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 Workshop Schlagzeugtheorie und Standardbeats

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FlyingrhytmScorch
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BeitragThema: Workshop Schlagzeugtheorie und Standardbeats   Sa Jan 09, 2010 12:59 am

Workshop:
Schlagzeug-Theorie&der Standardbeat schlechthin

Einführung:

Zeit für einen weiteren Workshop, Leute! Nachdem wir bis jetzt Songtexte schreiben hatten, Bandtraining (den ich wohl nochmal überarbeiten werde) und Noten Lesen hatten kommen wir langsam zu den Instrumenten. Als erstes möchte ich euch einmal ein Schlagzeug vorstellen. Bevor ihr darauf loslegt ist es wichtig sich erst mal mit den einzelnen Teilen eines Schlagzeugs auseinander zu setzen. Darum nehmen wir ein ganz normales Standardschlagzeug.

http://www.four-strings.de/images/Noten/Lektion%206/Das%20Schlagzeug.gif


Definition Schlagzeug und Begriffserklärung der einzelnen Teile:

Ihr könnt dort die einzelnen Teile eines Schlagzeugs sehen. Beginnen wir erst mal mit der Definition eines Schlagzeugs. Ein Schlagzeug ist ein Sammelsurium von Schlaginstrumenten, was bei dem abgebildeten Schlagzeug fünf Trommeln und insgesamt drei Becken sind. Ich denke es ist am sinnvollsten, wenn wir von links nach rechts anfangen. Ich werde anhand von Soundwords versuchen euch die einzelnen Teile vom Klang her zu beschreiben und das noch etwas ausführen

Hi-Hat:

Als erstes nehmen wir uns mal die Hi-Hat vor. Diese besteht aus zwei Becken, die oben und unten auf dem Hi-Hat Ständer sind. Die Hi-Hat gestaltet unter anderem wesentlich den Rhytmus mit und wenn ihr in einem Song das Tschik, Tschik, Tschik, Tschik Geräusch hört, dann ist das die geschlossene Hi-Hat. Die klingt so, als wenn man mit nem Stock auf Metall schlägt. Der Hi-Hat Ständer hält die Hi-Hat und kann auch mit in das Spiel einbezogen werden, in dem man das Fußpedal unten an der Hi-Hat nutzt und die Hi-Hat öffnet oder schließt, wodurch andere Sounds entstehen. Eine Hi-Hat kann offen, halboffen oder geschlossen sein. Wenn die Hi-Hat offen ist, dann klingt es, als ob man mit nem Stock auf Metall haut und das verdammt lang nachklingt, dabei entsteht ein sehr langes tscccccchhh Geräusch und wenn sie halboffen ist ein kurzes tscht Geräusch. Der Klang ist wesentlich kürzer und prägnanter.

Snare:

Nun kommt die Snare. Tja, die Snare ist die erste Trommel und diejenige die einem am nächsten ist. Sie besteht wie die meisten Trommeln aus einem Fell oben und unten, die man beide individuell einstellen kann. Aber die Snare ist auch die Trommel, mit der man die meisten verschiedenen Klänge machen kann. Der Grund dafür ist ein Drahtteppich, der unten am Fell gespannt werden kann. Lässt man den weg klingt die Snare wie alle anderen Trommeln auch. Die Snare hört man aus Songs heraus. In einem ganz normalen Rhythmus ist das, was man hört diese Trommel und die Bass. Sie hat eine sehr große Soundvielfalt, von leise bis laut, man macht mit ihr Trommelwirbel, es ist möglich mit ihr Fills zu machen und sie ist immer am nächsten an einem dran. Bei der Snare hat man auch auch meisten Rückschlag, das heißt wenn man einen Stick fallen lässt springt er wieder hoch, bei den anderen Trommeln ist das schwerer. Die Snare hört sich an, wie wenn ein Stock auf eine fest gespannte Oberfläche schlägt. Der Sound der dabei entsteht lässt sich am ehesten mit einem kurzen buff beschreiben. Man kann natürlich auch einen Trommelwirbel machen oder andere technische Finessen, aber dazu wesentlich später mehr.

Bass:

Die Bass, nun ja die Bass drückt am meisten nach vorne. Ihre Soundbeschreibung könnte lauten, dass sie einfach auf die Fresse haut. Das passende Soundword wäre Bumm. Ein kurzer gut hörbarer Kanonenschlag könnte auch passen. Die Bass wird mit der Fußmaschine bedient. Diese ist unten an der Bass befestigt und man kann sie auf verschiedene Arten spielen. Hauptsache, sie trifft das Fell.^^ Nun, die Bass ist das Herzstück des Drumsets, da sie für den lauten Sound während der Beats sorgt und somit ein wichtiges Grundfundament für Songs legt. Es gibt hier auch noch die Doppelfußmaschinen, die im Metal-Bereich unter anderem für den schnellen und sehr aggressiven Sound sorgen, aber das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht. Dazu später mehr.^^

Gemeinsam mit der Hi-Hat, der Snare und der Bass lässt sich bereit ein ganzer AC/DC Rhytmus spielen, zumindest die meisten davon kommen damit komplett aus. Ab und zu kommt auch mal ein Crash vor, aber eher diese drei Parts des Schlagzeugs.

Hängetoms:

Ab zu den beiden Toms, die da über der Bass sind. Dies sind die Hängetoms, deren Soundwords ich mit bada und bamm beschreiben würde. Hier klingt es auch wieder so, als ob man mit einem Stock auf gespanntes Plastik schlägt. Eines der Toms ist kleiner als das andere. Die kleinere Tom klingt kürzer, als die größere Tom. Dafür ist die größere Tom tiefer und hallt länger, die kleinere hingegen aber höher. Mit diesen beiden lassen sich gut Übergangstakte (auch Fill-Ins genannt) gestalten. Damit kann man viel Kreatives anstellen.

Standtom:

Nun gehen wir mal zum Standtom über. Dieses hat drei Beine und befindet sich neben dem rechten Bein. Das Standtom ist neben der Bass die tiefste Trommel am Drumset. Sie hat das Soundword Bow. Sie klingt lange nach und ist sehr tief. Man kann sie gut für Rhytmen nutzen, wo man den Snareklang noch mehr hervorhebt durch den lauten Klang dieser Tom. Allerdings kann man hier auch gut mit Fill-Ins arbeiten. Wenn die Bass nach Kanonenschlag klingt würde dies nach einer schweren Handwaffe klingen, um das mal in etwa zu vergleichen.

Kommen wir zu den beiden letzten Teilen. Diese sind das Ride-Becken und das Crash-Becken.

Crash:

Ich beginne mit dem Crash Becken. Dieses hängt meistens über der Hi-Hat und lässt sich somit leicht anschlagen. Mit dem Crash-Becken werden meist Akzente gesetzt, man könnte sie mit einer kleinen Explosion vergleichen vom Sound her. Das passende Soundword wäre bisch. Das Crash Becken kann natürlich auch für andere Zwecke genutzt werden, um zum Beispiel kurze Akzente zu setzen, indem man draufhaut und das Becken festhält oder die Sticks langsam immer schneller werden lässt und dadurch einen leise-laut Effekt herstellen kann. Meistens wird aber eher raufgehauen und Füllstellen im Song werden damit gefüllt.

Ride:

Zuletzt kommen wir zu dem Ride-Becken. Das Ride-Becken hat einen sehr durchdringenden Klang und lässt sich auf vielfältige Weisen anwenden. Das Ride Becken wird gerne im Jazz verwendet, da es dort sehr viel durchdringender klingt und für seinen lässigen und melodischen Sound geschätzt wird. Mit dem Ride Becken kann man sehr melodische Gitarrenpassagen sehr gut unterstützen. Auf der Glocke (das runde Ding in der Mitte des Beckens) spielen die meisten Drummer damit sehr hohe Töne, was einen Ping-Sound erzeugt. Allerdings lässt es sich auch gut am Rand oder in der Mitte schlagen, wo es einen sehr durchdringenden und hohen Sound besitzt und sehr lange nachklingt.

Ich denke das reicht für Anfänger, um es auf den Punkt zu bringen. Kommen wir jetzt zum Standardbeat schlechtin.


Standardbeat:

Einführung in den Beat:

Der Standardbeat schlechthin ist der Viertelnoten-Beat, in dem man drei Elemente des Schlagzeugs nutzt. Ihr spielt die Bass, Snare und Hi-Hat auf 1, 2, 3, 4. Dabei solltet ihr mitzählen, um ein Gefühl für das passende Timing zu entwickeln. Um den Beat hinkriegen zu können müsst ihr erst mal üben, wie man die Fußmaschine bedient, wie man auf die Hi-Hat schlägt und wie man die Snare bedient. Das heißt ihr müsst erst einmal die Haltung üben, bis ihr den Beat einigermaßen hinkriegt. Am besten jede einzeln, das heißt erst mal üben die Fußmaschine der Bass zu treten, dann wie man die Hi-Hat anschlägt und wie man die Snare mit einbindet. Dann könnt ihr alle drei Elemente zusammen benutzen.

Durchführung:

Um das mal darzustellen zeige ich euch das mal anhand eines Musters:

http://www.freedrumlessons.com/media/drum-lessons/rock-drumming/quarter-note-beats-1.gif

Und dazu noch das passende Video, wo man euch das mal zeigt^^:

http://www.freedrumlessons.com/drum-lessons/quarter-note-beats.php (Das Video ist ganz oben)

Ihr müsst immer abwechselnd die Bass und die Snare spielen. Auf 1 die Bass und auf 2 die Snare. Auf jeder Zählzeit wird die Hi-Hat gespielt. Deshalb solltet ihr erst mal gucken, wie man das richtig hält und euch da reinfuchsen und dann klappt das auch mit dem Beat.

Also, viel Spaß beim Üben und bis zum nächsten Mal!
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