sich mit einem sterblichen Wesen einlässt. Es ist krank, das verbieten zu wollen, deswegen hat es Arin auch nicht gemacht. So etwas kann viel Leid verursachen und bei Tion hat es dies auch, woraus er zu dem wurde, was er jetzt ist. Dies hat ihn erst zu dem Tyrann werden lassen, der er ist. Gut, also lass uns fortfahren! Jerc befindet sich gerade in seiner Burg und bereitet sich darauf vor zu den Wellen der Zeit aufzubrechen.'', meine ich. Jerc.
Hmm, was ziehe ich jetzt an? Das kleine Schwarze, nein das lasse ich lieber. Das ist für festliche Sachen. Diese Rüstung ist viel zu schick, um sie mit zu den Wellen der Zeit zu nehmen. Dies ist ein Ort, an dem Trainingskleidung von Nöten sein wird und genau die nehme ich auch mit. Meine Puppen und ich sind gerade dabei alles zusammen zu packen und aufzubrechen. Schon bald werden wir zu den Wellen der Zeit aufbrechen und dort trainieren. Für diesen Zweck hat Caine einen Plan gefasst. Wir werden einfach unsere Plätze durch einige Klone ersetzen und die werden in der Zeit unserer Abwesenheit für alles sorgen, das niemand unser Verschwinden bemerkt. Sobald Tion davon wüsste würden wir wohl allesamt einen Angriff seinerseits, ohne unsere Anwesenheit, erwarten müssen. Deswegen ist es wichtig, das niemand davon weiß, dann kann auch niemand merken, inklusive unserer Feinde, das wir uns gerade mit anderen Dingen beschäftigen. Schon ein cleverer Plan, das Tion die Gedanken Caines nicht mehr lesen kann ist wirklich sehr von Vorteil. Ich sitze gerade auf meinem Bett und suche mir Klamotten aus und verstaue alles in Rucksäcke und hole mir Reisegepäck, damit ich aufbrechen kann. Die Wellen der Zeit sollen ein sonderbarer Ort sein, dort wird es sicher lustig werden. Ich denke, das wir dort allerdings nicht nur viel Freude haben werden, sondern auch viel erleben werden, das uns an die Grenzen unserer Möglichkeiten bringt. Gerade das ist etwas, das unser Leben ausmacht. Über unsere Grenzen können wir wachsen und immer wieder darüber hinausschießen und anschließend immer stärker werden. Das Wachstum eines Wesens ist fantastisch, wenn man bedenkt, wie nah wir doch am Verderben gebaut sind. Menschen kann man leicht töten, im Grunde ist es so, als ob man uns nur in der Mitte durchdrücken zu braucht. Ohne meine Puppen wäre ich wohl auch weitaus leichter zu töten, das wäre eine Überlegung wert. Zwar bin ich ein mächtiger Magier, aber ohne meine Puppen wäre ich physischen Angreifern, die immun gegen Magie sind wohl schutzlos ausgeliefert. Im Endeffekt kann nur ich mit meiner Seele kämpfen und meine Lebenskraft einsetzen und das tue ich über meine Puppen.

Ich habe noch nie so darüber nachgedacht, aber Caine und Tion sind sich wirklich ziemlich ähnlich. Die beiden sind nicht nur durch das Schicksal miteinander verbunden, indem sie die Zwillingsseele besitzen, sondern sind darüber hinaus auch noch Zwillingsbrüder und Götter, die immer dort sind, wo der andere auch ist. Sie könnten wohl weitaus Größeres vollbringen, wenn sie sich nicht bekriegen würden. Caine ist im Grunde zwar ähnlich gebaut, zumindest vom Körper her, aber er ist von einem ganz anderen Charakter, während Tion ziemlich wahnsinnig geworden ist. Ich kenne fast niemandem, außer ihm, der es schafft so rücksichtlos zu sein und seine gesamte Existent dazu zu benutze, um Leid und Schmerz zu verbreiten. Er und mein Foltermeister würden sich prima verstehen, wenn sie auf derselben Seite wären. Allerdings würde sich der Foltermeister nie zu ihm gesellen, schließlich hat Tion uns gefoltert und das kann er gar nicht haben. Nur er darf foltern, beziehungsweise ich darf foltern, schließlich ist das ja auch ein Teil meiner Seele. So ein Wunder wie das der beiden Götterzwillinge gab es vorher noch nie. Vielleicht steckt noch mehr dahinter? Vielleicht ist ein noch größerer Plan über diesen Punkt hinaus für die beiden vorgesehen? Wer weiß schon, was sich das Wesen am Abgrund denkt. Irgendwann werden sich ihre Motive eröffnen und dann werden wir erkennen, was der wahre Sinn dieser Farce ist, die sich Leben nennt. Vielleicht aber auch nicht, mal sehen. Die Zukunft ist eh ungewiss, da kann man auch einen draufhauen und ordentlich saufen gehen. Das sollte ich heute Abend auch noch einmal tun und dazu lade ich meine gesamten Freunde ein. Während des Trinkgelages schleiche ich mich dann davon und die Leute schlafen in Ruhe und mein Klon übernimmt meinen Platz. So kann es funktionieren, aber nur wenn der Schnaps auch wirklich stark genug ist und ich gehe davon aus, das Meister Harls Schnaps der Stärkste ist. Ein Schnaps, gebrannt und gebrannt, bis er so betrunken macht, das sogar Drachen 12 Stunden brauchen, bis sie wieder fit sind, nachdem sie sich ordentlich betrunken haben. Damit rühmt er sich zumindest sehr oft, aber als er es demonstriert hat und er einen karmesninroten Drachen mit ordentlich Schnaps abgefüllt hat, der war wirklich fertig und nach einer Woche war er wieder nüchtern. Dieser Schnaps ist wirklich nicht von dieser Welt könnte man sagen. Der Kräuterschnaps des Meister Harl, davon muss ich mir einen mitnehmen. Dieser ist einfach köstlich und mir macht er nichts aus, ein Vorteil ist es, das ich nicht so schnell betrunken werde, da sich die Flüssigkeit auf mehrere Körper verteilt und alle gleich besoffen werden und nicht nur der Körper, der den Schnaps aufnimmt.Das ist sehr praktisch, so kann ich insgesamt 8 oder neun mal betrunkener werden, als die meisten Wesen. Vor allem, weil die Körper auch jeweils unterschiedlich Alkohol vertragen oder auch nicht. Drachen, Menschen und Spinnen werden nicht so schnell betrunken, vor allem weil sie zwar menschlich sind, aber aus Holz und so können sie noch mehr ab. Ich könnte glatt dem Gott des Alkohols Konkurrenz machen. Man, ich hab es echt drauf. Wobei ich mich frage, wieviel der Gott des Alkohols wohl vertragen kann. Das muss sehr, sehr viel sein. Allerdings schweife ich ab. Wo bin ich nur immer mit meinen Gedanken? Die springen und hüpfen immer umher und dann sind sie mal da und mal dort und schwupps ist das eine mal hier und das andere Mal dort. Kein Wunder, bei der Zerstreutheit meiner Seele. Wo war ich? Ach ja, genau da war ich stehen geblieben. Bei der Analyse der Ähnlichkeit der beiden Götterbrüder, also bei Caine und Tion. Nun, die zwei sind zwei ziemlich lustige Zeitgenossen, irgendwie jeder auf die gleiche Art. Ich frage mich, wie es sein kann, das die beiden in ein und demselben Moment geboren worden? Das hat bestimmt mehr zu bedeuten, als es bedeutet. Wenn dieses Wesen da am Abgrund liegt, dann hat es doch bestimmt etwas zu bedeuten und hat mit der Erschaffung der Götter zu tun? Wie soll man sich sonst erklären, das es Wesen gibt, die noch mächtiger sind als die Götter selbst. Macht hat dieses Wesen in jedem Fall, sonst könnte es niemals den Palast des Herrschers der Unterwelt abschirmen und sich selbst eine Schutzburg schaffen. Ich frage mich nur, warum es sich dort verbirgt. Diese Fragen sind echt schwer zu beantworten und ich kann sie endlos fragen, aber ich war doch bei Caine und Tion. Ja, genau, bei der Erschaffung der beiden gab es doch bestimmt einen Sonderfall und die beiden unterscheiden sich irgendwie von anderen Göttern. Sie sind die Götterbrüder, sie nehmen beide in dieser Geschichte einen Platz ein, der wichtig ist. Einer verteidigt und einer führt Krieg. Beide zusammen sind wie Nitroglycerin, aber getrennt können sie nicht funktionieren. Außerdem sind sie mächtiger als die meisten Götter, sonst würden die Übrigen ihnen nicht folgen. Selbst Arin, der Vater von Caine, sowie seine Mutter stehen auf seiner Seite, dann noch die ganzen anderen Götter und ein anderes Lager von Leuten, die sich Tion angeschlossen haben. Es ist heftig, wie sie es schaffen andere Götter in ihren Bann zu ziehen. Es kann kein Zufall sein, das es genau so ist. Dieses Wesen wird sich etwas dabei gedacht haben, das die beiden gleichzeitig existieren. Es existiert sicher hinter diesem ganzen Krieg noch ein anderer Plan, der so aussieht, das die beiden irgendwann auf das Wesen treffen und ein Ereignis stattfinden wird, das die Welt verändert, wie sie jetzt ist. Wenn dieses Wesen mächtiger als die Götter ist, dann wird es vielleicht sogar ihre Geschicke lenken oder aber es guckt zu? Ich weiß nicht, warum es das tut, aber ich werde es herausfinden. Dieser Raum existiert nicht umsonst und ich glaube, das Tion auch nicht umsonst der Gott der Zerstörung ist und Caine ebenfalls nicht der Gott des Todes. Beides zusammen erschaffen sie etwas. Moment, vielleicht mutmaße ich jetzt nur, aber gemeinsam ergeben sie den Zyklus der Erneuerung und der Schaffung? Die beiden repräsentieren den Zyklus des Lebens. Ihre Existenz sorgt dafür, das Leben erschaffen werden kann und sich entfaltet werden kann. Die Floskel des Gottes des Todes war glaube ich in etwa so ähnlich. Ich soll das Leben ehren und den Tod begleiten oder irgendwie sowas. Natürlich, er ehrt das Leben nicht nur, durch die Existenz der beiden ist eine Neuerung möglich. Da die beiden existieren gibt es überhaupt das Leben. Die Kräfte der beiden steigen selbst für Götter unglaublich schnell an. Tion und Caine häufen Kräfte an, bei denen die meisten Götter längst schlapp werden. Sie sind mächtiger als sie, sofern sie diese nicht zerstören können, aber an Macht haben sie die beiden über. Das hat etwas zu bedeuten. Mir ist nicht klar, warum die beiden das Leben ergeben sollen. Doch sie sind beide ein Teil und vielleicht nur voneinander getrennt worden. Es gibt keinen Gott des Erschaffens oder des Lebens, glaube ich zumindest. Ich weiß es nicht, aber diese Theorie muss getestet werden und solange ich sie nicht wirklich begründet haben kann, so bin ich noch zu Verschwiegenheit verpflichtet und zwar zu allen. Wenn dieses Wesen da auch noch eine Rolle spielt, wie kam es dann in diese Dimension? Was ist überhaupt der Grund unserer Existenz in dieser Welt und die Existenz der Götter. Was ist der Abgrund und warum nennt er sich so? Der Ausdruck klingt so, als wenn dort etwas zerstört wurde und völlig in irgend etwas hinein gerissen wurde. Fragen über Fragen und keine Antwort in Sicht, da kann man echt wahnsinnig werden. Diese beiden Typen haben mehr zu bieten, als auf den ersten Blick scheint und das ist schon sehr viel. Wenn ich mit meiner Theorie richtig liege, aber das ist doch echt komisch? Na ja, es gibt so gut wie alles, da wird das sicher auch möglich. Um diese ganzen Fragen zu wissen müsste ich wissen, wer das Wesen im Abgrund ist. Diese elementaren Fragen sind sehr wichtig und ich glaube ich bin auf einer Spur, die mich in ungeahnte Gefilde bringen kann. In Gefilde dieser Existenz, die noch kein Wesen, weder Gott noch Mensch, Elf, Drache, Zwerg, Arachdechse oder sonst irgend ein anderes Wesen jemals vorgestoßen ist. Ich glaube ich bin etwas ziemlich Heißem auf der Spur und meine Suche werde ich alleine fortsetzen, innerhalb des Krieges ist das sehr praktisch. Da kann ich in der Verwirrung verschwinden und meine Theorien austesten und alles absuchen. Als erstes werde ich allerdings, nachdem ich in den Wellen der Zeit war, zum Tempel der Erde gehen, dort werde ich mir die Seele des Geistes aneignen, womit ich dann vor jeglichen Gedanken geschützt bin und meine Reise in Ruhe beginnen kann. Eine Reise, die mir Antworten auf die Frage der Existenz dieser Welt bringen wird. Es gibt sicherlich irgendwo Hinweise auf das, was ich mir gedacht habe und dort werde ich nachlesen, wie es aussieht. Zur Not werde ich Caine in die Unterwelt begleiten können. In der Oberwelt gibt es ebenfalls Bücher, die ich mir aneignen kann. Ich muss in alle Ebenen gehen können. Um in die Oberwelt gelangen zu können muss ich einen Engel ergattern und ihn modifizieren. Zum Glück wurde auch ein Engel getötet, schade um ihn, aber gut für mich. In der Schlacht um Grania habe ich seine Leiche erhalten und sie seitdem kühl gehalten. Ich spalte einen weiteren Teil meiner Seele ab und dann werde ich mit dem in die Oberwelt können. In die Unterwelt kann ich auch, denn bei der letzten Schlacht ist ein Höllenhund gestorben und den werde ich auch soweit modifizieren. Der liegt auch noch irgendwo in meiner Eiskammer herum. Sehr gut, so werde ich in alle Welten gehen können. Für die Behausungen der Götter werde ich mir allerdings etwas Anderes einfallen lassen. Ich kann magische Klone erschaffen, die mich dort hinein lotsen. Ich habe Proben von allen 240 existierenden Göttern, aber nicht von der Göttin der Leere, aber die hat eh keine Behausung dort oben. Um in den Palast von Caine einzubrechen muss ich mehr auf bieten, denn er könnte mich erkennen und mich enttarnen, vor allem besteht dort der Zauber des Wesens. Ich glaube ich werde noch sehr viel Spaß haben, bei dem was ich vorhabe. Ich trete eine Reise von lauter Eventualitäten und mit sehr viel Leichtsinn an. Das ist ein reiner Selbstmord, was ich plane, doch ich denke, das es mir möglich sein wird alle zu täuschen und letztendlich eine Lösung zu finden, die meine Theorie bestätigen wird. Daraus erhoffe ich mir von Nutzen zu sein. Ich werde mich zwar im Kampf stählen, was ich für meine Reise auch brauche, doch ich muss diese Aufgabe erfüllen, um für diese Welt von Nutzen zu sein. Ich will die Mysterien der Existenz aufklären und dazu muss ich alle Grenzen überschreiten. Ich werde es packen und dann werde ich Caine helfen, wenn er an einem Punkt angelangt ist, an dem sich ihm eine Frage stellt, von der das Schicksal dieser Welt abhängt.

Ich hab mich zwar schon wieder in meine Gedanken vertieft, doch jetzt muss ich weiter und meine Vorbereitungen für die Reise zu den Wellen der Zeit fortsetzen. Ich bin ein ganzer Mann, zumindest wenn meine Seele auf einem Haufen ist, aber ich muss noch mehr sein als ein ganzer Mann. Meine Rolle wird sich vergrößern und das Schicksal dieser Welt ruft mich zu sich. Wenn meine Gedanken richtig sind, dann bleibt mir nicht viel Zeit. Ich habe irgendwann einmal von dieser Prophezeiung gelesen und die werde ich auch finden. Es gibt ein Buch, in dem sich meine Theorie bestätigen wird und als ich damals einen Bruchteil davon las wurde mir dies mit dem Zyklus klar, aber ich weiß nicht, wo es jetzt ist. Es könnte überall sein und nirgendwo. Das Buch mit den lyrischen Werken der Unterwelt, in welchem das Werk eines verstorbenen, berühmten Vorfahren von mir steckt, der ein Dichter war. Ich suche nach dem Gedicht der grauen Endlosigkeit, die von der Unterwelt und seinen Bewohnern handelt. Es nennt sich so, weil viele glauben, das die Unterwelt ein grauer und trister Ort ist. In diesem Gedicht geht es um die Unterwelt und seine Bewohner. Dort steht etwas Wichtiges über den Gott des Todes, außerdem brauche ich das Buch des Zyklus des Lebens. Mit diesem Wissen werde ich wissen, was zu tun ist. Das Buch des Lebenszyklus ist eine Legende, doch ich habe das Buch schon immer versucht durch die Epochen zu verfolgen. Es muss also entweder in der Unterwelt oder der Oberwelt sein, aber es ist nicht verloren, denn dann würde ich es gar nicht mehr spüren können. Ich kann es spüren, aber nur ganz schwach, also muss es irgendwo sein, wo ich nicht einfach hinein kann. Ich werde diese beiden Bücher finden und dann werde ich das Mysterium der Existenz aufklären und Caine bei etwas helfen, das hinter diesem gesamten Krieg steckt. Ich muss meiner Aufgabe gerecht werden, sonst trifft mein Freund wohl möglich eine dumme Entscheidung. Sofern ich ihm davon erzähle will er sicherlich meine Unterstützung in dem Krieg, aber das kann ich nicht tun, denn meine Aufgabe ist wichtiger und ich muss Prioritäten setzen. Ich bin kein so starker Kämpfer wie der Rest meiner Freunde und verwundbarer, allerdings gibt mir das auch die Freiheit mich besser zu verstecken. Also dann, meine Freunde, packt unsere Sachen und dann werden wir die Reise zu den Wellen der Zeit antreten und danach hängt das Schicksal der Welt von uns ab! In diesem Fall kann ich nur auf mich selbst vertrauen und meine Fähigkeiten ausbauen! Jerc, du Teufelskerl, du musst mal wieder über dich selbst hinauswachsen, das wirst du schon hinkriegen.

Als ich nun den Rest zusammengepackt habe mache ich mich zum Losgehen bereit. Ich gebe der ganzen Stadt ein richtig schönes Saufgelage aus, woraufhin alle sehr viel trinken und dann irgendwann sehr, sehr fest schlafen, die Kinder und die Erwachsenen. Die Kinder allerdings nicht wegen dem Alkohol, sondern wegen totaler Erschöpfung, weil sie lange spielen und feiern durften. Ich warte nun den Rest der Nacht ab und warte auf meine Freunde, die mich abholen werden und dann geht die Reise zu den Wellen der Zeit los.

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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   So Feb 28, 2010 7:39 pm

Kapitel 46: The Tides of Time

,,Bereit?'', frage ich meine Freunde, als wir uns alle in einem kleinen Lagerraum treffen, der weit außerhalb der Stadt liegt. ,,Ja, bin ich, Alter!'', antwortet Sam auf meine Frage hin. ,,Ja, bin ich auch! Es ist noch so verdammt früh, aber wir müssen ja leider um diese Zeit aufstehen, sonst bemerkt man unser Verschwinden noch!'', meint Trey und gähnt darauf hin. Ein Toter mit Schlafmangel, das sieht man auch nicht jeden Tag, denke ich mir dabei. ,,Oh Mann, ihr seid echt allesamt ganz schöne Lappen!'', meint Lavina und lächelt. Sie hat ihren Sohn dabei, der noch tief und fest schläft. Rasha steht ebenfalls daneben und lächelt, auch wenn sie noch ziemlich verschlafen aussieht. ,,Das hatte ich auch im Kopf, meine Liebe. Manchmal sind Männer eben einfach nur Männer.'', meint sie und lächelt. Ich selbst lache ebenfalls und bin dabei einmal kräftig zu gähnen. ,,Ich bin auch bereit! Ein alter Veteran muss ebenfalls seinen Mann stehen. Das werde ich hinbekommen!'', meint Azur und sieht noch ziemlich fertig aus, aber er ist bereit, das kann man seiner Aussage entnehmen und das tue ich auch. ,,Was ist mit den Klonen? Sind die auch allesamt authentisch?'', meint Zack zu mir. ,,Nun, auf jeden Fall. Die sind so wichtig, da habe ich keine Zweifel offen gelassen, das sie auch in ihrer Form bleiben!'', sage ich, als Zack mich auf die Klone anspricht. ,,Wir müssen jetzt los, bevor alle aufwachen! Wir müssen schnell sein, also gib Gas, Caine!'', meint Sam zu mir. ,,Ja, das werde ich! Also, Leute! Wir müssen los!'', sage ich und dabei schläft mein Sohn noch auf meinem Rücken, der in einer Tragetasche auf diesem ist. Dort schläft er noch in Ruhe vor sich hin und ruht sich aus. Er hat vor einer Stunde gegessen und jetzt will er wieder in Ruhe pennen und sich ausruhen. ,,Also, ihr seid bereit! Dann lasst uns aufbrechen!'', meine ich und verwandele mich in meine wahre Gestalt, wobei ich meine Frau auf meinen Rücken nehme und sie meinen Sohn auf ihren Rücken. Sam nimmt seine Frau und seinen Sohn auf den Rücken. Trey fliegt selbst hinterher und Zack setzt sich auf Azurs Rücken. ,,Das weckt alte Erinnerungen, oder?'', meint Sam, als wir in die Lüfte fliegen. ,,Ja, du hast Recht. Manchmal kann man sich immer wieder gerne zurück erinnern, aber dafür haben wir keine Zeit! Wir müssen uns beeilen, der gute Jerc erwartet uns an seiner Burg und ewig werden sie dort auch nicht schlafen. Zwar sind die alle ziemlich fertig, doch irgendwann werden auch Betrunkene mal wieder wach. Manche früher und manche später.'', meine ich und Sam nickt. Wir alle haben unser Gepäck dabei und alles mit, was wir brauchen und sprinten aus der Lagerhalle heraus und setzten zum Flug an. Sam, Azur und ich stoßen uns vom Boden ab und springen in die Luft. Mit einem kräftigen Schwung unserer Flügel geht die Reise los und wir fliegen geschwind in Richtung der Burg Jare.

Der Flug verläuft gut und ohne Turbulenzen. Wir kommen ohne starken Wind und ohne Begleitung durch Zauber aus, sonst würden wir auffallen. Deswegen fliegen wir auch, weil wir so am ehesten unbemerkt durch die Lande fliegen können. Mit Zaubern könnte man uns leicht finden, aber so nicht. Das ist die Welt der Dinge, Verwandlungen sind nicht magisch, diese können deshalb auch nicht auf diese Weise geordnet werden. Das heißt, wenn sich irgendjemand von uns verwandelt ist das keine Magie, sondern einfach nur eine Veränderung unserer Gestalt und keine Magie. Das geht zwar auch magisch, aber wir verändern dadurch unsere genetische Struktur und können diese von uns aus verändern, da wir die Fähigkeit haben unsere Seele von innen nach außen zu kehren, zumindest ist das bei mir der Fall. Ich kann die Macht meiner Seele hervortreten lassen, dazu sind außer mir noch Zack und Trey in der Lage. Die beiden entstammen der Unterwelt und so funktioniert einfach ihre Magie. Bei Trey war die Erscheinung nicht wesentlich anders, als er in der Unterwelt war und bei Zack ebenfalls. Er hat die Gestalt seiner normalen Erscheinung behalten und diese leicht verändert, zumindest wenn er in der Mittelwelt ist und bei Trey ist das auch so. Bei den anderen verhielt sich das komplett anders. Die Beiden können in der Unterwelt ihre Kräfte verwenden, während es die anderen nicht können. Magie nimmt man von außen auf. Wenn das Innerste aber außen ist, kann von innen nichts nach außen hereinkommen. So funktioniert das Prinzip der Unterwelt. Wenn die Seele die Magie beherbergt, dann ist es einem möglich in der Unterwelt zu zaubern oder die Seele die Fähigkeiten beherbergt, aber das ist nicht bei Mittelwelt-Wesen der Fall. Hier ziehen sie ihre Kraft aus ihrem Körper und nicht aus ihrer Seele. So funktioniert auch die gesamte Magie der Götter. Sie ziehen die Macht aus ihrer Seele und zwar aus einer der vielen, die sie besitzen. Hat ein Mensch eine Seele erworben verändert das auch seine Gestalt in der Unterwelt. Die Jungs waren mit mir im Tempel der Erde und so verändert sich auch ihre Gestalt, wenn sie nun in die Unterwelt gehen. Bei Trey kann man das sogar sehen. Er hat in seiner Brust einen blauen Punkt und an seiner Stirn einen schwarzen Punkt, sowie auch einen weißgrauen Punkt, der an seiner linken Hand ist, aber das fällt ihm wohl nicht auf. Dann hat er noch die Hülle um sich herum. Das bedeutet er hat insgesamt die Seelen der Vergangenheit, der Finsternis, die des Geistes und seine eigene, die ihn umgibt. Jetzt würde seine Unterweltgestalt nicht mehr so bunt aussehen. Sie wäre fast gleich mit der jetzigen, weil er nicht mehr so viel nach außen strahlen kann. Vermutlich würden die anderen auch durch die Seele des Geistes ihre Seelen nicht mehr nach außen kehren und sie könnten sich in der Unterwelt bewegen. Die Magie der Unterwelt würde dank der Seele des Geistes nicht mehr bei ihnen funktionieren, das habe ich noch nie probiert, aber das müsste eigentlich klappen. Nun aber genug des Geschwafels und zurück zum Geschehen.

Ich und meine Freunde gelangen zur Burg Jare, wo uns Jerc bereit sehnsüchtig erwartet und mit seiner gesamten Puppenarmee auf seinem Drachen losfliegt und ich schnell einen Klon erschaffe, der an seine Stelle tritt, damit nicht auffällt, das er weg ist. Wir blicken uns alle kurz an und fliegen dann gemeinsam in die Luft. Während wir in der Burg waren schwiegen wir, um nicht unnötig jemanden zu wecken. Als wir uns jedoch in die Luft erhoben konnten wir uns wieder der Sprache bedienen und über die weitere Vorgehensweise unterhalten. ,,Ah, endlich wieder sprechen! Ich habe jetzt auch Gesellschaft, meine Puppen sind ja alle ein Teil von mir, da unterhalte ich mich immer sehr lebhaft mit mir selbst, das kann äußerst lustig sein. Also, wie geht es euch, Leute?'', fragt Jerc einfach mal in die Runde, während er auf seinem Drachen herumturnt und den Anschein erweckt, als hätte er mal wieder einen seiner ,,Freudeschübe''. So nennt er es immer, wenn ihn ein Anfall von Heiterkeit überkommt und er einfach nicht mehr still sitzen kann und er am liebsten noch viel mehr tun wollte als nur herum zu springen, vor allem mit einer Frau. Würde er das hier versuchen dann würde es ihm schlecht ergehen, deswegen hüpft er lieber herum und vergnügt sich auf andere Weise. Man könnte eher sagen, das er auf andere Gedanken kommen möchte, bevor er sich wieder seinen Trieben hingibt und ihm Lavina und Rasha für seine ,,grenzüberschreitenden'' Fragen eine ,,Lektion'' in Sachen Manieren verpassen, wobei das meistens darin endet, das Jerc ziemlich übel zugerichtet wird, weil er sich nach allen Regeln der Kunst in jedem Fettnäpfchen suhlt und so von den beiden anschließend eine Abreibung für sein impertinentes Handeln bekommt, vor allem nachdem er es manchmal auch wagt seine Hände nicht still zu lassen. Da habe ich ihn nicht aufgehalten, denn die Faust meiner Frau hat ihm wohl genug Räson eingeprügelt, sonst würde er sich ihr jetzt wohl wieder nähern. Ich halte mich lieber da heraus, wenn ich ihr helfen würde, dann würde sie mich wohl auch zur Räson bringen wollen, allerdings auf andere Weise und die möchte ich sehr ungern erleben, dadurch würden mir Freuden entgehen, auf die ich nie verzichten möchte. ,,Hallo, Jerc! Du hast Recht, es ist gut dich wieder zu sehen! Hauptsache wir haben es alle geschafft und können nun zu den Wellen der Zeit aufbrechen!'', meine ich zu ihm. ,,In der Tat, mein werter Caine! Eine Reise, die so erquicklich wird wie dieses hier habe ich selten. Es wird uns weiter vorantreiben und uns stählen für den Kampf, jener welcher vor uns liegt! Unser Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft! Wir müssen stets neue Höhen erklimmen und neue Berge ummähen! Unsere Kraft wächst stetig und mit diesem haben wir genug Zeit, um diese zu erweitern! Diese elenden Bastarde werden ihren Arschtritt noch kassieren! Jener, welche sich dazu befähigt fühlt, wozu ich auch gehöre, wird ihm gehörig die Meinung geigen und mit ihm Versteck den Schuh spielen!'', meint er. ,,Was zum Teufel ist Versteck den Schuh?'', meint Sam zu ihm. ,,Versteck den Schuh ist ein allseits beliebtes Spiel, das die Damen pflegen, wenn ich ihnen begegne! Sie pflegen es mir ihre Schuhe so tief in meinen Darmausgang zu stecken, das man meinen könnte, das er vorne wieder herauskommen würde. Die Frauen haben manchmal einen sehr mächtigen Tritt drauf.'', meint er nur. Sam beginnt laut zu lachen und kriegt sich erst nicht mehr ein. Trey und Zack stimmen mit ein und wecken durch ihr Lachen beinahe meinen und Sams Sohn auf. ,,Die treten dir so hart in den Arsch und du versuchst es immer wieder! Du bist schon unbelehrbar, Jerc!'', meint Sam und lacht dabei nur noch lauter. ,,Haha, man Alter, du hast es echt nicht drauf, sowohl hier nicht, als auch sonst nicht! Ich frage mich, welche Frau du jemals abbekommst! Ich hoffe es wird eine sein, die gut zu dir passt! Irgendwann findest du eine!'', meint Trey und lacht noch viel lauter. ,,Ich hab eine, die seht ihr doch!'', meint er, woraufhin er die Puppe seiner toten Frau zeigt, die auf dem Drachen hockt. ,,Was? Sag mir nicht das du das machst, was ich denke das du tust?'', sagt Zack. ,,Ich denke nicht, was du denkst. Ich für meinen Teil pflege sehr wohl den geschlechtlichen Akt mit meiner Frau auszuführen. Für immer und ewig war unser Spruch bei unserer Heirat und so wird es auch geschehen! Ein Teil ihrer Seele, derjenige welcher in der Puppe steckt, ist hier und vollzieht mit mir eine Vereinigung, die sogar über den Tod hinausgeht!'', meint er und Zack, Trey und Sam müssen sich sehr zusammenreißen, um ihren Mageninhalt nicht einmal richtig zu entleeren, ebenso wie Rasha und Lavina. Mir ist das egal, schließlich kann man sich Schlimmeres vorstellen, so was hab ich schon mal gesehen. ,,Moment mal, du bist nekrophil?'', meint Rasha. ,,Nekrophil ist so ein hässliches Wort, vor allem, wenn es doch gar nicht zutrifft! Ihre Seele ist doch in diesem Körper und sie residiert dort, zwar ist sie nicht mehr ganz sie selbst, aber trotzdem zu einem Großteil da. Schließlich war sie tot, aber der lebende Teil ihrer Seele befindet sich in der Puppe und mit dem habe ich nun einmal meine ehelichen Pflichten und diese nehme ich auch mit Freuden wahr.'', meint er nur, woraufhin niemand mehr etwas zu dem Thema sagen wollte und auch sonst nichts mehr sagte.

Eine längere Zeit herrschte Stillschweigen und Ruhe. Wir verließen das Land und kamen über die See. Wir werden schon bald zu dem Punkt über dem Meer gelangen, an dem wir uns zu den Wellen der Zeit begeben werden. Das Schweigen geht noch länger weiter, aber ich hoffe das wir nicht die gesamte Zeit so in den Wellen der Zeit verbringen werden. Man, das könnte verdammt lange dauern. Jerc ist echt ein schräger Vogel, aber streng genommen hat er Recht, er ist nicht nekrophil, zumindest nicht ganz, aber zum Teil schon. Das ist gerade echt zu kompliziert und ich habe keine Lust darüber nachzudenken. Ich muss meinen Fokus auf ein anderes Gebiet lenken. Das Schweigen zieht sich weiter und mit der Zeit wird das echt langweilig. Jerc springt immer noch auf seinem Drachen herum und sucht sich Beschäftigung, bis irgendwann Sam anfängt wieder zu reden. ,,Alter, du hast echt einen Schatten! Mir war bis eben schlecht!'', meint er und beginnt wieder zu schmunzeln. ,,Aber ohne dich wäre unsere Truppe nicht halb so lustig!'', meint Trey und fängt wieder an zu lachen. ,,Ich werde ewig brauchen, um die Bilder wieder aus meinem Kopf zu kriegen, aber wenn ich so darüber nachdenke, dann hast du eigentlich Recht! Irgendwie ist das auch romantisch, sehr romantisch, Jerc! Nur es ist einfach ein verdammt merkwürdiges Bild, das man nicht mehr aus dem Kopf kriegt.'', sagt Lavina. ,,Auf jeden Fall ist es das, manchmal könnte man dich einfach nur erwürgen, aber meistens kann man dich einfach nur umarmen, weil du sehr romantisch bist.'', meint Rasha zu ihm. ,,Ich finde sehr gut, das du nach dem vielen Leid, das du erlitten hast und dem, was noch vor uns so gelassen bleiben kannst. Das birgt große Eigenschaften eines Kriegers, Jerc.'', meint Zack. Azur nickt und schnauft einmal. ,,Ein Mann, der Humor in seinem Herzen bewahren kann und trotz viel Leid ein Lächeln auf den Lippen haben kann ist ein Mann, der selbst die härtesten Zeiten überstehen kann.'', sagt er und Jerc lächelt. ,,Danke, meine Freunde! Ich mag merkwürdig sein, aber danke das ihr mich so akzeptiert, wie ich bin. Ich hätte nie gedacht, das einem Wirrkopf wie mir eine so nette Gemeinschaft über den Weg laufen würde, die mich so aufnimmt. Vielen Dank für eure Ehrlichkeit. Selbst die Stadtbewohner behandeln mich ganz normal, das hätte ich nie erwartet, nachdem mir der Unfall passiert ist. Das hätte ich niemals für möglich gehalten!'', meint Jerc und hat dabei eine Träne in den Augen. ,,Vielen Dank für alles!'', sagt er und lacht dabei, ebenso wie der Rest seiner Puppen. ,,Wir sind da, Freunde! An diesem Punkt werden wir in die Tiefen der See eintauchen und zu den Wellen der Zeit gelangen.'', meine ich.

Sie blicken gespannt nieder und ich ebenfalls. ,,Nun, ich glaube, das wir hier unten nicht einfach hereinkommt. Zumindest ihr nicht, ich kann das. Um euch dort hinunter zu kriegen werde ich euch in meine Kutte schlüpfen lassen.'', meine ich. ,,Was? Wir sollen in deine Kutte gehen?'', meint Sam. ,,Wie zum Teufel stellst du dir das vor?'', meint Trey. ,,Das wird echt immer verrückter!'', meint Jerc und schlägt sich an die Stirn. ,,Öhm, ja, okay. Irgendwie ist das gerade eine ziemlich komische Vorstellung, aber na ja ich denke das wird wohl die einzige Lösung sein.'', meint Zack. ,,Was ist denn darunter?'', fragt Lavina leicht errötet. ,,Wir sollen in deiner Kutte darunter, Schatz? Ich weiß, das uns das gelingen wird, schließlich ist sie geräumig.'', meint Rasha. ,,Wie geräumig denn?'', fragt Azur nach. ,,Also, passt auf. Ihr wisst doch, das man mein Gesicht nicht sehen kann. Ihr habt genug Platz und ihr seid vor dem Druck des Meeres geschützt. Also, taucht ein und ich werde euch dort unten wieder hinaus lassen.'', meine ich. Sie zögern zwar erst allesamt, doch dann geht einer nach dem Anderen unter die Kutte und verschwindet darin. ,,Dann wollen wir mal!'', meine ich und blicke auf das Meer hinab und tauche an den wunderlichsten Seekreaturen vorbei, darunter auch Flugkrokodile. Dies sind Krokodile mit schuppigen Flügeln, die gerne mal auf Jagd gehen, um sich eine saftige Mahlzeit zu holen. Sie können in jeglichen Gewässern überleben. Als ich durch all die Tiefen hindurch tauche und an allen möglichen Seekreaturen vorbei hinab in einen gigantischen Graben tauche und an einem kleinen Punkt anhalte. An diesem kleinen Punkt, der leicht grün schimmert und wie eine Welle aussieht, die unter Wasser existiert ist dieser Ort, den wir bereisen wollen. Ich berühre ihn mit meiner Hand und wir gelangen allesamt in einen Raum, der endlos blau erscheint. Überall kann man Meeresrauschen hören und um uns herum befindet sich nur das Meer. Wir sind in einem Raum, der am tiefsten Punkt der Erde ist und das gesamte Meer umgibt und riesige Felswände. Hier unten lauern Kreaturen, die man niemals an der Oberfläche sehen würde. Kreaturen der See, die noch nie das Tageslicht gesehen haben und es wohl auch nie werden. Vielleicht werden solche Bestien ebenfalls im Kampf von ihm verwendet werden, wer weiß das schon. Sie würden zumindest seinem Geschmack entsprechen. Ich lasse alle meine Freunde heraus und sie blicken mich an. Hier in diesem Raum, wo alles blau ist und innerhalb des Raumes spiegelt und das Innere grün ist und einfach nur Nichts, ein grüner Raum der Endlosigkeit. Das Training wird für uns beginnen und wir werden gnadenlos alles geben, damit wir über uns selbst hinauswachsen und dem Kampf gegenüberstehen können und der Situation auch wirklich Herr werden können. In der momentanen Lage sind wir noch nicht für diesen Krieg bereit. Wir müssen uns selbst vielfach übertreffen und die Kraft, die wir besitzen vervielfachen, um uns wirklich in dem, was wir ausgelöst haben, zurechtfinden zu können und es abzuwenden. Wir werden das tun, was nötig ist und uns selbst besser kennenlernen, unsere Körper stählen und die Magie erweitern, die wir besitzen. Nach dem wir hier hinauskommen werden wir verändert sein und das um ein Vielfaches. Wir machen uns bereit um unserem Schicksal entgegen zu treten und ihm zu zeigen, das wir es ernst meinen. Tion, warte nicht auf uns, du wirst eine gewaltige Überraschung erleben, wenn du dich uns in den Weg stellst!

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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   Mo März 01, 2010 6:02 pm

Kapitel 47: The reflected man in the mirror

Zachariah erstaunt, als ich plötzlich aufhöre zu erzählen und Panthenon auf meinen Sessel herüber wandert kommt und er meinem Enkel ins Gesicht blickt. ,,Zeit für einen Wechsel des Erzählers, junger Leerer!'', meint Panthenon, wobei Zachariah immer noch der Ausdruck von Neugier im Gesicht steht, denn schließlich hat er keine Ahnung, warum wir ihn junger Leerer nennen. ,,Die Ohren sind geöffnet!'', sagt Zachariah nur, als sich Panthenon erhebt und seine Geschichte erzählen will. ,,Meine Existenz ist eine ganz andere, als diejenige, welche mir bisher zugeschrieben wurde. Ich will dir meine Geschichte erzählen, junger Leerer! Ich bin zwar ein fehlgeschlagener Gott, doch ich entstamme einer weitaus älteren Zeit als dein Opa. Ich bin weitaus älter, als du es dir vorstellen kannst. Ich werde dir erzählen, warum man mich auch Panthenon nennt, derjenige, der unsichtbar ist und durch alle Grenzen schweben kann.'', meint er. Zachariah hört ihm gespannt zu, als er beginnt zu erzählen und Panthenon grinst. ,,Nun, also dann wollen wir mal, also ich wurde bei meiner Geburt ebenso erschaffen wie alle anderen Götter.'', meint er und blickt Zachariah dann nochmal an. Von ihm kamen immer noch keine Fragen, weshalb er einfach weiter erzählte. ,,Ich bin ein fehlgeschlagener Gott, weil die Göttin der Leere damals bei meiner Erschaffung anwesend war und durch ihren passiven Zauber gewisse Magie entzog, die ich gebraucht hätte, um so wie die anderen Götter zu werden. Allerdings wurde ich durch diesen Zauber anders als andere Götter und ich gehorchte nur mir selbst. Mir kann nichts mehr etwas anhaben und ich wurde zu dem einzigen freien Gott, der je existiert hat. Die Göttin der Leere hat mir durch ihre Anwesenheit allein meine göttlichen Kräfte entzogen, aber mir die Wandlungsfähigkeit durch alle Räume gelassen. Man nennt mich schließlich nicht umsonst die wandelnde Seele. Ich habe zwar nicht dieselbe Kraft, wie alle anderen Götter, doch ich kann Dinge tun, die sie nicht können. Ich kann frei entscheiden, wem ich Rechenschaft schulde und wem nicht. Durch die Anwesenheit der Göttin der Leere bei meiner Erschaffung erhielt ich auch ein Wissen, das mich sogleich von einem Neugeborenen zu einem Erwachsenen werden ließ und mich altern ließ. Mir blieben die Seelen der Gegenwart, der Zukunft und der Vergangenheit, sowie alle anderen Seelen, die ich besaß. Allerdings konnte ich nur noch drei benutzen und das sind die der Zeit. Die Anderen wurden somit von einem Zauber blockiert, der von der Göttin ebenfalls unbewusst ausgelöst wurde. Ich bin also ein gänzlich fehlgeschlagener Gott, aber das Lustige ist. Die Göttin der Leere wurde mit mir fast zeitgleich erschaffen und leider war es mein Pech, das sie anwesend war, als ich geschaffen wurde und dabei das passiert ist, was jetzt aus mir wurde.'', meint er. ,,Vielleicht eher Glück als Pech. Schließlich kann ich auf ewig frei sein und muss mich nicht binden, wenn ich nicht will. Allerdings denke ich, das ich eine Pflicht zu erfüllen habe, indem ich der Bote der Götter wurde und so schnellst möglichst durch alle Ebenen reise. Ich nahm die Rolle des Götterboten ein. Ich wurde also doch noch meinem eigentlichen Job gerecht. Ich bin der Gott der Boten und so bin ich auch. Ich bin äußerst schnell und lasse mich nicht durch einen läppischen Feind aufhalten. Nun, jedenfalls spielte ich immer den Boten der Götter und überbrachte Nachrichten durch Dimensionen hindurch und konnte Räume betreten, wo es nur geht. Ich kann selbst in den Abgrund gehen, wenn ich es will. Zwar wurde mir sehr viel entzogen, als ich geschaffen wurde, doch es wurde mir auch etwas gegeben. Ich kann es nicht erklären, daher versuche ich es zu beschreiben. Ich habe Wissen erlangt, das allen anderen Göttern vorenthalten blieb. So zum Beispiel auch, das meine Fähigkeiten nicht von Göttern gestoppt werden können, allerdings kann ich sie auch nicht aufhalten. Selbst das Wesen am Abgrund kann mich nicht mit seinem Zauber erhalten. In mich floss sehr altes und mächtiges Wissen ein. Dieses Wissen, ich weiß nicht, woher es stammt, aber es ist nichts, was irgendwie und irgendwo in einer Dimension dieses Universums existiert.'', meint er. ,,Ein anderes Universum? Aber geht so etwas denn überhaupt?'', meint Zachariah. ,,Ich weiß es nicht, aber das ist der Rand, über den wir vielleicht hinaus gucken können. Ich erhielt mysteriöses, unbekanntes Wissen, über Dinge, die niemals jemand gesehen hat und diese Geheimnisse, eines vermutlich fremden Universums, verwahre ich fortan in meinem Kopf und habe sie niemandem außer Caine mitgeteilt.'', meint er. ,,Aber, wieso kannst du sie nicht weiter erzählen?'', meint Zachariah. ,,Nun, ich denke, das viele dafür noch nicht bereit sind. Ich sah Dinge, die schrecklich waren und beängstigend und alles, was wir kennen in den Schatten stellt. Alles, aber einfach alles ist dort anders, als wir es kennen. Es ist, als wenn dies ein Alptraum wäre, den wir niemals erleben wollen würden. Ich werde nicht näher darauf eingehen, aber ich denke, das man das Schlimmste, was man sich vorstellen kann, mal hundert nimmt und dann vielleicht eine Ahnung davon hat, wie übel es in diesem Universum zugeht!'', meint Panthenon. ,,Das heißt es gibt ein Universum des Schreckens, das neben unserem existiert?'', meint er. ,,Ja, das gibt es, junger Leerer! Eine Vision dessen, was diese Dimension ist könnte einen normalen Menschen wahnsinnig machen.'', meint Panthenon. ,,Wenn das so geheim ist, warum erzählst du mir das dann alles und du auch Opa! Ihr macht immer so ein Geheimnis um so viele Sachen, warum könnt ihr mir sie nicht sagen?'', fragt er uns beide. ,,Du wirst mit der Zeit verstehen, was wir dir sagen wollen. Wir sind dabei, dir alles von Anfang an zu erzählen, du wirst alles erfahren, aber nach und nach, keine Sorge, mein Junge.'', meine ich zu ihm. ,,Du bist etwas Besonderes und du verdienst es die Wahrheit zu wissen, deshalb verraten wir dir das beide.'', meint Panthenon. ,,Aber jeder ist doch etwas Besonderes, dann ist das doch komisch, wenn ich genauso besonders bin.'', meint er. ,,So ist es, jeder ist etwas Besonderes, allerdings nehmen manche einen Platz in dem Gefüge dieser Welt ein und manche nicht. Junger Leerer, genau wie wir einen Platz in diesem Gefüge einnehmen werden, so wirst auch du irgendwann Großes vollbringen, da sind ich und Caine uns sicher!'', meint Panthenon. ,,Aber wie soll ich das denn machen?'', fragt er Panthenon. ,,Das wirst du schon noch sehen, mein Junge. Dir wird alles klar werden, du wirst verstehen. Für dich mag es jetzt so erscheinen, das wir dir nur viel erzählen, doch die Bezeichnung junger Leerer wird dir noch früh genug klar werden. Um verstehen zu können musst du allerdings die Geschichte hören. Würden wir dir alles einfach so erzählen würden dir wichtige Dinge fehlen, die du brauchst, um dir darüber klar zu werden, was diese Bezeichnung bedeutet. Sofern wir dir nicht selbst die Chance geben zu erkennen? Ohne dies wirst du nicht erkennen können, was es für Grenzen und Möglichkeiten gibt. Macht ist ein Geschenk, aber kann ebenso ein Fluch sein. Du besitzt Macht, ohne es zu wissen, würde dein Opa dir einfach so erzählen, was du für eine Macht besitzt würdest du sie ausprobieren wollen. Das ist weder schlecht noch gut, sondern einfach deine Neugier, die dich antreibt und ein völlig normaler Vorgang, der sich in dir regt.'', meint Panthenon. ,,Ich glaube, ich verstehe, was du meinst und worauf du hinaus willst.'', meint Zachariah. Ein Junge wie er, der sich seiner eigenen Kraft noch nicht sicher ist und sie nicht beherrscht gefährdet andere, ohne es zu wissen. ,,Wenn ich Macht besitze, dann musst auch du Macht besitzen, Opa! Du musst ebenfalls Magie besitzen und mein Papa auch!'', meint er und blickt uns beide an. Ich und Panthenon grinsen uns an. ,,Ja, mein Junge! Du hast absolut Recht, denn wir beide sind Magier. Sowohl dein Vater, als auch ich. Unsere Kraft vererbt sich durch unsere gemeinsame Blutlinie hindurch. Seit der alten Zeit Granias besitzen wir Magie und stehen im Dienste Granias und seiner Menschen, sowie allen existierenden Wesen, die auf dieser Welt leben. Wir sind Magier und versuchen die Welt in der Balance zu halten. Wir versuchen, wie die Götter, die Welt im Gleichgewicht zu halten, allerdings sind wir drei, also du, Panthenon und ich in der Lage unser Schicksal frei zu wählen. Das ist es, was uns von den Göttern unterscheidet und natürlich die Macht der Götter.'', meine ich, wobei ich Zachariah anblicke. ,,Dann sind wir selbst also von Magie durchdrungen? Das wusste ich nie, aber ich verstehe es. Ich habe schon immer Sachen verstanden, die Kinder meines Alters niemals verstehen würden. Ich bin vom Verstand her weiter als die gewöhnliche Entwicklung eines Menschen. Liegt das an der Magie?'', meint er zu Panthenon. ,,Ja, mein Junge! Zum Teil schon, aber ohne, das du es weißt, benutzt du sie. Menschen haben allesamt mehr oder weniger Magie und einige können sie benutzen oder auch nicht. Menschen werden in der Regel mit Magie geboren, vor allem durch den Bund zu den Drachen sind sie sehr starke magische Wesen und können nahezu alle Zweige der Magie anwenden, bis auf die mächtigsten, die verschollen sind. Du kannst Magie anwenden und dein Vater auch, ihr seid geborene Magier. Magier können sowohl geboren, als auch gelehrt werden. Die geborenen Magier sind allerdings die Stärkeren, weil sie das Studium der Magie mit einer anderen Sicht betrachten können, als die gelehrten Magier. Es ist so, das gelehrte Magier nur die Magie anwenden können, die sie gelernt haben. Magier mit der angeborenen Magie können jegliche Magiezweige beherrschen. Der Machtunterschied ist relativ groß, aber das bedeutet nicht, das die Magier auch schlauer sind. Die meisten geborenen Magier missbrauchen ihre Kräfte, um ihren Nutzen aus ihnen zu ziehen. Das passierte, als man Magiern mit der Gabe sagte, das sie Magie besaßen, ohne das sie dies selbst erkannten. Sie probierten ihre Kräfte aus und überschätzten ihre Kräfte immer und immer wieder, sodass sie irgendwann von ihnen verzehrt worden sind. Im Grunde hatten sie Macht, aber die Macht, die sie besaßen wuchs an und sie mehrten sie immer weiter, bis sie diese Macht selbst verschlang, wie ein wandelndes schwarzes Loch. Deswegen wurde es irgendwann eingeführt, das Magiern, die geboren wurden, niemals verraten wurde, das sie Magie besitzen. Sie haben nur durch die Selbsterkenntnis, die du erfahren hast, erkennen können, das sie Macht besitzen, doch anstatt, das sie nun ihre Kraft überschätzten wussten sie, das sie diese bereits angewandt haben und lernten auch selbst Anwendungsweisen der Magie zu nutzen, weil sie wussten, wie man sie eingesetzt hat. Sie wussten, wie sie Magie benutzten, ohne sich davon verwirren zu lassen. Sie wurden allesamt wissbegierig und erkannten, das sie Macht besaßen, doch anstatt sie immer näher an sich heranzulassen behandelten sie diese mit Vorsicht. Alle hatten mehr oder weniger schlechte Erfahrungen gemacht und sie kannten die Fehler, die sie bereits gemacht hatten. Sie hatten andere Kinder schon in Wände geschleudert, ohne das sie es wussten, aber da wurde es ihnen klar. Sie erkannten etwas.'', meine ich. ,,Ja, ich erkenne es. Ihr wollt darauf hinaus, das Magie anderen schaden kann. Wenn ich Magie anwende, ohne das ich die Folgen kenne, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, das ich sie missbrauche, auch wenn ich es gar nicht will. Meine unbeherrschte Magie ist die Quelle von Unfällen und Missgeschicken, mit welchen ich andere verletzt habe.'', meint Zachariah. ,,Eingeführt hat dies Caine Stormbringer, kurz bevor er zu den Wellen der Zeit aufgebrochen war. Er hatte eine Magierschule gebaut und erklärte den jungen Magiern, nachdem sie ihre Selbsterkenntnis erlangt hatten, das er selbst viel Macht besaß, aber er trotzdem immer darauf achten muss, das seine Macht niemandem schadet. Er kann viele Leute verletzen, wenn er sinnlos mit seiner Magie herumballert und kann mit seiner Kraft Tausende verletzen und Tausenden helfen. Die Macht eines Gottes ist um vieles höher als die eines normalen Magiers. Logischerweise kann er sie auch zu mehr missbrauchen, deswegen war es damals das Schlimmste, als Tion seinen Krieg beginnen wollte. Magie ist eine Macht, die weder gut noch schlecht ist. Es kommt darauf an, wofür diese Macht gebraucht wird. Sie ist eine Quelle, die alles umgibt und die uns begleitet. Entweder können wir sie missbrauchen, indem wir sie für unsere eigenen Belange einsetzen oder diese einem Ziel zuordnen, das anderen hilft. Damals gründete man die Order der glänzenden Hand. Diese sind speziell ausgebildete Magier, die mit ihren Zaubern den Menschen helfen und von Caine Stormbringer ins Leben gerufen wurden. Die ersten Zauberer bildete er selbst aus und diese bildeten dann alle weiteren Leute der glänzenden Hand aus. Er verhinderte, das Magie einfach so verwendet wurde und ließ ein System in die Schulung der Magie einfließen. Vorher war Magie kein reines Selbststudium, sondern nur etwas, das man gelehrt hatte. Caine ermöglichte es den Zauberern die Konsequenzen ihres eigenen Handelns erkennen zu können und sich selbst Magie anzueignen, anstatt alles vorgebetet zu bekommen. So war alles vom Verständnis her anders. Er bildete Magier aus, die selbst bestimmt ihre Kräfte kennen lernten und so zu einem großen Grad selbst lernten, wie man Magie anwandte und wenig Hilfe in Anspruch nehmen, aber doch immer auf sie zurückgreifen können. Die Magier erhielten die Chance sich für ihre eigene Ausbildung zu stählen und konnten tun, was sie mit ihren Fertigkeiten tun wollen, zumindest zu einem Großteil. Sie hatten die Chance zu lernen, was sie wollten. Es gab wenig Verbote und Einschränkungen. Die einzige Einschränkung war es, das sie keine andere mit ihrer Magie schaden durften, es sei denn die Lage würde sich darauf zuspitzen, das sie sich selbst beschützen müssten. Ihr eigenes Leben und das Anderer können sie beschützen, jedoch nie so zum Spaß oder aus Habgier. Nun, aber das ist ein weiterer Exkurs, wie man damals gelehrt hat, mein junger Leerer.'', meint Panthenon. ,,Nun, ich glaube ich beginne mehr und mehr zu verstehen. Deswegen habt ihr mir überhaupt erst die Geschichte erzählt, oder?'', meint Zachariah. ,,Ja, wir wollen, das du verstehen lernst. Wir wollen, das du verstehst, wie die Welt heute ist und wie sie früher war. Wer die Vergangenheit und sich selbst gut kennt, der kann sich in der Gegenwart dazu entscheiden, wie er seine Weichen für die Zukunft stellt. Mein Junge, so wirst du sicherlich verstehen, das wir dir auch jetzt noch nicht alles sagen können, sondern die Geschichte noch weitergeht?'', meine ich. ,,Ja, ihr habt Recht! Ich glaube euch, allerdings wäre da immer noch meine Neugier, doch ich glaube die wird sich beruhigen, wenn die Geschichte ein Ende hat und wie ich dich kenne, Opa....'', meint er und unterbricht kurz, wobei er sich räuspert und holt dann einmal tief Luft. ,,..seeeeeehr laaaange dauern!'', sagt er und grinst dabei. ,,Ja, mein Junge! Das wird wirklich noch sehr lange dauern, aber Zeit spielt für so einen alten Mann wie mich keine Rolle. Ich bin so alt, wie ich nie hatte werden wollen, doch jetzt erkenne ich die Weisheit des Alters und lehre an diejenigen, die bereit sind zu mir zu kommen und mir zuzuhören.'', meine ich. ,,Ich höre dir auch weiterhin mit Freuden zu!'', sagt er zu mir und grinst nochmals. ,,Du bist auf dem besten Weg, Zachariah. Der Zauberer ist dir wie auf den Leib geschnitten. Ich meine den Titel des Zauberers, den hast du dir noch nicht verdient, doch er passt wirklich gut zu dir, wenn du dich dazu entschließt ihn zu tragen.'', meine ich. ,,Okay, Opa! Aber Panthenon, warst du eigentlich schon fertig?'', fragt Zachariah ihn. ,,Ich glaube, junger Leerer! Ich könnte dir schon noch etwas erzählen, die Frage ist nur, ob du das auch willst?'', meint er. ,,Ja, ich möchte noch mehr hören, Panthenon!'', meint er. ,,Nun gut, mein Junge! Ich glaube einen kleinen Satz könnte ich dir schon noch erzählen! Ich werde dir etwas von dem Gedicht der Unterwelt erzählen, das irgendwo herum fleucht. Dieses Gedicht ist eine alte Sage, die sich um die Unterwelt rankt. Eine Sage, die in ein Gedicht verfasst wurde. Sie beschreibt, wie die Wesen der Unterwelt miteinander zusammenwirken und Stabilität der Lebenden und der Toten in Balance halten. Sowohl der Gott des Todes, als auch seine Freunde und die Wesen der Unterwelt kommen darin vor. Sie wirken allesamt zusammen und stabilisieren die Welt der Lebenden und die Welt der Götter. Die Unterwelt ist das Fundament der beiden anderen Welten. Sie stützt sie und hält sie dort, wo sie hingehören. Dank der Unterwelt befinden sich Mittelwelt und Oberwelt an einem Platz und bleiben auch dort. Die Unterwelt ist also so etwas wie das Fundament eines Hauses, wie ich eben schon erwähnte. Die Unterwelt ist die stabilste aller Welten. Um eine dieser Welten zerstören zu können müsste man erst die Unterwelt vernichten, um das Chaos ausbrechen zu lassen und dann die Mittel- und die Oberwelt einstürzen lassen. Du kannst dir sicherlich denken, was Tion schon immer vorhatte und was Caine immer verhindern will, oder?'', meint er. ,,Ja, klar! Caine beschützt die Unterwelt vor Tions Eindringen. Wieder steht ihm Caine im Weg, denn wenn er die Unterwelt vernichtet, dann bricht Chaos aus und die Welt der Mitte und die der Götter würde einfach zusammenbrechen. Das wird irgendwie heftig. Aber das hat Caine doch nicht zugelassen, oder?'', meint er. ,,Das wirst du sehen, mein Junge. Die Zeit wird zeigen, ob du es verstehst, aber bei deiner Neugier wird sich bestimmt bald zeigen, das du es verstehst. Nun, ich spreche gerne in Rätseln, aber so gebe ich dir Zeit zum Nachdenken und versuche dich zu schulen oder vielmehr, dir eine Erkenntnis selbst zu ermöglichen, indem ich dir die Gelegenheit gebe ein Rätsel zu lösen und selbst auf die Antwort zu kommen.'', sagt er. ,,Okay, ja, das macht Sinn! Aber, Opa? Kannst du bitte auch fortfahren?'', meint er zu mir. ,,Ja, das kann und werde ich! Also, nun wir waren bei Caine und seinen Freunden und genau dort werden wir jetzt auch weitermachen! Sie waren ja in den Wellen der Zeit und ihr Training geht weiter!'', sage ich und erzähle weiter.

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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   Di März 02, 2010 12:24 am

Kapitel 48: Inner guidance to our foreseen path

Die Wellen der Zeit haben uns viel Zeit gegeben, um unsere Kräfte wachsen zu lassen und wir nutzten diese bisher sehr effektiv. Ich und die Anderen haben ihre Kräfte erweitert. Ich habe in diesem Raum Kraft geschöpft und mehrere Seelen erlernt. Innerhalb eines Tages, der draußen vergangen ist konnten wir hier bisher 5 Jahre trainieren, ohne zu altern oder sonst irgendwelche Anzeichen von körperlicher Schwächung zu empfinden. Dieser Raum funktioniert anders, als er in den Büchern stand. Hier drinnen verläuft nicht die Zeit anders, sondern sie passt sich den Bedürfnissen derjenigen an, die sich in ihr befinden. Das bedeutet, das die Zeit hier drinnen schneller vergeht, als draußen. Für uns bedeutet einen Tag in der Mittelwelt zu sein eine sehr lange Zeit in diesem Raum zu verbringen. Wir haben innerhalb dieser Zeit sowohl trainiert, als auch unseren Geist gestählt, unsere Körper, als auch uns selbst kennen gelernt. Alle sind vielfach über sich selbst hinausgewachsen. Sowohl ich, als auch die anderen haben ihre Kräfte um ein Vielfaches erweitert und mächtige neue Zauber und Techniken erworben, die unseren Feinden die Angst in die Augen treiben wird. Selbst mein Sohn und Sams Sohn sind trotz der langen Zeit nicht gealtert, allerdings haben sich auch ihre Kräfte verstärkt, ohne das sie es selbst wissen. Ich habe mehrere Seelen erlernt, welche die Seele der Beschwörung, des Giftes, die der Sterne, sowie auch die der Spiegel erlernt. Damit beläuft sich die Anzahl meiner Seelen auf 22. Allerdings wird dies im Kampf gegen Tion nicht reichen, auch wenn ich 22 Seelen besitze, da er noch mächtiger geworden ist. Unsere Kraft verhält sich in Proportion zueinander, aber momentan ist diese Verbindung der Zwillingsseele gestört, da ich nicht anwesend bin und er hat insgesamt 25 Seelen, die ihm gehören. Nun, ich selbst muss 8 weitere Seelen erhalten, damit ich 30 besitze. So viele wird er ebenfalls haben, falls er auf mich trifft. Ich spüre, das er seine Macht nur noch erweitert und seine Verbündeten anzapft. Die Seele der Liebe, des Eises, die Seele der Emotionen, die Seele der Komprimierung, die der Beherrschung, die Seele der Teilung, die der Vereinigung und eine der mächtigsten Seelen, die Seele des Krieges. Eine Seele, die mein Vater besitzt und die er stets dazu verwendet hat seine Kraft zu demonstrieren. Die Seele des Krieges ist eine mächtige Waffe, die nur die stärksten Götter beherrschen können. Meine Freunde haben es ebenfalls geschafft ihre Kräfte zu erweitern. Sam hat es gepackt seine absorbierenden Kräfte zu erweitern und seine Fähigkeiten als Drache, Mensch und als Pflanze noch besser zu vereinen. Er lernte das richtige Zaubern und seine Fähigkeiten noch um ein Vielfaches zu stärken. Er kann mittlerweile mit einer Hand einen Berg heben, indem er seine Kräfte als absorbierendes Wesen nutzt und seine Kraft vervielfacht, indem er den Feinden Lebensenergie als ständig wirkenden Zauber entzieht. Die Seelen befreit er dabei von den Untoten, die ihm Kraft spenden und sendet sie in Kombination mit meinem Zauber hinab in die Unterwelt. Er lernte mehrere Arten der Kraft verschiedener Drachen zu verwenden, so beherrscht er nun unter anderem das smaragdene Feuer, kann Blitze schleudern, quecksilberne Flammen schleudern, Stahlmagie beherrschen, silbernes Feuer durch die Luft schleudern oder auch einen ganzen Wald aus dem Boden stampfen, Rosenhecken, Rankenwälle emporschießen lassen, die ein gesamtes Feld von Untoten in einen Haufen wabbeliger Masse verwandeln können. Außerdem hat er die Seele der Teilung erworben, wodurch er in der Lage ist sich beliebig oft zu teilen und ein Abbild von sich zu schaffen, das genauso stark ist, wie er. Die Seele der Teilung ermöglicht es dem Anwender dies zu vollbringen, dadurch wird man um ein Vielfaches stärker und gefährlicher. Sam ist zu einem Gegner geworden, der sogar Tion Angst machen kann. Falls er das nicht tut, was sehr wahrscheinlich ist, wird er seine Furcht finden, wenn er meinen Freund im Kampf sieht. Er hat ebenfalls die Seele der Spiegel erworben, wodurch ihm weitere Kunststücke gelingen, die sogar Tions Angriffe zurück schleudern können, wenn er ihn angreift. Lavina ist ebenso erschreckend geworden. Ihre Verwandlungsfähigkeiten haben sich sehr stark verbessert. Sie kann ganze Rüstungen um sich herum schaffen. Komplette Einheiten mit Rosenwällen und Bäumen schützen. Die Erde aufbäumen lassen und sie auf die Feinde nieder regnen lassen. Sie hat es geschafft, das ihre Fähigkeiten als Kämpferin steigen, in dem sie alle Teile ihrer Kräfte gestärkt hat. Sowohl den Mensch in ihr, als auch den Wolf und die Pflanze. Sie hat mehr über sich selbst gelernt wie die anderen auch und kann nun wesentlich mehr. Vor allem hat sie eine schon fast übermenschliche Schnelligkeit erreicht, während ihr Mann Sam eine nahezu gigantische Ausdauer und Stärke erreicht hat. Lavina kämpft überwiegend über die Schnelligkeit und stellt dabei ihren Mann mit Leichtigkeit in den Schatten. Sie hat zwar nicht dieselbe Kraft in den Angriffen wie er, aber dafür hat sie den Überraschungseffekt, während Sam seine Feinde einfach mit der puren Kraft der Natur und der Power seines Feuers und der Zauber, die er lernte, sowie auch mit seiner Muskelkraft zermalmt und kein Häufchen Staub von ihnen überlässt. Lavina kann sich selbst in eine Rüstung einhüllen und kämpft Rosenpeitschen, Äxten, Schwertern oder anderen Waffen, die sie mit ihrer gestalterischen Fähigkeit erschafft und dann auf den Gegner nieder prasseln lässt. Ihr Lieblingsangriff ist ein Angriff, bei dem sie einen Regen aus Rosen erschafft und diesen dann auf die Feinde fallen lässt. Das macht ihr einen ungeheuren Spaß und eine solche Freude, das sie diesen Angriff sicherlich sehr oft verwenden wird. Sam hat sehr oft von ihr einen solchen Schauer abbekommen und diente als ihr Übungsziel. Des weitere hat sie gelernt, wie man die Seele des Wassers beherrscht und sie nutzt, um aus der Erde fluten zu zaubern und sie mit ihrer anderen Kraft zu kombinieren und dadurch noch heftigere Zerstörungen anzurichten. Zack ist ebenfalls erstarkt, wobei man das kaum hatte vermuten können. Er hat die Seele des Metalls erworben und kann seinen Körper in sämtliche Metalle verwandeln, dabei gelingt es ihm sogar seinen Körper in flüssiges Quecksilber zu verwandeln, um seine Größe nicht mehr zu seiner Schwäche werden zu lassen. Des Weiteren ist er um ein vielfaches schneller geworden. Sein feurigen Atem kann nun nicht mehr nur verbrennen, er kann sogar Magma spucken und statt einem Gifthauch eine Flut von Säure aus seinem Mund feuern. Die drei Köpfe können allerdings nicht nur das heraus feuern. Mit seinem Gebrüll und der Intensität seines Schalls kann er Gebäude sprengen, Gebirgsketten in Schutt und Asche zerlegen und ist eine gewaltige Zerstörungsmaschine geworden. Gegner, die ihn angreifen kann er unter sich mit Nadeln vernichten, die er gelernt hat abzufeuern, indem er seine Haare schießt, die an seinem Körper sind. In der menschlichen Gestalt ist er allerdings viel schneller und vor allem robuster geworden. Er kann seine gesamte Haut mit Metall überziehen und so ebenfalls sein Metall an sich verändern. Er kann sogar mit dem Schatten verschmelzen, da er auch die Seele der Finsternis erworben hat gelingt ihm auch dieses Kunststück. Er kann von jeder Seite angreifen und aus allen Richtungen kommen, ohne das er gesehen wird. Er kann zwar gespürt werden, aber es ist sehr schwer ihn zu fassen, da er so schnell ist, das er sogar das Auge täuscht und man ihn so gut wie gar nicht mehr erkennen kann. Sowohl seine Schnelligkeit, als auch das Verbergen in den Schatten begünstigen sich dabei und verstärken diesen Effekt nur noch. Er kann außerdem schwarze Löcher wirken und seine Feinde aufsaugen, wenn er das will. Er kann mit seinen Händen Bälle aus Dunkelheit formen und sie auf seine Gegner schleudern und noch vieles mehr. Zack ist furchterregend geworden, dabei werden wohl viele der Untoten seinen Klauen und seinen Atem, sowie den restlichen tödlichen Fähigkeiten zum Opfer fallen, die sich ihm in den Weg stellen werden. Kraft und Stärke hat auch Trey erworben. Er hat es geschafft seine Fähigkeiten als Phantomritter zu steigern. Es gelingt ihm fünf neue Typen der Formen eines Phantomritters zu aktivieren, wovon eine schrecklicher ist als die andere. Er kann mit seinen neuen Fähigkeiten und den beiden neuen Seelen, die er erworben hat auch noch mehr Magie kontrollieren. Er hat die Seele der Sterne erhalten, sowie die Seele des Lichts. Somit kann er Gravitation kontrollieren oder auch Sterne auf die Feinde hageln lassen und noch vieles mehr. Mit der Seele des Lichts ist er in der Lage in einem Lichtschwall die Feinde in Asche zu verwandeln. Er blendet sie so kräftig, das sie in einem einzigen Lichtschein verpuffen und sich nicht mehr erheben. Durch die Vernichtung ihrer Körper werden auch ihre Seelen freigegeben und sie können in die Unterwelt einfahren. In diesen neuen Formen kann er weitaus mehr Zerstörung und Tod verbreiten als zuvor. Mit jeder neuen Form steigen seine Kraft, seine Schnelligkeit, seine Ausdauer, seine Magie und mit jeder Erscheinung lässt er seine Gegner mehr und mehr verzweifeln. Trey ist noch schrecklicher geworden, als man es ihm hätte anmerken können. Sein Willen diese Welt vor Tion zu bewahren treibt ihn und uns an, wobei er immer noch einen Teil in sich selbst hat, der mit der Vergangenheit abschließen will und an der Rache festhält, aber bei dem, was er erlebt hat ist das kein Wunder. Sowohl Zack, als auch Trey, haben eine Grausamkeit nach der anderen erlebt und sind dann schließlich beide mehr oder weniger gestorben. Zacks Seele wurde ihm entwendet und Trey wurde getötet und auf grausamste Weise in einen Phantomritter verwandelt. Es gibt wenige Seelen, die für diese Gestalt geeignet sind, aber das ist nicht der Grund, weshalb diesen Zauber niemand einsetzt. Er ist mit einigen anderen Zaubern, einer der sogenannten Seelen zerreißenden Zauber. Das bedeutet dieser Zauber kann eine Seele zerreißen, wenn er lange genug auf eine Person angewendet wird, beziehungsweise auf die Seele dieser Person. Die Seele dieses Wesens wird einfach zerfetzt und in tausend Einzelteile zersplittert. Sie muss erst mühsam wieder zusammengesetzt werden, damit sie in die Unterwelt gebracht werden kann. Außerdem bedeutet dieser Zauber für die Seele einen unvorstellbaren Schmerz, der alles irdische Leid in den Schatten stellt. Wenn die Seele schmerzt, dann ist dagegen ein körperliches Leiden eine kleine Schürfverletzung. Eine Seele auch nur ein wenig zu peinigen ist schon sehr schmerzhaft für diese, aber wenn man einen solchen Zauber anwendet, dann sind die Schmerzen größer, als man sich vorstellen kann. Man kann es schlecht beschreiben, aber ich denke, das der Gott der Folter eine lange nicht so gute Folter hinbekommen würde, wenn er einen Körper peinigt und dieser ist bekanntlich der Meister der Folter. Eine Seele zu zerreißen ist das Grausamste, was man einem Toten antun kann. Seinen Seelenfrieden kann man damit auf ewig brechen und ihn so zerstören. Das Tion sogar die Seele peinigt is kein Wunder, schließlich bereitet es ihm Spaß, das er sowohl die Lebenden, als auch die Toten peinigen kann. Mein Bruder liebt das foltern über alles und manchmal könnte man meinen, das er der Gott der Folter ist, da er es manchmal besser versteht Leute leiden zu lassen, als der Meister selbst. Kommen wir nun zu Azur. Der Drache ist in einen Zustand tiefster Meditation gegangen und konnte so seinen Körper wieder verjüngen. Mithilfe seines Zaubers, den er mithilfe der Meditation wirkt, kann er sich für einen langen Zeitraum wieder jung machen und das volle Potenzial seiner Jugend ausschöpfen, das er anschließend trainiert hat. Er kann nicht nur länger kämpfen, sondern hat auch eine ganze Menge neue Zauber und Angriffe gelernt. Außerdem meisterte er die Seele der Erde und kann nun selbst vom Boden aus angreifen und Feinde, die ihn angreifen wollen mit Erdangriffen vernichten. Er kann statt dem Seelen-Zauber, der vorher sein stärkster war, nun noch mehr Schaden anrichten, indem er seine eigene Größe reguliert und anwachsen lässt. Er lässt sich selbst groß wie einen Berg werden und vernichtet mit dem Zauber, viel mehr Feinde auf einmal, außerdem kann er sich auch wieder zusammenschrumpfen lassen und die Feinde von innen zerfetzen, wenn es ihm lieb ist. Dies ist ihm durch die Seele der Erde möglich, die es ihm ermöglicht Nährstoffe zu speichern oder sie wieder abzugeben. Er kann Steinhagel auf die Feinde nieder regnen lassen, außerdem kann er Stalagmiten erschaffen und so alles aufspießen, was ihm in den Weg kommt. Eine Fähigkeit nach der anderen kam bei ihm hinzu und der Zauber, den er mit der Meditation gekoppelt hat gab ihm nicht nur den Geist seiner Jugend zurück, sondern verjüngte ihn auch wirklich und zwar dauerhaft.Wie genau er das macht ist nicht klar, aber er benutzt keines von Jercs Armbändern. Es ließe sich nur halbwegs sinnvoll erklären, wenn der Zauber sich als Nährstoff in seinem Körper wirkt und so ständig aktiv ist. Da er immer in einer Art Meditation ist und einen Zauber gleichzeitig wirkt und diese sich gegenseitig beeinflussen ist es schwer, diesen zu brechen und seine Verjüngung aufzuhalten. Seine Feinde sollten sich vor ihm in Acht nehmen, denn wenn sein Feuer und seine Krallen auf sie zukommen wird es für sie zu spät sein. Er kann sogar in einer Wüste einen Eisberg herbei zaubern, indem er die Kälte nutzt, die ihm inne wohnt und er so einen nach dem anderen vereisen kann und sie dann einfach zerbricht, indem er seine Feinde anschließend um pustet oder umfliegt. Jerc ist ebenfalls mächtiger geworden. Er kann seine Puppenarmee ausbauen und sie vervielfachen, wenn er bestimmte neue Zauber verwendet, die er gelernt hat. Außerdem hat er die Seele der Liebe gemeistert, sodass er Liebe stiften kann oder auch völlig abhängig von dem eigenen Drang machen kann, indem er sie selbstverliebt macht. Die Opfer starren sich nur noch selbst im Spiegel an. Es ist ihm auch möglich, das er die Macht nutzt, um Liebe zu entziehen und diese in andere Personen zu verpflanzen. Damit ist er ein mächtigerer Magier geworden, der Leute nur mit der Liebe zerstören kann, wenn er das will. Mit seinen Puppen kann er sich vereinigen und einen wesentlich stärkeren Puppenkrieger erschaffen als zuvor. Seine Puppen waren allesamt stärker geworden und ihre Fähigkeiten hatten sich ebenfalls erweitert, genauso wie die Fähigkeiten Jercs als Puppenmeister. Seine Puppen sind schneller, stärker und agiler geworden, vor allem haben sie aber an Ausdauer und an Magie gewonnen. Ihre Kräfte steigerten sich, genau wie bei normalen Menschen auch, mit der Zeit des Trainings und sie verhalten sich proportional zu Jercs Kraft, da sie allesamt zusammenhängen. Jerc wird wesentlich gefürchteter sein, wenn er sich einmal wieder in den Kampf gestürzt hat. Dann wäre da auch noch meine liebe Frau. Sie hat es geschafft die Seele der Beschwörungen zu lernen und die Seele des Glücks zu lernen. Sie beherrscht die Glücksmagie nun und kann sämtliche Beschwörungen nutzen. Das bedeutet, das sie nun ebenfalls alle Wesen der Oberwelt, sowohl auch die der Oberwelt benutzen kann und auch andere Wesen herbeirufen kann, wie Nagari, was Knochenwölfe sind, mit ein paar kleinen Hautfetzen, aber auch Sandhaie, Sandmumien, Dämonensand, Inari-Skorpione, Silberdrachen und andere Beschwörungen. Die Seele der Beschwörungen befähigt einen dazu sämtliche Beschwörungen anwenden zu können und nicht nur einen Zweig, wie etwa wenn man die Seele des Todes besitzt und dadurch Höllenhunde und andere Wesen der Unterwelt rufen kann. Sie kann sich dank all dieser Wesen nun voll auf den Angriff und die Verteidigung gleichzeitig konzentrieren. Durch die Seele des Glücks kann sie nun ihr Glück erhöhen und ist immun gegen Pechmagie und Glücksmagie, die gegen sie verwendet wird. Fortunas Kräfte können ihr nichts anhaben, zumindest nicht, wenn sie Glücksmagie anwendet, dann negiert sich die Wirkung bei ihr, da sich dieselbe Magie, gegenüber gestellt, nicht gegen eine andere wirkt. Mit der Seele der Beschwörung könnte sie ihr dann ordentlich einheizen. Nun, ich glaube ich habe so ziemlich alle Fähigkeiten beschrieben, da habe ich niemanden vergessen, außer meinen Sohn und Sams Sohn. Bei den beiden wissen wir es nicht so genau, vermutlich haben sie auch Seelen gelernt und alle ihre Kräfte gestärkt, doch sie verwenden sie nicht und ich möchte nicht in ihrem Geist herum stöbern, das tut man nicht bei seinen eigenen Kindern und bei Sams Sohn erst recht nicht. Wir setzen unser Training fort und werden weiterhin unerbittlich bleiben. Diese fünf Jahre, beziehungsweise den einen Tag, den wir hier drinnen verbracht haben wird uns voranbringen und der weitere Tag, den wir nun hier drinnen verbringen werden wird uns noch weiter bringen und uns helfen, unsere Fähigkeiten weiter zu verbessern. Ich bin bereit und hoffe, das mein Treffen mit der Göttin der Leere in keinem Kampf enden wird. Ich hoffe, das sie versteht, was ich will und Tion ein falsches Spiel mit ihr spielen will. Ich will sie treffen und ihr begegnen, der mysteriösen Göttin, die immer ihre eigenen Wege gehen muss. Ich frage mich, wie sie so ist. Schon bald werde ich sie treffen und es herausfinden. Ich habe irgendeine ungute Vorahnung, doch die Zukunft, die mich und diese Zusammenkunft mit ihr betrifft ist verschwommen und ich kann da echt nichts erkennen. Ich glaube das liegt an den Zaubern, die auf ihr liegen. Sobald es etwas gibt, das sie betrifft wirken jegliche Zauber nicht, vermutlich ist das ein Schutzmechanismus von ihr und sie saugt ihn einfach in ihre Leere auf. Ich bin sehr gespannt, wie Tion es schaffen will, dies zu umgehen. Falls er es schafft, dann wird der Krieg wohl erst beginnen. Nun, ich muss mich jetzt jedenfalls wieder meinem Training zuwenden und die Seelen suchen und finden, die ich benötige, um weiter zu wachsen und mit 30 Seelen denen von Tion gegenüberstehen kann. Es ist sehr merkwürdig, da ich mich nicht mehr wie ein Gott fühle. Seitdem ich so viele Seelen in mir trage habe ich irgendwie ein komisches Gefühl, als wenn mich etwas ruft, das lange verschollen ist. Vielleicht ist es die glückliche Zukunft, die uns entgegen lacht, das muss ich herausfinden. Tion, mein Bruder, lass unser Wiedersehen friedlicher Natur sein. Ich möchte nicht immer kämpfen müssen, aber du lässt mir keine Wahl und wenn ich muss werde ich dir gehörig in den Arsch treten! Von einem zum nächsten Moment werde ich Dinge tun, die du dir niemals vorstellen kannst, mein lieber Bruder! Wenn das Treffen mit der Göttin der Leere vorbei ist werde ich jemanden ganz bestimmten besuchen. Es ist lange her, das ich mit ihr gesprochen habe und es wird Zeit, das ich es mal wieder tue. Irina, meine liebe Schwester, ich hoffe du bist nicht verärgert, das ich so lange nicht bei dir war. Es behagt mir nicht, das ich dir soviel Kummer bereitet habe, wie es bei unserem letzten Treffen der Fall war. Lass uns die nächste Zusammenkunft bitte fröhlich beginnen und nicht wie eine Trauerfeier. Die Zeiten sind zwar hart, aber wir dürfen nicht unsere Hoffnung verlieren, vor allem nicht du, Schwester!

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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   Di März 02, 2010 5:43 pm

Kapitel 49: Return to the realm

Unser Training geht weiter voran und wir gelangen von einem Punkt zum nächsten. Man könnte sagen, das wir von einem auf den nächsten Moment wachsen und immer ein Stück vorankommen. Wir klettern den Berg immer weiter hinauf und kommen dabei immer weiter vorwärts. Mit jedem Schritt kommen wir näher ans Ziel heran. Ich und meine Freunde haben unsere Kräfte nur erweitert und verstärkt. Unser Training verlief auch am nächsten Tag sehr gut. Was wir genau erlernt haben, das werdet ihr sicherlich später demonstriert bekommen, wenn wir es im Kampf einsetzen. Es ist von größter Wichtigkeit, das wir jetzt aufbrechen. Wir haben uns in 10 Jahren hier drinnen und in zwei Tagen dort draußen so weit weiterentwickelt, das wir uns selbst erschreckt haben. Wie werden dann erst unsere Gegner reagieren? Wir haben uns selbst und unseren Körper viel besser kennen gelernt. Wir wissen, wie er reagiert, wenn eine Bewegung in die eine machen oder eine Bewegung in die andere. Damit haben wir begonnen uns selbst stärker wahrzunehmen. Als wir weiter voran kamen haben wir eine gesteigerte Wahrnehmung für uns selbst bekommen. Wir haben gelernt, wie wir wieder wir selbst sein können, ohne das wir dabei in der Masse untergehen, selbst wenn so viel von uns abhängt und sich manche Rollen aufdrängen, die wir besitzen. Das werden wir auch hinkriegen, da bin ich mir sicher. Grania braucht uns und wir müssen jetzt zurückkehren. ,,Also, los Leute! Ich glaube, das man auf uns wartet!'', meint Sam. ,,Lasst uns aufbrechen! Untote warten darauf, das meine Krallen ihnen den Körper entzwei spalten!'', hat Zack zu diesem Thema zu sagen. ,,Auf mich warten auf wichtige Begebenheiten!'', sagt Jerc lautstark und lacht. ,,Ich will endlich mal wieder in meinem Bett schlafen! Hier ist es so ungemütlich!'', sagt Trey. ,,Verdammt, man! Du schläfst in einer Flasche!'', ruft ihm der verjüngte Azur nun zu. ,,Nun, ich denke auch, das wir aufbrechen sollten! Ich habe wichtige Pflichten, die mich rufen und die möchte ich äußerst ungern von einer Kopie erledigen lassen. Zumindest weiterhin, das hat lange genug gedauert.'', fügt er hinzu. ,,Ach, mach das mal, ich glaube wir kommen auch so voran!'', erwähnt Rasha. Dabei hält sie unseren schlafenden Sohn im Arm, der bis eben noch mit Sams Sohn gespielt hat. Die beiden haben sich dabei anscheinend völlig verausgabt. Zwar haben sie nicht viel an sich äußerlich verändert, über die zehn Jahre, doch die beiden haben die Sprache gelernt, genug Zeit hatten sie ja. Wir blicken uns allesamt an und sie schlüpfen erneut unter meine Robe. Die Zeit hier drinnen ist vorbei, ab jetzt werden wir kämpfen müssen. Die Zeit der Beschönigungen ist vorbei und die Zeit des Redens wird ein Ende haben, jetzt müssen wir handeln. Die Zeit des Krieges ist gekommen, um das zu verteidigen, was uns wichtig ist ziehen wir in den Kampf und Tion, um dich werde ich mich persönlich kümmern! Deine elende Selbstsucht und dein Leid, was du auf die Welt richtest, weil du zu schwach bist, um es selbst zu ertragen, das wirst du zurückbekommen! Ich trete aus den Wellen der Zeit heraus und presche mit einem Affenzahn nach oben. Mit einer mächtigen Truppe an meiner Seite und meiner gewachsenen Kraft werde ich dir gegenübertreten. Die Zeit für Spielereien ist vorbei, jetzt wird es bitterer Ernst!

Als wir aus den Wellen der Zeit herausgetreten sind lasse ich meine Freunde frei. Sie blicken mich alle an und ich sie ebenfalls. Ohne viele Worte teleportiere ich uns allesamt an die Orte der Klone, wobei ich die Zeit gleichzeitig an allen Orten anhalte, damit niemand bemerkt, das wir überhaupt erst weg waren. Als wir wieder an unseren Plätzen sitzen, also Sam in der Kaserne steht, Azur gerade in einem Gespräch mit einem König ist, Lavina auf einer Konferenz, Rasha gerade ein Konzept erklärt, Trey gerade bei seiner liebenden Frau ist und Zack sich gerade einer Liebschaft hingibt, dabei landet Jerc in einem Gelage aus Frauen, mit denen er scheinbar ebenfalls seinen Spaß hatte und das nicht zu knapp. Zane und Teak landen bei ihrer Babysitterin und niemand bemerkt etwas von unserer Abwesenheit, nicht einmal Tion oder die anderen Götter. Allerdings ist nicht nur dies der Fall, in zwei Tagen ist es soweit. Die Göttin der Leere erwartet uns auf ihrem Schiff und ich werde dort sein und Tion wird vermutlich ebenfalls dort ankommen. Morgen wird noch eine Konferenz sein. Am darauf folgenden Tag werde ich alleine aufbrechen und mich mit ihr treffen, wie ich es versprochen habe. Das wird ein schicksalhafter Tag werden und er wird den Kampf einläuten, der bevorsteht. Tion und ich werden uns messen und die Welt wird nie mehr die sein, die sie einmal war. Die Natur wird vergehen und diejenigen, die ihr dafür zum Schutze stehen sollten haben sich dazu entschieden sie zu Grunde zu richten. Wir, die Diener der Natur stehen auf, rebellieren gegeneinander und lassen dabei sowohl die Natur, als auch alle leiden, die von ihr abhängig sind. Eine Sünde, wie sie im Buche steht. Ich mache mich wieder an meinen Papierkram und lese mir alles durch und bereite mich auf die Konferenz am morgigen Tag vor.

Der nächste Tag kommt schnell und bald ist auch die Konferenz vorbei. Dieser Tag wird ebenfalls sehr schnell vergehen. Diesen Tag werde ich mit meiner Familie verbringen und dann werde ich zu dem Ort aufbrechen, an dem sie sich befindet. Ich werde alles tun, damit meine geliebte Frau und der Rest von Grania, sowie der Rest der Welt nicht in Tions Hände fällt. Ich will nicht kämpfen, aber ich muss, die Handlungen sind unveränderbar und ich werde es tun. Meine Wahl ist gefallen und meine Wahl ist es, den Krieg zu führen und die Speerspitze zu bilden, die meinen Bruder zu Fall bringt! Meine Waffen, mein Stolz, meine Zauber, alles wird auf ihn gerichtet und letztendlich werde ich ihn zu Fall bringen. Egal, wie hart ich kämpfen muss und wieviel Leid es kostet. Die Zeit des Redens ist vorbei, jetzt kommt die Zeit des Handelns, lieber Bruder! Dein Leid werde ich dir zurückzahlen, aber bevor ich aufbreche werde ich erst noch mit meiner Familie etwas unternehmen und mit Irina sprechen. Meine Schwester habe ich lange nicht besucht und gerade in Zeiten wie diesen muss ich mit ihr sprechen. So vergeht auch dieser Tag schnell und die Zeit mit meiner Familie verläuft sehr schön und leider auch sehr schnell. In drei Stunden werde ich mich mit der Göttin der Leere treffen. Ich verabschiede mich von meiner Familie und tauche hinab in die Unterwelt, wo ich ein kleines, abgelegenes Haus besuche. In diesem Haus lebt eine junge Frau mit einem Mann, den sie in der Unterwelt gefunden hat. Diese Frau ist meine Schwester, die immer noch dasselbe Alter besitzt, als sie starb, so wie meines Schwagers, Kalius. Er ist ebenfalls im selben Alter, wie meine Schwester, da er zu einem sehr jungen Zeitpunkt starb. Die beiden haben sich hier unten kennen gelernt und lernten sich auch lieben. Als ich in die Nähe des Hauses komme kann ich ein freudiges Lächeln in dem Gesicht meiner Schwester sehen und ebenso in dem Gesicht meines Schwagers. ,,Caine, wie geht es dir?'', meint sie, als ich sie besuche und sie mich umarmt. ,,Ehrlich gesagt, verdammt gut!'', meine ich und erwidere ihre Umarmung. Mein Schwager tritt ebenfalls näher und klopft mir auf die Schulter. ,,Caine, du alter Halunke! Ich habe gehört, das du die Mittelwelt ganz schön in Aufruhr versetzt und auch hier unten immer mal wieder für eine Überraschung gut warst!'', meint er und lacht. ,,Ja, das bin ich und ihr auch! Wer hätte gedacht, das zwei solche Wildfänge wie ihr sich um so viele Kinder kümmern kann?'', meine ich und lache. ,,Komm erst einmal rein, Bruder! Dann können wir nach der langen Zeit endlich wieder einmal vernünftig miteinander sprechen!'', meint sie und zieht mich an ihrer Hand herein. Sie hat inzwischen mehrere Kinder mit ihrem Mann gezeugt und ich habe reichlich Neffen bekommen und Nichten. Insgesamt 2 Nichten und 3 Neffen. Selbst Seelen sind in der Lage Kinder zu bekommen, denn die Unterwelt ist ein Ort des Friedens, zumindest noch zum gegenwärtigen Zeitpunkt und das soll auch so bleiben, denn ich werde es verhindern. Meine Schwester hat ihr Alter behalten, so wie ihr Mann auch, da sie mit diesem am besten zurechtkommen. Ihre Kinder wachsen ganz normal auf und inmitten dessen, was hier unten geschieht ist das Leben hier unten fast genauso wie oben, nur das es hier unten die Ewigkeit überdauert. Sie führt mich hinein und setzt mich an ihren Tisch, an dem auch meine fünf Nichten und Neffen sitzen. Sofort werde ich von ihnen über vieles ausgefragt. Sie wollen mir ihre Stärke im Kampf beweisen und zeigen, wie ihre Haare gewachsen sind. Sie haben mich lange nicht gesehen und wollen mir ganz viel erzählen, das werde ich mir auch alles nach und nach anhören und mit ihnen sprechen. ,,Kinder, Kinder! Nun überstürzt doch nicht alles so schnell und lasst euren Onkel erst einmal hereinkommen! Außerdem habt ihr euch noch nicht die Hände gewaschen, mit euren Dreckfingern gibt es kein Essen!'', meint sie Die fünf murren kurz und gehen sich dann doch die Hände waschen. ,,Sieht so aus, als ob du deine Kinder gut im Griff hast und sie dich wohl auch, was?'', meine ich und lache dabei. ,,Ich hatte schon früh Übung damit, als ich mich um meine beiden Kindsköpfe von Brüdern kümmern musste.'', sagt sie lächelnd und schaut auf ihr Essen, das auf dem Herd steht. Sie kocht gerade eine scharfe Gewürzsuppe mit einer ordentlichen Fleischbeilage und sehr viel Gemüse. ,,Das riecht echt verdammt lecker, Schatz!'', meint Kalius. ,,Also, Caine! Wir wollen etwas hören, du bist doch bestimmt nicht hier, um zu schweigen! Lass uns schnacken, solange die Kinder noch beim Hände waschen sind.'', sagt sie zu mir. ,,Nun, also dann lasst uns ordentlich reinhauen!'', meint meine Schwester, bevor einen Moment später die Kinder zurückkommen. ,,Ich glaube, da müssen wir uns noch ein wenig gedulden.'', meine ich und grinse. ,,Es sieht ganz so aus!'', meint mein Schwager. ,,Also, Jungs haut rein, bevor das Essen kalt wird!'', meint Irina und wir essen ebenfalls. Die Kinder haben schon lange begonnen und essen alle die Suppe ziemlich schnell auf und wollen noch einen Nachschlag haben. Sie haben einen ziemlichen Hunger und stillen ihn. Ihr Alter kann ich nicht nennen, weil die Welt hier unten zeitlos ist, aber sie altern wie normale Kinder, wenn sie es wollen. Sie sind geborene Seelen, die nie einen festen Körper hatten und ihr ganzes Leben in der Unterwelt verbringen. Schon komisch, oder? Nun, aber so etwas ist in der Unterwelt möglich, weshalb sie auch sehr groß ist und sich stetig erweitert. Die Unterwelt passt sich ihren Bewohnern an. Je mehr Wesen sterben, desto größer wird sie. Sie reagiert auf den Nutzen seiner Bewohner und erweitert sich stets selbst automatisch. Ihr Horizont erweitert sich immer weiter und weiter. Schließlich wird hier niemand mehr sterben und gestorben wird immer in der Mittelwelt. Es kommt also immer Zuwachs und hier unten werden auch immer neue Seelen geboren. Geborene Seelen sind Wesen, die niemals gelebt haben und niemals leben werden, aber dennoch existieren. Es gibt Dinge, die manchmal ziemlich schwer zu verstehen sind, aber so spielt die Natur nun mal. Als die fünf fertig sind mit Essen unterhalte ich mich mit ihnen über alle möglichen Dinge. Über ihre Vorlieben, ihre Ereignisse, darüber was sie gerne essen und alles, was ihnen wichtig ist. Irgendwann beginnen sie mich dann auszufragen, wie es mir geht, was ich mache und wieso ich sie so lange nicht besucht habe. Ich erzähle ihnen alles, was sie wissen wollen und verbringe Zeit mit ihnen. ,,Onkel Caine, wie kann es sein, das der Gott des Todes eigentlich in der Welt der Lebenden ist und nicht zuhause?'', meint die kleinste unter den Kindern, meine kleine Nichte Ila. Die aussieht wie ein Kind von etwa 2 oder 3 Jahren. ,,Ich bin in der Welt der Lebenden, weil ich dort etwas Wichtiges zu tun habe. Außerdem bin ich auch so etwas wie ein Herrscher, aber das können sich die Leute aussuchen. Ich habe eine Nation gegründet, also einen Ort, an dem sich Menschen zusammenfinden und miteinander über Dinge wie neue Häuser sprechen, neue Spielplätze und zusammenkommen und wie ihr eine Familie seid. Grania ist der Ort, den ich gegründet habe und der stets wächst und gedeiht und dort oben werde ich momentan sehr dringend gebraucht, deswegen bin ich sehr oft in der Welt der Lebenden. Außerdem bringe ich die Seelen in die Unterwelt, wenn ich nicht dort oben bin gelangen viele Seelen nicht hierher und müssen auf der Erde wandeln.'', sage ich ihr. ,,Achso, dann musst du aber doch jetzt wieder los, oder?'', meint sie. ,,Ich habe mir Zeit genommen, die ich brauche um meine Familie zu besuchen. Ich war schon so lange nicht mehr da. Außerdem habe ich selber einen kleinen Sohn, der noch ganz jung ist. Jünger als du, meine Liebe.'', meine ich und lächele. Ila lächelt auch. ,,Du hast ein Baby? Das ist schön. Darf ich ihn mal sehen, wenn du mal wieder in die Unterwelt kommst?'', meint sie zu mir. ,,Ja, das darfst du bestimmt und meine Frau wohnt auch in Grania. Wir waren sogar schon gemeinsam in der Unterwelt.'', meine ich. ,,Ja? Dann hast du uns gar nicht besucht, du hast uns vergessen?'', meint sie vorwurfsvoll. ,,Ja, ich glaube, das habe ich wirklich, das tut mir leid, Ila! Allerdings bin ich ja jetzt hier und das ist was zählt, oder?'', meine ich. ,,Ja, stimmt!'', meint sie und dann geht sie wieder mit den anderen spielen. Sie haben sich alle mit einigen Kindern aus der Nachbarschaft verabredet und mit denen werden sie jetzt spielen. Kalius und Irina waschen ab und ich helfe ihnen beim Abdecken. ,,Jetzt kannst du wohl sprechen, oder?'', meint Kalius. ,,Ja, meine Zeit ist zwar begrenzt, überall wo ich bin, aber ich denke jetzt kann ich sprechen!'', meine ich. ,,Der vielbeschäftigte Mann besucht uns, das ist doch mal was ganz Tolles!'', meint meine Schwester und grinst dabei. ,,Ja, aber jetzt haben wir Zeit. Meine Güte, es ist wirklich lange her, das ich nicht mehr hier war! Ich werde euch glaube ich alles erzählen, was ich erlebt habe, seitdem ich euch das letzte Mal besucht habe und das war glaube ich kurz bevor ich Rasha vor Tyson von Kampas gerettet habe.'', meine ich. ,,Dann fang mal an zu erzählen, ich bin gespannt, mein Bruder!'', meint sie und Kalius starrt mich ebenfalls sehr gespannt an. Ich lege los und erzähle alles von Anfang bis Ende bis zu dem Beginn der Reise, an dem ich Rasha begegnet bin und ihr Königreich von dem Fluch befreit habe, als Tyson sie manipuliert hat. Von meinen Freunden und wie ich sie nach und nach getroffen habe und auch wie ich Grania aufgebaut habe, von der Konferenz der Götter und allem, was sonst noch so passiert ist. Wie etwa den Zwischenfall mit Jerc, den mit dem Drachenelf, der Kampf um die Küste der Smaragddrachen, die Schlacht am Tusk Mountain, das Training in den Wellen der Zeit, was das überhaupt ist, dann über die Begegnung mit der Göttin der Leere, die Allianz der Götter und von dem Vorfall mit Fortuna, sowie auch von dem bevorstehenden Krieg und das ich und mein Bruder ihn ausgelöst haben. ,,So schlimm steht es um die Welt? Das hört sich gar nicht gut an, Bruder!'', meint sie und beginnt nachdenklich zu werden. ,,Dies geschieht alles aufgrund des vielen Leids, das ihm widerfahren ist und mit welchem er jetzt die Welt übersäht, um seinem eigenen Leid aus dem Weg zu gehen.'', meine ich zu ihnen. ,,Euer Bruder ist todunglücklich und die Welt muss dafür büßen.'', meint er. ,,Ja, so sieht er es. In diesem Krieg sind wir keine Brüder mehr, mein Bruder ist schon lange in einem Panzer aus Hass verschwunden und hat sich nicht mehr gezeigt. Er will nur noch euch drei wieder lebendig machen. Seinen Sohn, seine Frau und dich, Schwester. Mich hasst er, weil ich dich damals in die Unterwelt geschickt habe, Irina. Er denkt ich hätte ihn verraten und so folgte er seiner Bestimmung und bildete sich weiterhin aus, aber das mit einem sehr großen Erfolg und stetig wachsendem Wahnsinn.'', meine ich. ,,Unser Bruder? Aber wie kommt er darauf die Welt zu zerstören und sich das Recht herauszunehmen. Ich bedaure, das ich ihm so viel Schmerz zugefügt habe, als ich starb, aber das rechtfertigt nicht seine Taten. Ich will nicht der Grund dafür sein, das er die Welt zugrunde richtet und alles Dasein auslöscht!'', ruft sie. ,,Ich weiß nicht, ob du nicht auch nur ein Teilgrund bist. Ich glaube, das er versucht dem Schmerz zu entfliehen, indem er alles Dasein nach seinem Willen verändern will. Anders gesagt, er will zu dem mächtigsten Wesen werden und die Realität kontrollieren können und dadurch alles zu seinen Bedingungen verändern. Er plant, mithilfe der Göttin der Leere und der Macht, die sie besitzt. Alle Götter zu kontrollieren und ihre Kräfte zu absorbieren. Er will alle Macht auf sich übertragen, die Göttin der Leere töten und ihre Macht bannen. Wenn es nur noch einen Gott gibt ist ihre Kraft machtlos und Tion kann sie töten, indem er soviel Macht aufsaugt und sie letztendlich irgendwie töten wird. Ich denke, das wenn die Göttin der Leere niemanden mehr zum Aufsaugen hat sich selbst vernichtet, da ihr Dasein nicht mehr benötigt wird. Das klingt grausam, aber ihr Lebensinhalt ist dann weg und falls das geschieht verschwinden für gewöhnlich auch die Götter, vielleicht muss er sie auch gar nicht töten. Deswegen ist es sowohl für sie gefährlich uns nahe zu sein, als auch für uns Götter, wenn wir uns ihr nähern. Sie ist wie ein wandelndes schwarzes Loch. Das ist die Kraft der Leere, die alles aufsaugt und noch mächtiger als die Absorbation ist. Sie kann Göttern ihre Kraft nehmen, aber kann sie selbst nicht aufsaugen, sondern gibt sie sofort wieder an einen anderen Gott ab. Der letzte übrig bleibende Gott ist dann der Mächtigste von allen. Falls er die Macht des Todes besitzt kann er den Palast betreten und die Unterwelt vernichten, deswegen muss ich sehr vorsichtig sein, das ich meine Kräfte nicht verliere. Ich glaube, das er anschließend das Wesen im Abgrund absorbieren will und so endgültig alle Macht über das Dasein erlangen will und zum Erschaffer werden will. Das ist sein Plan, um eine Welt aus Sklaven zu erschaffen, die nur ihm dienen und für seine Belustigung leben. Letztendlich will er das Reich werden, die Kraft, die Herrlichkeit in Ewigkeit! Das ist sein Ziel, für das er alles tut. Die Dinge, die er angerichtet hat und den Menschen angetan hat, die sind grausamer als der Gott der Folter es könnte. Zwei meiner Freunde wurden vernichtet und mussten dabei zusehen, wie ihre Seelen gepeinigt wurden und in magische Bestien verpflanzt wurden. Ihre Dörfer wurden von Tion und seinen Untoten überrannt und alle Bewohner wurden vergewaltigt. Sie haben vor absolut Niemandem halt gemacht und alles und jeden gefoltert, vergewaltigt, die Leute dabei zusehen lassen, wie sie ihre Kinder schänden und töten, dann haben sie ihre Kinder in einer Inzestorgie miteinander vereinen lassen. Tion hat aus reiner Belustigung Explosionen in Dörfern entstehen lassen, wobei er ihre Gesichter zerfetzte und ihre Körper zu Mus verarbeitete. Er hat die Unterwelt reichlich mit Seelen angefüllt könnte man sagen!'', meine ich.

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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   Di März 02, 2010 7:12 pm

Kapitel 50: The god slayer

,,So wird die Welt auf eine unweigerliche Vernichtung zusteuern. Du hast wirklich alles versucht, um mit ihm zu reden und ihn zu überzeugen, wie es scheint. Selbst, wenn du versuchst mit ihm zu reden, dann geht er gleich an die Decke. Sobald er dich sieht geht er an die Decke, du musst nicht einmal etwas dafür tun. Ich frage mich, wo Tion ist und nicht der Zerstörer, der aus ihm geworden ist. Er hat jegliche Menschlichkeit verloren und ist zu einem Werkzeug seines eigenen Plans geworden. Er kennt nur noch seinen Plan und stellt diesen Wahn darin auf, das er uns wiederbeleben will und dich töten will, weil du ihm durch diese Tat viel Schmerz zugefügt hast. Ich bin glücklich hier unten, warum suhlt er sich in seinem Selbstleid, obwohl es mir gut geht?'', meint sie zu mir. ,,Gefühle können einen wahnsinnig machen, wenn man sie nicht auslebt. Seine Menschlichkeit hat ihn überhaupt erst dorthin gebracht, wo er jetzt ist. Deswegen glaube ich auch, das er noch nicht verloren ist. Er blockt seine Gefühle aus, gerade weil er die Bürde der Macht trägt und so viel davon besitzt kann er nicht loslassen und verfolgt seinen Plan weiter. Sein oberstes Ziel ist es sein Leiden zu beenden, so will er die Macht über die Toten und vor allem über das Dasein erlangen. Nichts geschieht mehr, das ihm entgleiten kann, niemals wird er wieder so ein Leid erleben müssen. Er stößt seine Trauer von sich weg und das macht ihn menschlich. Er will nicht trauern, er will sein Leid nicht ausblenden, gerade weil er versucht kein Mensch zu sein, verhält er sich doch menschlicher, als er selbst vermutet.'', meine ich. ,,Du hast Recht, so gesehen macht ihn das menschlich. Allerdings wirst du hier unten seine Frau und seinen Sohn doch sicherlich auch besuchen, beziehungsweise deine Schwägerin und deinen Neffen, oder?'', meint sie. ,,Ja, werde ich, aber nur ganz kurz. Das Schicksal ruft mich mal wieder.'', meine ich. ,,Du hast eine wichtige Aufgabe vor dir, mein Bruder! Lass dich von nichts abbringen und bleibe dir dabei treu! Ich kenne dich gut und ich weiß, das du einen Weg finden wirst diesen Krieg zu beenden und alles wieder ins Lot zu rücken! Ich weiß, das du das schaffst. Du musst deinen Weg gehen und dir selbst dabei treu bleiben! Du kennst deine Aufgabe und ich weiß, das du sie ausführen wirst!'', sagt sie zu mir und lächelt dabei. ,,Was ist eigentlich der Grund deines Besuchs gewesen, außer das du uns besuchen wolltest?'', fragt Kalius mich. ,,Ich weiß nicht, wie lange ich noch lebe. Ich wollte euch wenigstens ein letztes Mal sehen, bevor ich vielleicht sterbe.'', meine ich. ,,Was, aber Bruder? Wie kannst du nur an so etwas Törichtes denken?'', meint sie zu mir. ,,Ich weiß, was uns bevorsteht und das macht mir Angst. Ich weiß, was ich kann, aber ich weiß auch, was kommen wird. Die Zukunft ist für alle ungewiss, so also auch für mich. Ich weiß, das ich nicht aufgeben darf und das werde ich auch nicht, aber ich weiß nicht, ob ich meine Kräfte nicht im Laufe dieses Krieges verliere. Dann wäre ich leichte Beute für Tion und für die Göttin und ihre Kraft. Ich glaube, das Tion einen Weg findet sie zu kontrollieren, denn es gibt zweifellos einen, dann wird es geschehen und er wird allen die Kräfte nehmen und damit auch mir. Ich glaube, das mein Bruder so schlau ist, das er dies schaffen wird. Die Zwillingsseele wirkt immer noch auf uns beide, trotz der getrennten Gedanken. Unsere Schicksale sind immer noch miteinander verbunden. Ich glaube, das wenn er stirbt auch ich sterbe.'', meint er. ,,Ich möchte, das keiner von euch beiden stirbt.'', sagt sie und hat dabei eine Träne in den Augen. ,,Das will ich ebenso wenig, aber in diesem Krieg weiß kein Gott, wo er steht und am Ende stehen wird. Für uns ist alles offen, so wie auch für alle Anderen.'', meine ich. ,,Aber was ist mit dem Wesen am Abgrund? Kann sie das nicht verhindern?'', meint meine Schwester. ,,Dazu kann ich nichts sagen, aber ich bin sicher, das wir es ebenfalls antreffen werden, wenn die Zeit reif geworden ist. Das Wesen zeigt sich nur in den Zeiten äußerster Not und dafür wäre es sehr passend, wenn sie innerhalb des Krieges auftaucht, aber vielleicht wird auch genau dies der Untergang von allem sein.'', meine ich. ,,Ich habe etwas, das ich dir mitgeben will, mein gelehrter Bruder. Das ist ein Rat von mir, ein Rat, der dir vielleicht am meisten helfen kann. Wenn alles verloren ist, dann verlass dich auf deine Kraft. Glaube an dich und du kannst Berge versetzen, mein Bruder!'', sagt sie zu mir und ich lächele. ,,Ich glaube, das du Recht hast. Vielen Dank, meine liebe Schwester. Ich werde diesen Rat beherzigen und aufbrechen. Mein nächster Halt wird das Haus von meiner Schwägerin sein und dem meines Neffen. Ich habe mich gefreut euch zu sehen und werde jetzt aufbrechen. Wir werden uns hoffentlich wiedersehen. Mehr noch als der Krieg macht mir eigentlich Sorgen, welchen Ärger ich bekomme, wenn ich nicht wiederkomme.'', meine ich und grinse. Ich umarme meine Schwester ein letztes Mal, bevor ich die Tür verlasse und dabei flüstere ich ihr etwas ins Ohr. ,,Ich habe am meisten Angst vor dem mulmigen Gefühl, etwas das hinter diesem Krieg steckt und das mir noch nicht bekannt ist. Das ich noch weitaus schlimmer finden könnte, als das was uns bevorsteht. Aber noch eine Bitte, wenn ihr merkt, das etwas nicht stimmt, dann geht zu meinem Palast und haltet euch dort auf, ich glaube ihr werdet gebraucht, wenn es soweit ist.'', meine ich und drücke sie noch einmal ordentlich, bevor ich dann gehe. Kalius drücke ich ebenfalls und er haut mir nochmals auf die Schulter. ,,Du wirst schon zurückkommen, wir glauben an dich, Caine! Trage deine Hoffnung weiterhin und mach einfach deinen Job, dann wirst du es hinkriegen!'', meint er zu mir. ,,Danke, mein Schwager! Wir werden uns hoffentlich bald sehen!'', meine ich und verlasse das Haus und teleportiere mich einmal komplett durch die gesamte Unterwelt, woraufhin ich an einem kleinen Haus an einem Abhang lande und dieser liegt an dem Vulkan der Feuerdämonen. Hier leben Tions Ehefrau und mein Neffe.

Meine Sachen sind gepackt und meine Reise wird beginnen. Hier bin ich nun, ein alter Mann mit einer zersplitterten Seele, einer toten Geliebten, jeder Menge Puppen und habe eine Aufgabe, die mein ganzes Können erfordert. Ich muss alles geben, damit ich es schaffen kann. Meine Untergebenen sind bereit und ich bin es auch. Vielmehr bin ich und alle meine Persönlichkeiten dazu bereit, nicht meine Untergebenen. Die Reise wird erfolgen, ohne das irgendjemand etwas mitbekommt. Ich muss zu einem Geist werden, der durch die Nacht wandelt und mich einem Staubkorn gleich am Boden bewegen, wenn es vom Wind davon geweht wird. Ich kann mich zum Glück auch wehren. Dank der Zeit, die ich in den Wellen der Zeit verbracht habe, vor allem wegen dieser Zeit, bin ich nun wesentlich stärker und fühle mich meiner Aufgabe gewachsen. Caine wird ohne mich auskommen müssen. Jerc, der Puppenmeister muss sich einer wichtigeren Aufgabe zuwenden und dazu werde ich mich in die Burg des Feindes schleichen müssen. Meine Engel-Puppe und meine Höllenhund-Puppe sind bereit und ich kann dank ihnen in die Unterwelt eindringen. Allerdings muss ich meine gesamte Seele in einen Körper transferieren, sobald ich in die Unterwelt oder in die Welt der Götter aufbrechen will, sonst wird es mich zerreißen. Das bekomme ich hin. Erst einmal werde ich mir aber die Mittelwelt vornehmen. Ich muss alle Bücher dieser Welt lesen und alles nach jedem Schriftstück durchsuchen und zwar so schnell wie möglich. Mithilfe der Magie werde ich mich klonen müssen und alles absuchen und muss alles lesen. Ich benötige alle Bücher dieser Welt und alle Niederschriften, alle Schriftstücke, einfach alles. Das brauche ich, um die Prophezeiung abzuwenden, die uns noch bevorsteht. Caine, mein Freund, ich werde dir helfen, im richtigen Moment die richtige Wahl zu treffen, von der alles abhängt. Verlass dich auf mich, mein Freund. Du wirst nicht erleben, wie durch einen Fehler deinerseits alles zugrunde gehen wird. Ich werde dir helfen die richtige Entscheidung zu finden, indem ich diese Prophezeiung finde und sie dir zeige, damit du verstehen kannst und den richtigen Pfad wählen kannst, der das Überleben dieser Welt garantiert. Das wird nicht einfach, sowohl für dich als auch für mich. Die Sachen sind gepackt, die Klone erschaffen und es ist späte Nacht und wieder einmal sind die Leute allesamt betrunken. Meine Bücher habe ich bereits alle durch und darunter habe ich nichts gefunden, jetzt ist Eile geboten, der Moment der Entscheidung kommt näher und die richtige Wahl wird sicher nicht die sein, die am einfachsten ist, aber sie wird die Richtige sein. Ich springe auf meinen Drachen und fliege langsam in den Nachthimmel hinein und breche auf, um alle Taten jedes Gelehrten in den Schatten zu stellen. Ich werde alles niedergeschriebene Wissen durchforsten und das entscheidende und wichtige herauspicken müssen, was wir brauchen, um die Welt zu bewahren. Ich bin meiner Aufgabe gewachsen und wir werden loslegen. Ich und meine Persönlichkeiten und meine ganzen magischen Klone, die ich noch erschaffen werde. Wir und niemand anders werden uns dieser Aufgabe stellen und sie wie ein Mann klären, wie ein Mann, der sich um die Konsequenzen dieser Welt sorgt und Verantwortung für sie übernimmt.
Als ich vor dem Haus stehe erschrickt Tions Frau und mein Neffe ebenfalls. Es scheint, als ob sie vor meinem Erscheinen eine Heidenangst haben und sie mich am liebsten töten würden, damit sie nicht mehr solche Angst vor mir hätten. Eine blanke, entsetzte Panik steht ihnen in die Augen geschrieben. Sie würden am liebsten schreiend weglaufen, doch ihre Furcht hindert sie daran. Statt näher auf sie zuzugehen bleibe ich einfach dort stehen. ,,Du, du komm nicht näher. Du bist der Peiniger meiner Seele! Ich will nicht von dir berührt werden. Bereite mir keine Schmerzen!'', schreit mein Neffe mich an. ,,Sohn, lauf ins Haus und verstecke dich, komm nicht näher! Sonst wird er deine Seele zerreißen und dir ewige Qualen bereiten!'', ruft sie. ,,Bleib weg von uns und unserem Haus, nähere dich nicht du Ausgeburt der Hölle!'', ruft sie. Ich hatte sie zwar in diese Welt gebracht, doch damals hatte sie genauso reagiert und ich wusste, das sie nicht erfreut war mich zu sehen. Ebenso wenig wie mein Neffe. ,,Ich will dir nichts tun. Das ist nicht mein Bestreben, ich will dir viel eher etwas zeigen und dazu muss ich mich auch nicht nähern!'', meine ich. Der Junge blieb immer noch wie angewurzelt stehen. ,,Ihr wisst, das ich der Gott des Todes bin, aber ihr kennt sicher nicht meine andere Identität, sonst würdet ihr wohl kaum so reagieren.'', meine ich. ,,Doch, du bist der Erzfeind meines Mannes! Du bist eine Ausgeburt der Hölle!'', ruft sie mir entgegen. ,,Ich werde meine Seelengestalt auflösen und euch meine wahre Gestalt offenbaren.'', sage ich und kehre für einen Moment meine Seele wieder nach innen und meinen Körper nach außen. ,,Tion? Tion? Bist du es wirklich?'', sagt sie. ,,Was für einen grausamen Scherz hast du dir erlaubt? Wie kannst du uns nur so einen Schrecken einjagen?'', meint sie zu mir. ,,Ich bin nicht Tion, ich bin sein Zwillingsbruder Caine. Unsere Schwester starb bei einem Kampf und seitdem wurde ich zu seinem Erzfeind.'', meine ich. ,,Aber, aber? Tion, was erzählst du da? Das bist doch nicht du, du bist doch hier vor mir, um mich nach all den Jahren wieder zu sehen!'', meint sie zu mir. ,,Papa, Papa! Endlich bist du heimgekehrt. Ich habe dir soviel zu erzählen! Komm rein und wir unterhalten uns.'', sagt er zu mir. ,,Mein Junge, so gerne ich auch dein Vater wäre, wobei ich sicher denke, das er stolz auf dich ist. Ich bin es nicht und ich werde es euch beweisen. Was hat euch Tion erzählt?'', meint er. ,,Du hast uns erzählt, das deine Schwester gestorben ist und du dadurch sehr traurig wurdest, Papa.'', meint sie. ,,Du hast uns auch erzählt, das du gegen den bösartigen Gott des Todes kämpfst und seine Herrschaft über alles Lebende verhindern willst. Hast du ihn geschlagen?'', meint sie zu mir. ,,Das sind Lügen gewesen, allerdings wird es euch nicht helfen, wenn ich euch das erzähle. Sagt mir, wie mein Muttermal auf meiner rechten Hand aussieht!'', meine ich. ,,Dein Muttermal auf der rechten Hand ist ein runder Kreis mit einem Feuer darin.'', meint sie. ,,Nein, ich habe eine Tätowierung auf der linken Hand, die ein schwarzes Kreuz darstellt, aber kein Muttermal auf der rechten Hand. Ich kann es euch beweisen.'', meine ich und bleibe immer noch stehen, während die beiden sich mir nähern und immer noch denken, das ich Tion bin. Als sie mir näher kommen und mich erst umarmen betrachten sie meine Hand und schrecken wieder zurück. Sie brechen beide zusammen und beginnen zu weinen. ,,Ich bin nicht Tion, ich bin Caine, der Gott des Todes und der Zwillingsbruder von ihm. Wir wurden von Arin und Mina geboren, die Gott des Krieges und die Göttin der Liebe ist. Tion und ich wurden gemeinsam ausgebildet und irgendwann geschah es, das wir unserer Schwester helfen wollten, aber sie bei einem harten Kampf ums Leben kam. Sie starb und Tion wollte, das ich sie wiederbelebe, indem ich sie zu einer Untoten mache, aber ich schickte ihre Seele ihrem Wunsch gemäß, in die Unterwelt. Ihr kennt sie, das weiß ich. Sie hat euch vielleicht nichts davon erzählt, aber wenn ihr mir nicht glaubt, dann fragt sie.'', meine ich. ,,Wollt ihr noch mehr Beweise hören, das ich dein Schwager und dein Onkel bin, kleiner Neffe?'', frage ich die beiden. Die beiden zittern nicht mehr vor Furcht, sondern vor Verzweiflung. Als ich mich ihnen nähere lassen sie sich von mir umarmen und beginnen beide kräftig zu schluchzen. Als ich sie beide etwas drücke, beginnen sie beide nur noch stärker zu weinen. ,,Ihr müsst euch keine Vorwürfe machen. Ich hoffe, das ich euch nicht zu sehr erschreckt habe, damals als ich euch in die Unterwelt brachte. Ihr hattet vermutlich eine Heidenangst davor, kein Wunder, wenn Tion euch von dem Vorfall erzählt hat, denn aus seiner Sicht ist dies schrecklich. Hier unten habt ihr ein gutes Leben führen können, das weiß ich, weil ich es gesehen habe und weil meine Schwester mir auch viel erzählt hat.'', meine ich. Langsam beruhigen die beiden sich wieder und bitten mich zaghaft in das Haus hinein. Als ich hineinkomme setzt sich meine Schwägerin an den Tisch und mein Neffe setzt sich dazu. ,,Ich habe da allerdings noch ein paar Fragen, Schwager!'', meint sie zu mir. ,,Deswegen bin ich hier, ich will sie euch beantworten und den Grund meines Auftauchens erklären.'', meine ich. ,,Du bist Tions Bruder. Warum hast du dich in all den Jahren nie zu erkennen gegeben? Du hättest uns Trost spenden können, anstatt uns im Dunkeln tappen zu lassen. Warum tauchst du gerade jetzt auf?'', meint sie. ,,Ich hätte es wirklich tun sollen und ich hätte es gekonnt, wenn ich Zeit brauche, dann muss ich sie mir nehmen. Allerdings hatte ich zuerst Angst davor, wie ihr reagieren würdet, wenn ich mich zeige. Wie sich eben gezeigt hat habe ich dank meines Auftauchens sowohl zur einen Seite Hoffnung in euch erweckt, die ihr sehen wolltet und ich habe euch allein durch meine Präsenz Furcht zugefügt, egal wie ich es angestellt hätte und wie ich es habe und wie ich es konnte. Ich habe euch Leid zugefügt und wollte das nicht. Ich bin gekommen, weil ich keinen Ausweg mehr sah, das ich euch diese Situation ersparen kann. Ich wollte mich endlich zu erkennen geben, bevor ich vielleicht sterbe und die gesamte Welt mit uns.'', meine ich. ,,Die gesamte Welt stirbt? Was ist denn dort oben los?'', fragt mein Neffe mich. ,,Wie kann ein Gott sterben?'', ergänzt er dazu. ,,Wir stehen einem Krieg gegenüber, der alles verändern wird. An der Spitze von diesem sind Tion und ich. Tion will die gesamte Welt vernichten und die Macht über alles Dasein erlangen, damit er euch wiederbeleben kann, sowie seine Schwester und er endlich das Leid, das ihm angetan wurde vergessen kann. Er will der Meister allen Seins werden und alle zu seinen Sklaven werden lassen, damit ihm niemand mehr Leid zufügen kann und alles nach seinem Willen geschieht. Der Grund meines Besuchs ist der, das ich euch dies mitteilen will und euch bitten will, das wenn die gesamte Welt zerstört wird und im Begriff ist zusammenzubrechen ihr vor dem Palast des Herrschers sein werdet und euch dort mit meiner Schwester trefft.'', meine ich. ,,Tion tut was? Wie kannst du es wagen, deinem eigenen Bruder solche Unterstellungen zu machen?'', meint sie. ,,Mein Papa ist ein guter Mann, hör auf Lügen über ihn zu verbreiten!'', meint er. ,,Ich werde es euch nicht einfach sagen, ich zeige es euch!'', meine ich und reiche ihnen beiden die Hand. ,,Na gut, aber wehe das ist ein Trick! Ich traue dir noch nicht ganz, aber eine schlechte Intention verfolgst du nicht, sonst würdest du dir wohl kaum die Mühe machen!'', meint sie zu mir. ,,Wenn Mama mitkommt, dann werde ich auch mitkommen, Onkel!'', sagt er und blickt mich misstrauisch an. ,,Okay, das ist sehr nett von euch. Ihr seid sehr geduldig und ich werde das nicht auf die Probe stellen. Ich werde euch zu Tion bringen und euch zeigen, was er tut! Mehr werde ich nicht machen, sodass ihr selbst seht, was er macht. Bildet euch ein Urteil, mehr kann ich dazu nicht sagen.'', meine ich und teleportiere mich geradewegs durch die Räume hindurch zu meinen Spionen, wobei ich darauf achte, das mich niemand bemerkt und ich lese vorgehe. Diese erschrecken ziemlich, als ich dort auftauche. Ich erkläre ihnen die Situation und sie lassen die beiden gucken. Als sie sehen, wie Tion lacht, seine Pläne vor seinen Göttern befiehlt und er sich anschließend über die Taten auslässt, die er in einem Dorf angerichtet hat, sowie über seine neuen Kräfte und seine unglaubliche Macht redet erschrecken sie beide und klammern sich an meine Hände, wobei wir uns langsam wieder in ihr Haus teleportieren. ,,Wie kann das sein? Tion, was ist aus dir geworden, kann ich das glauben?'', meint sie und scheint wieder der Verzweiflung nahe. ,,Papa, Papa! Was hast du diesen armen Kindern angetan, die waren so alt wie ich!'', meint er. Sie brauchen eine Weile, um sich zu fangen, aber letztendlich werden sie meiner Bitte folgen und vertrauen mir. Sie glauben mir und werden mir helfen. ,,Tion leidet und deshalb vollbringt er all diese Greueltaten und dafür benutzt er uns als Ausrede. Es ist traurig, das er leiden muss, aber sein Wahn hat eine Dimension angenommen, die unser Dasein auch gefährdet, sieht er das nicht?'', meint sie. ,,Ich glaube, das er seine Gefühle verdrängt und das ihn das nur umso menschlicher macht, auch wenn er es nicht erkennt. Ich muss jetzt los. Ich habe ein Treffen mit der Göttin der Leere und wohl auch mit Tion. Wir werden uns wiedersehen oder auch nicht, ich hoffe ich lerne euch besser kennen, auf bald oder auch nicht!'', meine ich und verschwinde aus dem Raum. Ich teleportiere mich an einem Ort über dem Meer. Hier liegt ein Schiff und genau auf diesem lande ich. Als ich auf dem Deck stehe blickt mich eine Frau an, die mich scheinbar schon erwartet hat. ,,Caine Stormbringer, du bist zum rechten Zeitpunkt gekommen! Willkommen auf dem Schiff der Gefallenen! Schön dich zu sehen!'', sagt sie zu mir.

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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   Di März 02, 2010 9:29 pm

Man kann sagen, ich habe fertig! Das ist das Finale für Buch 1, ein paar kleine Abschiedsworte an die Leser stehen später noch einen Post weiter darunter.

Finale: Kapitel 51: The Honored Fallen

Das Schiff der Gefallenen, ein Schiff, das die Leichen gefallener großer Helden aller Länder beherbergt. Das Schiff ist ein fahrender Friedhof auf dem Ozean und ein legendärer Friedhof, auf dem jeder Held einmal begraben werden möchte. Es ist ein Ort, der nur von einer Person gesteuert wird und die hier lebt. Der Name dieser Person ist Monique und sie ist eine Seefahrerin, wie sie im Buche steht. Allerdings befindet diese sich nicht an Deck, sondern die Göttin der Leere begrüßt mich freudig, als sie mich sieht. Es ist riesig und es gibt hier sehr viel Erde, logischerweise, wo die Leichen begraben werden und sie dann mit einem extravaganten Grab versehen werden. Das Schiff ist vermutlich das größte der Welt und bewegt sich in einem Jahr einmal um die Welt. Es ist aus einem sehr leichten Metall gefertigt und ist sehr standfest, weswegen keine Flut es umwerfen kann. Allerdings lässt es sich schwerfällig steuern und so kommt es nur sehr langsam voran und braucht ein Jahr für eine Umrundung der Ozeane der Mittelwelt. Aber genug der Beschreibung des Schiffes, ich bin nicht hier um mir das Schiff anzusehen. ,,Guten Tag, Göttin der Leere! Ich freue mich, das wir hier und heute zusammentreffen.'', meine ich. ,,Ich ebenfalls, Gott des Todes oder darf ich Caine sagen?'', fragt sie mich. ,,Natürlich, darfst du, wenn das für dich auch okay ist, das ich dich duze?'', meine ich. Dabei errötet sie leicht. ,,Ja, das ist für mich okay. Also, was ist der Grund deines Besuches, Caine Stormbringer? Wie hast du herausfinden können, was noch kein Gott vor dir gewagt hat oder versucht hat?'', meine ich. ,,Nun, ich muss gestehen, das ich mich da ziemlich anstrengen musste, aber das war es wert. Ich will dich finden, weil ich dir etwas sagen muss und das ist denke ich sehr wichtig für die gesamte Welt.'', meine ich. ,,Für die gesamte Welt? So so, weiß deine Frau, das du anderen Frauen nachjagst, Caine Stormbringer? Das ist ja nicht dein erstes Mal!'', meint sie. Dabei erröte ich leicht. ,,Ja, zu meiner Schande muss ich gestehen, das es leider da so einen Zwischenfall gab, der nicht sehr glücklich ist. Meine Frau ist sehr eifersüchtig, aber ich weiß, das sie mich nur umso mehr liebt, so zeigt sie mir dies.'', meine ich zu ihr. ,,Nein, ich habe nur einen Scherz gemacht, entspann dich doch mal ein wenig. Mein Name ist übrigens Inane. Also, was du mir erzählen möchtest kannst du auf später verschieben. Erst einmal sollten wir uns besser kennen lernen, damit wir uns auch vertrauter unterhalten können, nicht wahr?'', meint sie und kommt gleich auf den Punkt. Ich hoffe das bringt mich nicht an einen Punkt, an den ich nicht kommen sollte. ,,Ja, du hast Recht, schließlich sollte ich nicht solch rüde Manieren anlegen und dich wie eine Frau behandeln, die es verdient mit Respekt behandelt zu werden und nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Entschuldigung, Inane!'', meine ich. Diese Frau hat eine Aura an sich, die es schwer macht, sich ihr zu widersetzen, jetzt kann ich verstehen, was Sam gefühlt hat, allein ihre Präsenz flößt allen Wesen einen ziemlichen Respekt ein. ,,Kein Problem, Caine! Ich bin ebenso aufgeregt, wie du, schließlich habe ich zum ersten Mal das Vergnügen einen anderen Gott kennen zu lernen, dann auch einen, der es schafft, das meine Zauber ihm nichts anhaben können. Stärker bist du ebenfalls geworden, seitdem wir uns das letzte Mal gesehen haben. Du musst in den Wellen der Zeit gewesen sein, oder?'', meint sie. ,,Ja, bin ich. Mit meinen Freunden habe ich diese besucht und zwei Tage darin verbracht, mit einem Tag vergingen fünf Jahre und wir hatten so die Zeit von 10 irdischen Jahren, um an Kraft zu gewinnen und uns selbst alle besser kennen zu lernen.'', meine ich. ,,Setz dich doch, dann erzähl mir bitte mehr von dir, okay?'', sagt sie und setzt ein kokettes Lächeln auf. Das bringt mich wirklich an einen Punkt, den ich nicht betreten sollte. Ich setze mich und verliere mit jedem Moment die Ansicht, das sie nur mit mir reden will, deswegen muss ich gleich etwas feststellen. ,,Inane, ich muss dir etwas sagen, aber ich glaube es wird dir nicht gefallen. Ich möchte nichts von dir, bitte hör auf mir solche verführerischen Blicke zuzuwerfen. Ich möchte nicht, das du es falsch verstehst, aber ich bin meiner Frau treu.'', sage ich und blicke sie nun ohne Furcht an und überwinde ihre Präsenz. Als ich ihr dies ins Gesicht sage beginnt sie zu lächeln. ,,Ich dachte, du bist ein Verführer und möchtest mich mit deinen Belangen überzeugen, doch wie ich sehe bist du eine ehrliche Haut und du hast meinen Test bestanden. Ich wollte schauen, was du tust, wenn ich mit meinen weiblichen Reizen spiele.'', sagt sie. ,,Also das steckte dahinter. Nun, dann lass uns diese Unterhaltung fortführen, oder?'', meine ich und lächele, wobei nun meine Anspannung völlig verflogen ist und ich sie als ein Wesen sehe, das einfach hier ist und mit dem man auch sprechen kann. Ich habe in diesem Moment die große Distanz zu ihr verloren. ,,Ja, lass uns das tun. Nun, Caine. Dann erzähle mir mehr von dir und deinen Taten.'', meint sie und ich beginne ihr alles zu erzählen und zwar wirklich alles, bis auf meine intimsten Geheimnisse. Ich erzähle ihr einen Großteil meiner Lebensgeschichte und sie beginnt oft zu schmunzeln und zu lächeln. Nach dem ich ihr vieles erzählt habe und fertig bin lächelt sie mich nochmals an. ,,Nun, du hast ein wirklich interessantes Leben geführt und wirst es hoffentlich weiterführen können. Ich möchte dir nun auch etwas über mich erzählen. Ich denke ich kann mit meinem Namen beginnen. Inane bedeutet leerer Raum und in meiner Göttergestalt bin ich eine schwarze Gestalt, die alles in sich aufsaugen kann. Ich bin eine Existenz, die dazu geboren wurde andere zu zerstören und die enden wird, wenn ich alles aufgesaugt habe, vor allem die Kräfte der Götter. Kurz nach meiner Erschaffung habe ich Panthenon seine Kräfte durch meinen passiven Zauber genommen und ihn entmachtet, das wollte ich gar nicht. Ich habe mein gesamtes Leben alleine verbracht und hatte nie Kontakte zu irgend welchen Leuten und niemand hat versucht mich zu finden. Alle göttlichen Wesen, denen ich mich nähere werden absorbiert oder aufgesaugt. Ich kann nichts dagegen tun, außer man findet einen Weg, einen der Ältesten zu absorbieren und ihr Wissen zu nutzen, um dem zu entgehen. Ich war mein gesamtes Leben lang alleine und nie unter Menschen. Bis zum heutigen Tage habe ich nie daran gedacht Kontakt zu einer Person haben zu können oder irgend eine Person kennen zu lernen. Ich war abgeschnitten und habe mich selbst abgeschnitten, da ich den Göttern Leid zufügen würde, die existieren und falls ich alle aufgesucht habe auch meine Kraft und meine Existenz enden würde. Ich habe immer gestohlen und mir Essen beschafft oder es herbei gezaubert. Ich habe mich selbst als Zauberin ausgebildet, ich hatte weder Mutter noch Vater, noch Geschwister. Ich beneidete alle, die Kontakt zu anderen haben durften ohne Einschränkungen. Ich darf das nicht, aber ich quäle mich schon seit meiner Erschaffung damit herum. Bis heute zumindest.'', meint sie und lächelt. ,,Ich glaube, das du es verdienst mit Wesen Kontakt aufnehmen zu dürfen. Du hast das Recht mit anderen zu sprechen. Außerdem hast du auch das Recht dir deine Geschlechtspartner selbst zu wählen, um nur mal ein solches Thema anzureißen, damit trete ich dir hoffentlich nicht zu nahe.'', meine ich. ,,Caine, ich kann dir gar nicht genug danken. Danke für dein Verständnis und deine Aufrichtigkeit. Ich möchte nur gerne wissen, was du von mir wolltest und was der Grund deines Besuches ist?'', meint sie zu mir. Ich lächele. ,,Was ich dir sagen will, ist das du dir selbst treu bleiben sollst und das du dich von Niemandem von deinem Weg abbringen lassen solltest, egal ob Bestimmungen oder nicht. Außerdem bin ich gekommen um dir Hilfe anzubieten. Ich will dir helfen, sodass alle Götter gegen deinen passiven Zauber immun werden und du nur im Ernstfall deine Kräfte einsetzen musst. Diese Idee kam mir allerdings erst eben. Du bist auch eine Göttin, aber ich denke, das du das schwerste Schicksal von allen hast. Ich kann es zwar nicht für dich empfinden, aber ich glaube, das nach dem, was du mir eben erzählt hast wirklich ein verdammt hartes Leben gehabt hast. Ich möchte, das du die Möglichkeit erhältst deine Einschränkungen zu einem Großteil vergessen zu können.'', meine ich. ,,Du willst das wirklich tun? Womit hab ich das verdient! Ich habe solch ein Leid verursacht und werde dafür auch noch belohnt.'', meint sie. ,,Das solltest du nicht als Belohnung ansehen, sondern als Chance, die ich die anbiete. Dir ist Ungerechtes widerfahren und dieses Unrecht sollst du vergessen dürfen! Ich finde das ist nur recht und billig!'', meine ich. Sie umarmt mich und gibt mir einen Kuss des Respekts auf die Stirn. ,,Aber, wie kannst du das so einfach tun? Du kennst mich doch erst seit Kurzem. Was treibt dich an, Caine Stormbringer?'', meine ich. ,,Viele Götter haben Einschränkungen, unter denen sie leiden. So auch ich, da ich unter der Einschränkung leide niemanden töten zu können, das mag sich gut anhören und ich würde auch niemals töten wollen, allerdings sind wir dadurch alle nicht frei. Ich möchte Freiheit besitzen und die wünsche ich mir, die Freiheit tun zu dürfen, was ich für mein Schicksal für richtig halte und mich nicht an Bestimmungen der Natur halten muss. Genau das will ich erreichen und ich hoffe, das dieser Traum von mir eines Tages wahr werden kann.'', meine ich. ,,Du träumst von Freiheit? Du bist wirklich ein menschlicher Gott, wie die Wesen dieser Welt es sagen. Ich habe dich zwar jetzt erst kennen gelernt, doch ich glaube, das ich dir jetzt schon für Vieles dankbar sein kann.'', meint sie zu mir und umarmt mich ganz fest. ,,Danke mir noch nicht, noch habe ich nichts gemacht!'', meine ich. Sie drückt mich noch einmal fester an sich und lässt dann von mir ab. ,,Ich möchte aber auch von dir und deinem Bruder erfahren. Wie lief das alles damals ab?'', fragt sie mich. ,,Nun, das werde ich dir gerne erzählen!'', sage ich und bete ihr langsam und haarklein ein weiteres Mal eine Geschichte runter, so wie ich sie vorher auch schon viele Male erzählt habe. ,,So lief das ab? Nun, Tion scheint zu leiden, wie du sagst, aber deswegen werde ich ihm nicht einfach die Kräfte stehlen, aber ich glaube das willst du auch gar nicht, so hast du es zumindest nicht gesagt. Du hast mir von der Seele des Geistes erzählt und da ist mir klar geworden, das du ihm dieselbe Freiheit wie dir zugestehst, allerdings siehst du es als Notwendigkeit ihn aufzuhalten, da du ihn nicht machen lassen kannst, was er will? Du hast mich auch nicht gebeten ihm seine Kräfte zu nehmen und du wirst es nicht. Nun, das ist egal. Allerdings wird er vermutlich auch hier auftauchen, oder? Ich spüre schon seit längerer Zeit eine Präsenz brennenden Hasses auf dich und die scheint sich schon länger hier auf dem Schiff zu befinden.'', meint sie. ,,Ich wusste, das er kommt. Nun, ich möchte nur sagen, das du meinen Rat bitte beherzigst. Lass dich nicht von ihm unterkriegen, deine Kraft ist zwar mächtig, aber er weiß von deiner Schwäche und wird sicherlich nicht einfach hier auftauchen, ohne einen Schutz zu haben oder sich wehren zu können. Er will deine Macht für sich nutzen und er wird einen Weg suchen und finden, wie er es schaffen kann. Wenn die Zeit gekommen ist, dann frag bitte nach Hilfe!'', meine ich. ,,Die werde ich vermutlich nicht brauchen, aber trotzdem danke! Dein Bruder wird sehen, was er davon hat, wenn er sich mir nähert, doch ich behalte deine Worte!'', meint sie und im nächsten Moment erfüllte ein grässliches Lachen die Luft. ,,Caine, Caine! Was erzählst du nur wieder für einen Müll, du elender Idiot?'', sagt Tion mit seiner schäbigen und hasserfüllten Stimme. ,,Du wusstest die ganze Zeit, das ich hier bin und du hast es tatsächlich geschafft hinter meinem Rücken an die Informationen zu kommen, die du brauchst, um sie zu treffen. Jetzt betest du deine auswendig gelernten, menschenwürdigen Floskeln herunter und willst sie mit deinem Gutmenschen-Getue anstecken! Haha, aber selbst wenn, ich werde trotzdem mit ihr sprechen!'', meint er und lacht erneut. ,,Nun ich bin immer froh über Gesellschaft, allerdings weiß ich auch, was du für eine Gesellschaft bist! Ich habe die Götter beobachtet und wollte mir ein Bild darüber machen, wie es zurzeit aussieht. Dann sprich mit mir, wenn du es wünschst.'', meint sie. ,,Aber dazu musst du dich schon bequemen her zu bemühen! Sonst kannst du dir dein Gespräch in die Haare schmieren, Kollege!'', meint sie. ,,Kein Problem, ihr sollt nicht auf mich verzichten, meine Liebe! Dann werde ich zu euch kommen, genau wie mein Bruder habe ich eine Seele in meinen Körper implantiert, die ich noch irgendwo herumliegen hatte und kann mit euch sprechen ohne die lästige Wirkung dieses Zaubers zu aktivieren. Also, meine Liebe! Ihr wollt mich, hier bin ich!'', meint Tion und kommt mit einem feurigen Teleport auf das Schiff der Gefallenen, wo er mir gegenüber steht und zwischen uns Inane steht. Er verneigt sich vor ihr und gibt ihr einen Kuss auf die Hand. Sie erwidert das jedoch nur ein wenig und gibt ihm ein gekünsteltes Lächeln, da hat jemand seine Hausaufgaben gemacht, wie es scheint. Zwar haben einige Götter die Seele des Geistes, aber sie hat diejenigen beobachtet, die sich auf Tions Seite befinden und die sie nicht besitzen und so vieles mitbekommen. Tion erhebt sich erneut und blickt ihr tief in die Augen und mir wirft er einen hasserfüllten Blick zu. ,,Ich weiß nicht, wie du es geschafft hast, hierher zu kommen, aber ich denke, du wirst irgendeinen schlauen Trick angewandt haben, egal wir sind noch nicht fertig miteinander!'', sagt er nur und blickt mich wütend an. Ich reagiere darauf nicht. ,,Ich bin nur zu Besuch hier, Bruder! Ich denke, du solltest dein Gespräch weiterführen und dich nicht um meine Anwesenheit bescheren, falls ich dich störe kann ich gehen. Ich möchte dich ungern ablenken.'', meine ich. ,,Verschwinde und komm mir nie wieder unter die Augen!'', sagt er. ,,Ich möchte, das Caine bleibt! Er hat es verdient hier sein zu dürfen, genau wie du!'', meint sie. ,,Hmm, mir egal! Meinetwegen soll er hier bleiben, solange er mir nicht ins Gesicht guckt, dieser elende Bastard!'', keift er mich an. Daraufhin reagiere ich nicht, sondern zucke nur mit den Achseln. Ich setze mich hin und mache rein gar nichts. ,,Er wird genau hier sitzen bleiben. Entschuldige, das du das ertragen musst, Caine!'', meint sie. ,,Mach dir keine Sorgen, das bin ich gewohnt.'', sage ich und habe dabei einen leicht melancholischen Ausdruck in den Augen. ,,Ich kenne meinen geliebten Bruder schon sehr lange und ich glaube, das er eines Tages seine Bruderliebe zu mir wieder entdecken wird, aber dennoch werde ich nicht rasten, wenn er diese Welt zugrunde richten will. Ich halte mich aus diesem Gespräch heraus. Ich spreche ihm dieselben Chancen hinzu. Er soll mit dir sprechen dürfen, wie ich auch.'', meine ich. ,,Deine Schwäche war schon immer deine Freundlichkeit und dein Mitleid für andere! Du dummer Bastard!'', lacht Tion noch ein weiteres Mal, bevor er es endlich schafft mit der Göttin der Leere zu sprechen. ,,Also, Tion! Erzähl mir etwas von dir und was dich antreibt? Wo kommst du her und wo willst du hin?'', fragt sie ihn. ,,Ich soll dir meine Lebensgeschichte erzählen? Du dummes Weib, wer denkst du wer du bist? Nur weil du Macht besitzt hast du nicht das Recht mich herum zu schubsen und mich auszufragen. Ich erzähle dir nichts. Der Grund meines Besuchs ist einfach der, das ich dich bewegen will mir zu helfen diese Welt zu erobern. Dann kann ich dir von meiner Geschichte vielleicht ein wenig erzählen. Ich will eine neue Welt schaffen und nach meinem Maßstab formen, mit dir als meine Königin! Ich kann dir Dinge zeigen, die du nicht einmal im Traum erfahren hast. Meine Künste als Liebhaber sind unter Frauen sehr begehrt!'', meint er. ,,Was erlaubst du dir? Du kannst deinen Vernichtungsplan für dich behalten! Ich lasse mich auf keine Seite ziehen und schon gar nicht als Trophäe betrachten. Du behandelst Frauen wie Dreck und wie Abfall und nutzt sie aus, wo du nur kannst. Alles, was du tust fügt nur Leid, Schmerz und Hass zu. Du hast dieser Welt schon soviel Leid gebracht und willst ihr nur noch mehr Leid zufügen. Ich habe gehört, was du gesagt hast und deine Taten sprechen auch nicht gerade für dich. Du willst mich benutzen, damit du mehr Macht gewinnst. Ich bin vielleicht noch Jungfrau, aber ich werde mich nicht von dir einführen lassen. Vielleicht magst du ein guter Liebhaber sein, aber das ist mir egal, ein Bastard wie du wird niemals mein Heiligtum betreten dürfen!'', meint sie entschieden und wütend. ,,Haha, du dumme Gans! Ich werde mir deine Macht aneignen und habe in meinem Großmut geglaubt, das du vielleicht mein Angebot annimmst! Mit Frauen kann man nicht reden, es sind alles Huren, Schlampen und dumme Wesen! Diese Fortuna ist nicht besser und alle anderen auch nicht! Nur meine Schwester und meine Frau waren eine Ausnahme, diese respektiere ich, aber so verklemmte Zicken wie dich, die gegen ein wenig Spaß etwas einzuwenden haben. Merk dir meine Worte! Ich werde kommen und dich benutzen und wenn alle Götter kraftlos sind, dann werde ich deine Macht versiegen lassen und dich einfach sterben lassen! Du bist nichts weiter als ein Werkzeug, das mir dienen wird, egal wie mächtig du bist! Ich komme wieder und dann wirst du mir gehören! Ich finde einen Weg dich zu Fall zu bringen, du elende Schlampe, die sich meinem Bruder an den Hals wirft!'', woraufhin er einen Feuerball auf sie wirft und sie ihn mit einem kleinen Finger weg wirft. ,,Um dir eine kleine Lektion von dem zu erteilen, was dich erwartet werde ich dir einen kleinen Schmerz zufügen, der dir bis in die Seele vordringen wird.'', sagt sie und feuert einen lilanen Feuerball auf Tion. ,,Mit der Macht der Leere und der Macht der Seelen, brennt ihm in Bein und Mark, lasst diesen schwachen Mann erzittern, lasst ihn verwittern!'', meint sie und ballert ihm den Feuerball in den Brustkorb, als er verschwindet und man hört seine Schmerzensschreie, als er verschwindet. Dieser Zauber hatte vermutlich die zehnfache Intensität seines Zaubers, den er mal bei mir angewandt hat und sie hat ihm mit Leichtigkeit Schmerzen jenseits dieses Schmerzes zugefügt, was demonstriert, wie viel mächtiger sie nur annähernd sein muss. Als sie damit fertig ist dreht sie sich wieder zu mir um. ,,Nun, Caine. Wie ich sehe steht dir ein langer Kampf bevor und ich werde deinen Rat berücksichtigen, aber sollte er hier auftauchen, dann werde ich ihm die Leviten lesen! Wir werden uns bald treffen, wenn du deinen Plan vollzogen hast, schonmal danke und auf ein baldiges Wiedersehen!'', sagt sie und verschwindet im Dunkeln. Somit lässt sie mich alleine auf dem Schiff zurück. Meine Reise endet an diesem Punkt, die Reise, die ich anfangs angetreten habe und die mich vorangebracht hat und eine Nation hervorgebracht hat. Sie endet endgültig und vor mir liegt nun der Weg, der mir nur Leid zufügen wird und der Welt. Mein Weg ist unklar und der unserer Welt ebenfalls. Ich weiß nicht, was kommen wird und ich werde es sehen, wenn es soweit ist. Allerdings werde ich meinen Weg gehen und meine Reise erst einmal hinter mir lassen. Ich und meine Freunde kämpfen für ein Morgen und für dieses Morgen und das Schicksal der Welt geben wir alles! Ich habe es geschafft, das mich Inane respektiert und in mir einen Freund sieht, anstatt einen potenziellen Feind. Das ist viel wert, aber diese Sache möchte ich ohne sie machen müssen. Ich will nicht auch noch für ihre Vernichtung verantwortlich sein und ich will nicht noch mehr Macht haben. Ich schwebe in die Luft und blicke auf das Schiff nieder, das sich unter mir befindet. Dieses Schiff wird weiter segeln, aber meine Reise endet hier. Der dunkle Weg des Krieges liegt vor mir und ich werde ihn beschreiten! Wenn die Zeit kommt treffe ich meine Entscheidungen und zu denen werde ich stehen! Meinen Weg werde ich gehen und meine Freiheit gehört mir und diese Freiheit werde ich mir erkämpfen. Ich will, das diese Menschen ihre Freiheit behalten dürfen, ebenso wie alle anderen Wesen und das sollen sie auch dürfen! Auf in den Kampf für Morgen, auf in den Kampf für die Freiheit, auf in den Kampf für Freundschaft, Liebe, Hoffnung und alles, was uns gehört! Wir sind die Bestimmer unseres eigenen Schicksals und werden uns ein Schicksal schmieden, das uns gehört! Tion, höre unseren Kampfschrei und erzittere! Gegen unseren Willen wirst du nicht ankommen, du wirst unseren Willen nicht brechen! Wir sind die Kinder von Morgen und die Kinder dieser Welt! Magst du noch so stark sein und noch so viel Terror über uns bringen! Wir werden standhaft bleiben und dir Einhalt gebieten! Unsere Körper magst du brechen, doch unser Stolz wird ewig weiterleben. Diese Welt wird nicht dir gehören, sie gehört allen und wir verteidigen sie mit allen Mitteln! Sei bereit deiner Angst ins Gesicht zu treten! Triff auf viele, die sich gegen die Macht eines Einzelnen durchsetzen und gemeinsam eine so starke Kraft bilden, das sie dich zu Fall bringen werden! Wir sind diejenigen, die du fürchten solltest! Wir sind freie Wesen und frei im Geist! Unseren Willen wirst du niemals brechen!

Grania ist dein größter Alptraum und wird es immer sein! Ein System, das ohne Leid, Hass, Zerstörung und Vernichtung auskommt bereitet dir Angst und du wirst es niemals dulden können. Wir kämpfen dafür, das wir dir ein Dorn im Auge sind! Wir sind da, weil wir es wollen, wir stehen, wo wir stehen und wir gehen, wohin wir gehen! Wir sind die Bestimmer unseres eigenen Schicksals!

Epilog

Was kannst du tun? Wie kannst du der sein, der du bist? Was willst du für dich selbst? Bist du ein Bestimmer deines eigenen Schicksals? Willst du leben oder sterben? All diese Fragen kannst du dir nur beantworten, indem du in dich selbst gehst und dich hinterfragst. Willst du dich einfach dem System ergeben und dich leiten lassen? Egal, wie hoffnungslos eine Lage ist, du besitzt eine Stärke, die wächst und wächst, wenn du dich mit anderen für eine gemeinsame Sache zusammenschließt! Gemeinsam seid ihr stark und könnt etwas bewegen. Setzt eure Ziele selbst und kämpft für diese. Ihr habt euer Leben in der Hand und werdet es selbst bestimmen könnt, wenn ihr euch als selbst bestimmten Menschen wahrnehmt. Das ist eine reine Geistessache. Es ist die Kunst, die man erkennen muss. Ihr könnt etwas, ihr seid in der Lage etwas zu bewegen. Im Geist beginnt dies, wenn euch dies klar ist könnt ihr beginnen. Ihr erkennt eure Möglichkeiten und lernt sie einzuschätzen. Darüber hinaus setzt ihr eure Talente ein und nehmt sie ganz anders war. Probiert es aus, wie es ist, sich selbst bestimmt zu bewegen, denn letztendlich wisst nur ihr selbst, was für euch am besten ist. Ihr könnt Ratschläge hören und abwägen, ob ihr damit klarkommt oder nicht. Seid euch immer darüber im Klaren, ob ihr das könnt oder nicht. Hinterfragt euch immer wieder, wer ihr seid und wie ihr seid. Indem man sich besser kennt lernt man seine Handlungen anders auszurichten und selbst bestimmt zu agieren. Tut, was ihr wollt und gestaltet euer Leben nach euren Vorstellungen. Lasst euch nicht von dem erdrücken, was ihr müsst, auch wenn ihr davon nie völlig frei sein könnt, so lasst euch doch immer klar sein, das ihr in der Lage seid zu beenden, was ihr angefangen habt und nur ihr letztendlich wisst, was für euch das Beste ist. Niemand kann über euch urteilen, es sei denn er kennt euch nicht schon sehr lange. Niemand kann euch Entscheidungen abnehmen, für euch fühlen, für euch denken oder handeln. Ihr seid die Bestimmer eures eigenen Schicksals! Um das zu lernen, braucht es eine lange Zeit, aber ihr müsst es euch immer vor Augen halten, wenn ihr es schaffen wollt! Ihr kriegt es hin, daran glaube ich fest und werde euch dabei unterstützen, wie ich es kann! Auf Grania, auf die freie Welt und auf alle, die sich ihrem Schicksal stellen. Ein Hoch auf alle, lasst die Welt hoch leben! Sie bietet euch viel, wenn ihr sie lasst! Ein Hoch auf alle, die in der Welt leben, denn nur ihr gemeinsam könnt etwas verändern und mit eurer Einheit schafft ihr es! Ich bin stolz auf euch und werde euch helfen! Ich, Caine Stormbringer, euer stolzer Gott des Todes, euer Regierungschef von Grania, eure Speerspitze, euer Freund, euer Mann, euer Vater und sonst etwas. Ich bin für euch da und ihr seid für mich da. Lasst uns gemeinsam die Welt verändern!

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BeitragThema: Re: A Man's Crusade   Di März 02, 2010 10:08 pm

Für euch, liebe Leute! Ihr habt sie mehr als verdient!

Abschiedsworte und Danksagungen:

Ich danke all meinen Lesern, Drever, Blanca, Futur, Tasse, Proteus und allen anderen, die sich noch an A Man's Crusade versuchen. Ich danke des Weiteren allen Quellen, die mich zu dem Buch inspiriert habe. Terry Goodkind und seine Schwert der Wahrheit Reihe nimmt dabei einen besonderen Platz in dieser Reihe und ohne diesen Einfluss wäre es wohl gänzlich anders verlaufen. Ich danke allen Spielen, allen Serien, allen Songs und allen sonstigen Quellen, die mich inspiriert haben. Dank diesen ist A Man's Crusade zu dem Werk geworden, das es ist. Ich danke Grave, so wie allen anderen Zeichnern und zukünftigen Zeichnern für Bilder dieser Story. Insbesondere danke ich auch noch einmal Drever, das er mir mehrere Figuren zur Verfügung gestellt hat, wie z.B. Jerc, den Madensucher, die Gargoyles oder den Drachenelf. Ohne diese Figuren wäre die Geschichte an einigen Punkten sicher nicht so verlaufen, wie sie es ist. Danke auch an XionEX, Shadow, Blanca, Grave, Janus, Drever und Futur, deren RPG-Charaktere, die ich aus dem A Man's Crusade RPG verwenden durfte. Ebenfalls danke an alle, die mich bei sämtlichen anderen Aktionen zu diesem Buch unterstützt habe. Danke für alle Rückmeldungen und für Kritik! Ich danke euch dafür, das ihr A Man's Crusade zu dem macht, was es ist! Ich hoffe ihr werdet auch in Buch 2 die Story weiter verfolgen und sie gespannt verfolgen. Ich werde mir Mühe geben die angenommene Kritik zu verwenden und umzusetzen. Bevor ich mit Teil 2 beginne, werde ich mich nochmal auf meine Datafiles stürzen und dann bald mit A Man's Path beginnen. Dort wird die Geschichte weitergeführt, um den Göttermythos, die von mir geschaffene Welt und Grania und allen anderen Figuren in dieser Reihe. Dies ist mein erstes eigenes Buch und ich bin stolz darauf, das ich es zu Ende bringen konnte. Ich werde mich auch weiterhin bemühen bis zu einem dritten Buch zu schreiben und vielleicht irgendwann damit heraus zu kommen. Ich glaube zwar nicht an einen so baldigen Ruhm, aber wenn sich mir die Chance bietet, werde ich sie nutzen. Also, bis bald in Buch 2 und ich freue mich darauf, wenn ich es schreiben werde und ihr in die Materie eintauchen könnt. Lasst es euch gut gehen und habt ein schönes Leben! Bis zum nächsten Band!

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