The Flood

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 One Piece - Trip down memory lane

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Drever
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Männlich
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BeitragThema: One Piece - Trip down memory lane   Mo Jun 04, 2012 6:25 am

blabla, OP-FF, blablabl. Da ihr solange warten musstet kriegt ihr diesmal gleich zwei neue Kapitel in Folge. Dankt mir und so.


Schweigend saß der riesige Mann auf einem Felsen, trotzte den Stürmen und lies seine selbstgeschnitzte Angel ins Wasser baumeln. Das Wasser wurde vom Regen aufgepeitscht und verwandelte die See in ein tobendes Monstrum, doch Jesu hatte schon schlimmeres erlebt. Plötzlich ruckte es an der Angel und Jesu holte sie mit einem gewaltigen Zug ein. Etwas durchweichtes landete auf der felsigen Klippe, bewegungslos. Der schwarzbärtige Mann beugte sich über das Ding...es war ein Mensch, ein kleiner Junge..Jesu hub ihn auf und trug ihn zu seiner Hütte..


Kapitel 1: Eine Geschichte beginnt..
Fünf Jahre nach dem Sturm...

"Na warte, alter Mann!" Schnell stürmte Van über den trocknen und felsigen Boden, stieß sich von einen größeren Brocken ab und versuchte Jesu, welcher mit inzwischen ergrauten Haar vor ihm stand, ruhig und gelassen. Kurz bevor Van ihn erreichte streckte er seine riesige Schaufelhände nach vorne und fing Vans Sprung einfach ab und lies ihn dann zu Boden fallen. "Hmpf...So wird das nichts!" Jesu zog seine weiße Kutte zurecht und wandte sich zum Meer. "Wenn du es nichtmal schaffst mich zu treffen, einen alten, wehrlosen Mann, wie willst du dann auf dem Meer und vor allem auf der Grand Line überleben?" Van knurrte auf. "Wehrlos? Du bist bald dreimal so groß wie ich!" Jesu wandte sich mit einem Ruck um. "Das tut nichts zur Sache! Auf der Grandline gibt es tausende von Leuten die größer, schlauer und stärker sind als du. Los, versuchs nochmal." Der weißhaarige Junge seufzte und holte tief Luft. Was hatte Jesu ihm erklärt? Er musste es schaffen im Sekundenbruchteil eine Attacke umzulenken, flexibler sein, die Umgebung in seine Angriffe miteinbeziehen, versuchen schneller zu sein als das Auge. "Dann...LOS!" Er sprang in die Luft, zielte direkt auf das Gesicht seines Ziehvaters und Lehrmeister, doch dieser schlug nach Van und brachte ihn so ins strudeln, woraufhin er hart aufschlug und sich den Arm aufschrammte. "Verdammt..." Der ältere Mann schüttelte den Kopf. "Weiter."

Am Abend saßen sie hinter der baufälligen Hütte des Altens und aßen Wild, welches Van für sie im kleinen Wäldchen auf der Insel gejagdt hatten. "Sag mal,alter Mann..." Jesu sah von seiner Keule auf. "Was ist?" "Nun...Warum lebst du ganz allein auf dieser Insel?" Van wies mit einer Handbewegung auf den Wald und die Klippen. "Außer dir und mir gibt es hier niemanden, nur wilde Tiere und Seeteufel." Der Ältere schlug mit seiner Keule auf den Boden, erschrocken wich Van zurück. Er hatte nicht mit einer solch heftigen Reaktion gerechnet. "Das geht dich nichts an.", wies Jesu ihn schroff zurück, dann wurde seine Stimme wieder etwas freundlicher. "Es ist besser für dich, umso weniger du weißt..." Van nickte. Er wollte keinen Streit provozieren.

Am nächsten Morgen setzten sie die Totour direkt nach dem Frühstück fort, sehr zu Vans unwillen. "Los." drängt Jesu und stelte sich breitbeinig hin. "Ich bin bereit." Van zögerte doch dann sprintete er los und stieß sich schließlich ab. Sofort schoss die Hand des riesigen ehemaligen Einsiedler zur Faust geballt nach vorne um Van zu treffen, doch etwas war anders...Plötzlich hatte Van einen Geistesblitz. Er änderte die Richtung, so das die Faust ihn um wenige Zentimeter verfehlte und stieß sich dann von Jesus Arm ab. "Was zum..." Van verpasste Jesu einen Schlag unters Kinn, welcher ihn taumeln lies. Van landete nun wieder am Boden und keuchte laut. "...Geschafft...!" Van lies sich auf die Knie sinken. "Ich habe es endlich geschafft." Er lachte auf und auch Jesu stimmte mit ein. "Du hast sehr schnell reagiert und meine Langsamkeit ausgenutzt um deinen eigenen Schwung zu verstärken. Schlicht, aber genial." Er schien kurz zu Zögern, doch dann hob er Van hoch. "Komm mit, mein Junge. Ich habe etwas für dich." Er trug Van in die Tiefen des Waldes, wo er mit einem Hieb einen Baum zertrümmerte. "Was machst du da?" Van sah irritiert in das ernste Gesicht seines Ziehvaters. "Pass auf.." Eine der riesigen Hände griff in die Splitter und zog Etwas kleines, rundes hervor. Bei näheren hinsehen konnte Van eine rote Frucht erkennen, auf der sich ein wildes Muster rankte. "Das ist eine Teufelsfrucht.", begann Jesu, wurde jedoch sofort von Van unterbrochen. "Teufelsfrucht?" Van nickte knapp. "Eine Teufelsfrucht verleiht dem, der sie isst übermenschliche Kräfte. Dies hier..", er hob die Frucht näher zu Van , "dies ist die Kunststoff-Frucht. Ich will das du sie nimmst und isst...aber sei dir eines bewusst: Diese Kraft hat ihren Preis. Du wirst nicht schwimmen können." Doch Van griff ohne zögern die Frucht und biss herzhaft rein. "Scheiff drauff! Konnte eh schnie schfimmen." Er schluckte und sah an sich hinab. "Hmpf..Ich fühl mich ganz normal.." Jesu nickte wissend. "Du wirst die Fähigkeiten der Frucht erst nach und nach entdecken." In diesem Moment ertönte das Geräusch von unzähligen Stimmen.

"Was zum..Du bleibst hier!" Jesu setzte Van ab und rannte zu den Klippen. Aus der ferne konnte er mehre Marineschiffe erkennen, welche sich um die Insel positionierten. "..Sie haben mich gefunden..." flüsterte er und sah ungläubig aufs Meer hinaus. "Ich...Ich muss den Jungen retten!" Er wandte sich von den Geschehnissen ab und rannte erneut in den Wald. "Van!" Der Junge sprang sofort auf - wenn Jesu ihn mit seinem Namen ansprach, war die Sache ernst. "Was ist los?" Der große Mann schüttelte den Kopf. "Keine Zeit! Pass auf, am anderen Ende der Insel liegt ein kleines Schiff, ich habe es für dich gezimmert. Nimm es und segel sofort los. Es sind zwar viele Marineschiffe da, aber darum werde ich mich kümmern."

Auf dem größten der Schiffe saß an Deck ein Mann auf einer Art Trohn, die Augen zu schlitzen verengt. Das Gesicht lag im Schatten des Mastes, so das man sein Gesicht nicht erkennen konnte. "Wir haben ihn endlich..." Ein Soldat lief zu ihn und salutierte. "Kommandant, die anderen Schiffe werden in wenigen Minuten bereit zum Buster Call sein." Der Vize-Admiral nickte und nun schlich sich ein breites Grinsen auf das im Schatten liegende Gesicht. "So oft bist du dem Tod entkommen...Aber diesmal..Diesmal habe ich dich."

Van hatte keine Zeit gehabt dem Schiff eine genauere Inspektion zu unterziehen, dennoch nahm er Details wahr, wie die geschnitzte Figur am Bug und das Segel,für das Jesu offenbar seinen letzten Stoff geopfert hatte. Er fühlte so viel wiedersprüchliches - Angst, Dankbarkeit, Aufregung..und eine bodenlose Angst. Angst, was mit Jesu passieren würde. Doch der alte Mann hatte recht, er war nicht stark genug um sich mit so vielen Soldaten anzulegen. Er setzte die Segel und fuhr los. Der Wind wehte stark und trieb ihn auf eines der Schiffe zu.

"Kommandant, da kommt ein kleines Schiff auf uns zu!" Der Vize warf einen wütenden Blick zu dem Marinesoldaten. "Versenk es. Mein Gott, muss ich jeden Befehl selbst geben?" Der Soldat salutierte hastig nach Art der Marine und brüllte dann einen Befehl. Sofort wurden die Kanonen geladen und zum Abschuss bereit gemacht. "....FEUER!" Ein Kugelhagel schoss auf Vans Schiff zu. Doch bevor sie das Schiff auch nur berühren konnte, rannte etwas an Van vorbei - und zwar über das Wasser. "Was...Jesu?!" Die Kugeln wurden von dem Schwarzbärtigem einfach abgefangen. "Mehr habt ihr nichts drauf?" Er stürmte zu dem Schiff und schlug ein Loch in den Rumpf. "Van! Du musst los! Jetzt!" Der Junge begriff sofort und steuerte sein Schiff an Jesu vorbei aufs offene Meer.

In diesem Moment erhob der Vize sich und gab so einen Blick auf sein Gesicht preis. Es handelte sich um einen älteren Mann, dessen Haar in einer Art Richterperücke gerichtet waren. Die Mundwinkel waren faltig und teils von einem langen, geflochtenen Bart verdeckt. "So sieht man sich wieder...Jesu "God" Stuke." Jesu lächelte nur knapp. "Ich hatte gehofft du wärst langsam in Pension gegangen." Der Vize schüttelte den Kopf. "Nicht bevor ich das hier nicht zu Ende gebracht habe...." Er hob die Hand und machte eine Schnittbewegung.

Aus der Ferne sah Van wie Jesu plötzlich nach hinten zusammen sackte und das Wasser sich von Blut dunkelrot färbte. "NEIN! NEIN!" Er schlug gegen die Rehling. "Das..." Doch er wusste das er nicht zurück konnte. Er war zu schwach...Die Soldaten würden ihn zerfetzen. Er wandte sich ab und sah zum Himmel. "ALTER MANN!" rief er. "ICH WERDE DEN FINDEN DER DICH GETÖTET HAT!"

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[17:47:37] Scorch Blaze: das klingt leicht zweideutig


Zuletzt von Drever am Mo Jun 04, 2012 8:27 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Drever
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BeitragThema: Re: One Piece - Trip down memory lane   Mo Jun 04, 2012 6:28 am


Kapitel 2: Die Insel Hoya

"Hunger.." Seit drei Tagen trieb die Nusschale mit dem Jungen darin übers Meer. Er hatte angefangen mit seiner Teufelskraft zu experimentieren, war aber bisher nur dazu gekommen kleine Kunststoffbälle zu produzieren, welche weder essbar noch sonderlich hübsch anzusehen waren. "....Hm?" Am Horizont konnte er schwhe Schemen ausmachen. "Eine Insel...und wo eine Insel ist, ist auch auch was Essbares!" Er lenkte das Schiff auf die Insel zu. Schon aus der Ferne konnte er die Häuser sehen, welche aus roten Lehm zu bestehen schienen. Auf einem Schild stand in Druckbuchsataben "HOYA". Offenbar war das der Name der Stadt. Er band sein Schiff fest und beschloss sich nach einer Hafenspelunke um zusehen. Er brauchte Informationen über das, was Geschehen war und die bekam man nun mal am ehesten von einem betrunkenen Seemann. Er wurde bald fündig und fand eine Taverne namens "Der Seeteufel". Anstatt einer Tür gab es nur einen roten Vorhang, durch den man Stimmengewirr und das klappern von Gläsern und Flaschen vernahm. Er trat ein und lies den Blick durch den Raum gleiten.

Es handelte sich hauptsächlich um Männer, nur eine Frau, offensichtlich eine Bedienstete, lief durch den Raum und brachte den Männer die bestellten Getränke. Im Gegensatz zu den Piraten und Kaufmännern würdigte sie Van keinen Blick, sondern kümmerte sich um ihre Arbeit. Mit einem flauen Gefühl im Magen begab er sich zum Thresen. Der Wirt war ein Mann, dem man ansah das er seine besseren Tage schon hinter sich hatte. Der Kopf wurde von einen grauen Haarkranz geziert und eine Narbe zog sich vom linken Mundwinkel bis unters Auge. "Was gibts, Bursche? Das hier ist kein Kindergarten." Einige Leute lachten auf. "Ich brauche Informationen über die Marineaktionen in der Umgebung.....und was zu essen." Schlagartig wurde es still in der Taverne. Der Wirt zog eine Augenbraue hoch. "So? Interessant. Pass auf, Junge. Essen kannst du sofort haben, ich kann dir jetzt alllerdings nichts sagen, das verunsichert meine Kunden. Aber wenn du bis Ladenschluss bleibst erzähl ich dir später was ich weiß." Van nickte und zog sich an einen Platz zurück und beobachtete einige Gäste,während er das Fleisch ass, das ihn der Wirt gebracht hatte. Bei einigen handelte es ohne Zweifel um Piraten. Sicher gefiehl es der Marine nicht, das die Zivilen an den Piraten verdienten - doch das war eben die Realität. "Hey,Süße.." Van wandte seinen Blick der Servierinn zu, welche gerade aufdringlich begrabscht wurde. "Lust auf ein bisschen Spaß in meinem Zimmer?" lallte ein Mann, der offenbar zu tief in den Krug gesehen hatte. Der Weißhaarige wollte sich gerade erheben, um der Sache ein Ende zu bereiten, als der Wirt ihn zurückhielt. "Aber...." "Sieh einfach zu." Van lies sich mit einem leisen Knurren zurück sinken. Der Mann lies auch auf erneute Warnung der Frau nicht los, bis diese schließlich ein Seufzen hören lies. "Ich habe dich gewarnt..." Sie schlug den Mann mit einer solchen Wucht in den Bauch, das dieser erst zu Boden sank und dann etwas Blut spie. Van sah ungläubig zu. Wo nahm dieses zierliche Mädchen die Kraft her einen Mann mit nur einen Hieb so zu verletzen? Der Wirt lachte leise. "Meine Tochter war schon immer etwas rustikal." Van wandte sich erstaun um. "Ihre Tochter?" "Nunja, sie ist nicht meine leibliche Tochter. Ich habe sie nach dem Verschwinden ihres Vaters bei mir aufgenommen. Sie ist eigentlich nicht sehr feminin, ich hatte Mühe sie dazu zu überreden hier anzufangen! Sie wollte erst Piratin werden, stell dir das vor. So ein Unsinn, nicht wahr?" Der Wirt schüttelte den Kopf. Der junge Pirat wandte sich vom Wirt ab - er konnte durchaus eine Mannschaft gebrauchen, alleine würde er es nicht mit der Marine aufnehmen können.

"Hey,du." rief er dem Mädchen zu. Erst jetzt betrachtete er sie genauer. Sie hatte langes,schwarzes Haar welches sie zu einem Pferdeschwanz gebunden und einen Jadering eingeflochten hatte. Sie trug ein helles, rosafarbenes Kleid mit Rüschen, was nicht unbedingt zu den kühlen Blick passte dem sie ihn zuwarf. "Was willst du?" Er lächelte freundlich. "Ich möchte Etwas wissen." Sie seufzte. "Ich schließe mich KEINER Bande an,verstanden?" Sie wandte sich ab. "..H..Hey! Jetzt warte mal! Warum nicht?" Sie warf ihn erneut einen kühlen Blick zu. "Weil ich Leute wie dich verabscheue. Ich will zu keiner Bande gehören die nur mordet und raubt." Van kratzte sich am Kopf. "Das ist auch nicht mein Ziel...Wie heißt du überhaupt?" "Mein Name ist Dela. Wenn du willst, das ich dir glaube, musst du es schon beweisen." Van nickte knapp. "Wie?" Dela schien mit einer Zustimmung nicht gerechnet zu haben, denn sie legte den Kopf schief und musterte ihn. "Auf der Insel befindet sich eine Station der Marine. Geleitet wird sie von einem Mann namens Willington, einen gnadenlosen Gerechtigkeitsfanatiker. Er hat meinen Bruder eingesperrt, weil dieser versuchte die Diktatur von Willington zu brechen.." Van nippte an seinem Glas und legte den Kopf schief. "Ich soll ihn also da rauspauken,hm?" Er sah nachdenklich aus dem Fenster der Taverne,doch Dela wandte sich schon ab. "War ja klar, das du dich darum drü..." Der Weißhaarige stellte sein Glas mit einem lauten Klacken ab. "Ich machs. Doch erst morgen, dein Vater wollte mir später noch was wichtiges erzählen. Wir treffen uns morgen um zehn Uhr vor der Taverne,klar?" Sie sah ihn einen Moment verdutzt an, dann nickte sie knapp. Daraufhin wandte sich Van wieder ab und wartete, das die Kneipe sich leerte.

Nach zweistündiger Wartezeit, hatte auch der letzte Gast die Taverne verlassen. Der Wirt drehte das "Geöffnet"-Schild an der Tür um, dann setzte er sich Van gegenüber. "Wein?" Der Junge schüttelte den Kopf, er hatte genug getrunken wärend er gewartet hatte und er hatte nicht vor den Informationen besoffen zu lauschen, nur um sie dann sofort wieder zu vergessen. "Wie du meinst..." Der Barmann grinste schief und holte unter dem Tisch eine Zeitung raus. "Da, lies. Das sollte interessier'n." Die Titelseite prangte eine gewaltige Überschrift "BUSTER CALL IM NORTH BLUE - GEWALTVERBRECHER NACH JAHREN GEFASST". Die Miene von Van wurde kühl, er drückte die Zeitung zusammen. "...Jesu war kein Gewalttäter..Er konnte keiner Fliege was zuleide tun." Der Mann hob abwehrend die Hände. "Hab ich auch nicht behauptet, Junge. Aber vor'n paar Tagen sind ziemlich viele Schiffe vorbeigefahren, das müss'n sie gewesen sein. Einer von den Soldaten, die hier getrunken hatten, meinten sie seien auf dem Weg zum Marinehauptquartier...Wo das liegt weiß ich aber nich." Der Junge hörte den letzten Satz nicht, er war schon augesprungen und ging nun zur Tür. "Wo willst du hin?" Van wandte sich nicht um. "Trainieren..." Damit öffnete er die Tür und ging raus.

Die Nachtluft war kühl und der salzige Meeresluft durchdrang sie leicht. Dennoch schwitzte Van, immerhin war das hier ein anderes Training als das mit Jesu - er bereitete sich auf eine unbekannte Gefahr vor, auf einen Kampf gegen dutzende von Gegnern. "Aber mit meinen neuen Kräften..." Er durchbohrte mit einem Stachel aus harten Kunstoff einen Baum. "...sollte ich das locker schaffen."


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Fun Facts:
Sowohl der Name von Dela als auch der Stadt stammen von einem Boxer, nämlich De La Hoya. Dies zeigt sich auch in Delas ersten Auftritt.

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BeitragThema: Re: One Piece - Trip down memory lane   Mo Jun 04, 2012 6:31 am

Kapitel 3: Der Lyncher

Am Morgen wartete Van bereits vor der Taverne und dehnte sich etwas, um sich für die Stürmung der Basis bereit zu machen. Als er Schritte hörte, sah er auf. Vor ihm stand Dela, welche nun gänzlich anderst gekleidet war als zuvor: Sie trug einen schwarzen Mantel, welcher locker über ihrer Schulter hing, sowie ein weißes Hemd und eine braune Hose. "Was glotzt du so?" knurrte sie, als ihr der Blick des Albinos auffiel. "Es ist nur, du siehst komplett anderst aus." Sie schnaubte nur und lief los, Van folgte ihr.

Die Marinebasis bestand aus einem grauen Gebäudekomplex mit gewaltigen Betonmauern, auf denen sich zusätzlich Stacheldraht befand. Mit roter Farbe war an eine Wand "MARINE" geschrieben, damit Fremde sie erkennen konnten.
Van pfiff durch die Zähne. "Ein ganz schöner Brocken..Wie komme ich da rein?" "Wir." Van sah sie kurz an, dann lachte er nervös auf. "Ich kann dich nicht mit reinnehmen." "Warum nicht?" Sie fixierte ihn mit ihrem Blick. "Nun..Äh..Du bist.." Sie lächelte. "Ja?" Van schluckte. "Ähm...Also, wie kommen wir rein?" Dela grinste nun breit und führte ihn zu einer der Betonwände. Ein Riss zock sich wie ein Blitz von oben nach unten. "Ganz einfach.." Sie holte aus und schlug mit voller Wucht zu. Die Wand gab unter dem Schlag nach und ein Loch entstand, durch das gerade zwei Personen passten. "Bitte schön." Sofort sprangen einige Marinesoldaten hervor. "Was soll das?!" keifte einer von ihnen und richtete den Lauf einer Waffe auf sie. "W-Weisen sie sich aus!" Van hob die Hand und grinste breit. "Weißt du.." sagte er munter zu Dela, den immernoch zitternden und gleichzeitig keifenden Soldaten ignorierend, "..das will ich schon die ganze Zeit testen! Rigid Plastic - Gen-no!" Vans linke Hand war nun von einer hammerähnlichen Kunstruktion umgeben, mit dem er den keifenden Soldaten einfach in die Wand schlug. "Jap~ Das klappt ja perfekt!" "Hör auf rumzualbern und konzentrier dich lieber.."

Dela betrat nun das Gebäude. Im inneren konnte man im Schein matter Lampen einige Zellen erblicken. Im mitten des Raumes stand ein Schreibtisch, an dem seelenruhig ein Mann saß. Er war von großer Statur und hatte kurzes, schwarzes Haar und ein markantes, eckiges Kinn. Er tippte gerade, vor sich hin redend, etwas in eine rustikale Schreibmaschine. "Tagesbericht: Zwei Störenfriede haben die Basis betreten, der Schaden beläuft sich auf acht verletzte Rekruten. Wurden nach kurzen Kampf unfähig gemacht." Van kratzte sich am Kopf. "Äh....Kampf unfähig? Noch steh ich und soweit ich sehe wird sich daran nichts ändern." Er lief nun mit Anlauf auf den Mann am Tisch zu. "REGID PLASTIC - GEN- NO!" Wieder holte er mit einem Plastikhammer aus, doch der Mann fing den Schlag einfach mit der rechten Handfläche ab und tippte seelenruhig mit der linken Hand weiter.
"Schlechte Leistung, Junge..." Van riss sich los um erneut mit der Faust aus, doch der Marinesoldat lies sich samt Stuhl nach hinten fallen, so das der Schwung den Alibo nach vorne trudeln lies.
In diesem Augenblick bekam er von unten einen Tritt in den Magen, welcher ihn in die Decke einschlagen lies, wo er dank der Schwerkraft auch gleich wieder runterfiel. "Aaargh..." "Van!" Dela lief zu ihm hin. "Sei vorsichtig! Bei dem Mann handelt es sich um Wallington." Van erhob sich und klopfte sich Staub von den Kleidern, während der Mann ein tiefes Lachen ausstieß. "In der Tat! Mein Name ist James "Lynch" Wallington und ich bin ein Kämpfer für die Gerechtig...HÖR AUF ZU GÄHNEN!" Van sah überrascht auf. "Was? Oh, bist du endlich soweit?" Wallington schnaubte. "Dir werde ich es schon noch zeigen, Jungspund! Cordage!" Eil Seil schoss aus dem Ärmel von Wallington und wickelte sich um das Handgelenk von Van. "Was zum..." Wallington zog nun plötzlich mit enormer Kraft, so das der Albino erneut nach vorne trudelte. " Rendre justice à qn!" Erneut wurde Van von einem Hieb erwischt und donnerte gegen eine Wand. "Argh..Verdammt." Wallington lachte auf. "Mann nennt mich nicht umsonst "Lynch", mein Junge. Ich habe den Kampf mit Seilen auf der Grand Line gelernt. Ein North-Blue-Bastard wie du, hat da keine Chance..." Van wischte sich ein Blutrinnsal aus dem Mundwinkel und erhob sich. "Das werden wir ja sehen...Rigid plastic: Jü-Dan!" Er schoss nun spitze Kunstoffsplitter auf Wallington, doch der blieb unbeindruckt. "Maintien des droits acquis." Er lies nun ein weiteres Seil aus seinem linken Ärmel herumwirbeln, so das die Plastiksplitter einfach abprallten. "ATTAQUE DE FRONT!" Mit einem Mal sprang der Leiter der Marinebasis nach vorne und riss Van, der immer noch an dem anderen Seil hing nach vorne. Gleichzeitig holte er aus, so das er Van erneut in die Wand warf, die diesmal brach. "Jämmerlich..." Wallington lief lächelnd auf Van zu. "Zeit dich...zu hängen."


Facts:
Vans Angriffe haben alle eine engl. Einleitung welche die Art des Kunstoffes beschreibt, das daraufolgende in Japanisch ist dann die Bezeichnung für die Attacke.

Regrid Plastic - Ge-No ( Harter Plastik: Großer Hammer) : Van formt einen Hammer aus erhärteten Plastik um seine Faust.

Regrid Plastic - Jü-Dan (Harter Plastik : Geschoss) : Van schießt mit Plastiksplitter auf seinen Gegner

James "Lynch" Wallingtons basiert auf James "Lynch" ...den Nachnamen habe ich vergessen, jedenfalls war der werte Herr der Namengeber fürs Lynchen und hatt, aus liebe zur Gerechtigkeit, seinen eigenen Sohn gehängt.
Wallington kämpft mit Seilen, er hat jedoch keine Teufelsfrucht gegessen, sondern benutzt mechanische Abschussgeräte um die Seile unter seinen Ärmel hervor zu schießen. Alle Techniken von Wallington kommen aus dem franz.. Man merkt seinen Attacken zudem seinen Hang zur Gerechtigkeit an, da sie meistens darauf Anspielen.

Cordage (Seil) - Mit diesem Ausruf beginnt Wallington einen Kampf, gleichzeitig wirft er dabei ein Seil aus um den Gegner an sich zu fesseln.

Rendre justice à qn - ( jmdm. Gerechtigkeit widerfahren lassen ):
Wallington zieht den Gegner an einen Seil nach vorne um ihn dann im Trudeln einen Schlag zu verpassen.

Maintien des droits acquis -(Schutz angestammter Rechte):
Hierbei lässt Wallington eines seiner Seile so schnell wirbeln, das es wie ein Schutzschild fungiert.

Attaque de front - (Frontalangriff):
Eine härtere Variante von Rendre justice à qn, bei dem Wallington zusätzlich sein gesamtes Gewicht in den Schlag verlagert, so das Hieb die vorherige Technik ums doppelte übertrifft.

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BeitragThema: Re: One Piece - Trip down memory lane   Mo Jun 04, 2012 2:38 pm

ich kann nur wiederholen, was ich auch schon in skype gesagt hab, der anfang ist irgendwie... (für meinen geschmack) ein wenig... zu sehr wie das original.
Bonuspunkte gibts für Frantsch.

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Cease! The Hour of the Mallet is upon us!

ಠ‿ಠ

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BeitragThema: Re: One Piece - Trip down memory lane   Mo Jun 04, 2012 8:38 pm


keine Sorge, ab jetzt werden die Kapitel länger ....


Kapitel 4 : Van dreht auf!

Wallington packte Van an den Haaren und fesselte seine Arme, dann setzte Er Vans Kopf in eine Schlinge. "So ende...ich also.." murmelte Van und schloss die Augen. "Besiegt von meinem ersten Gegner...Nein..." Er dachte an Jesu...Wie er blutend im Wasser gelegen hatte. "Nein...Ich....WERDE NICHT VERLIEREN! PLASTICS COATING -HIZA NO SARA! !" Er umantelte sein Knie mit Kunstoff und versenkte es in der Magengrube seines Gegners, welcher sofort taumelte. "Was.." Van richtete sich nun auf und grinste. "Das Spiel kann man auch zu zweit spielen." Er zog nun an dem Seil das ihm um Handgelenk hing. "Maintien des droits acquis!" rief Van und ahmte die Technik seines Gegners perfekt nach, welcher nun in den Schreibtisch einschlug, der unter dem Gewicht nachgab. Wallington stöhnte schmerzvoll auf. "Wie..Wie ist das möglich...er ist doch nur ein North-Blue-Bastard..." Van ignorierte ihn und griff an den Schlüsselbund an der Hose des Mannes. "So.....Dela?" "Hier bin ich." rief sie aus der Ecke eines Raumes.

"Ich hab ihn gefunden!"
Van lief zu ihr und betrachtete den Mann in der Zelle. Dieser war kaum Älter als er, sah jedoch deutlich vernachlässigter aus. Das schwarze Haar war verfilzt und die Augenringe wiesen daraufhin, das er lange nicht mehr geschlafen hatte. "Jim, das ist Van. Er hat geholfen dich zu retten." Jim lächelte und entblößte dabei zwei vergilbte Zahnreihen. "Danke, Weißschopf..." Van probierte die Schlüssel am Bund aus. Erst der dritte Schlüssel passte schließlich. Dela schloss ihren Bruder fest in die Arme, sah dann aber zu Van und löste sich. "...Jim. Ich werde mit Van gehen." Ihr Bruder sah überrascht auf, lächelte dann jedoch. "Heißt das, du wirst jetzt eine Piratin?" Sie nickte knapp. "Dann nimm das..." Er kramte in der Tasche und holte zwei Handschuhe hervor, bei denen die Knöchel mit Stahl verstärkt waren. "Nimm sie, dir werden sie auf deiner Reise mehr nutzen als mir." Sie nahm die Handschuhe und nickte dankend. "...Jim...Sag Vater....Das ich gegangen bin...." Tränen rannen ihr übers Gesicht. "Wenn ich es ihm sagen würde,...würde er versuchen mich zu hindern..." Jim nickte und sah dann zu Van. "Hör gut zu, Weißschopf: Gib gut auf meine Schwester acht, sonst wirst du es bereuen." Van nickte und grinste. "Natürlich."

"Waaaaas? Diese...Nusschale ist dein Schiff?" fragte Dela und sah entsetzt auf das Schiff. "Damit können wir froh sein wenn wir es bis zur Nachbarinsel schaffen..." Van zuckte mit den Schultern. "Weiter müssen wir nicht. Dort können wir uns ja nach einem größeren Schiff umsehen, vorrausgesetzt wir können uns irgendwie das nötige Geld verdienen..." Dela seufzte und nickte. "Na schön..Aber du brauchst zumindest eine Jolly Roger." Der Albino nickte zustimmend und schnitt mit einem spitzen Stück Kunstoff einen überflüssigen Fetzen vom Segel ab und reichte ihn ihr. Sie kramte in ihrer Tasche und holte einen Stift hervor. Mit feuereifer begann sie zu malen, während Van staunend zu sah. "Was meinst du?" Sie hob es hoch: Die Flagge zeigte einen Totenkopf mit weißen, verstruppelten Haar. Van nickte zufrieden. "Hängen wir sie auf!" Als die Flagge hing, setzten sie Kurs auf die Nachbarinsel von Hoya. Dela lachte auf: "Na dann, Weißschopf-Bande!"


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Facts:

PLASTICS COATING -HIZA NO SARA (Kunstoffmantel: Knie):
Versenkt ein mit harten Kunststoff verstärktes Knie im Magen des Gegners.

Die Plastic Coating-Reihe bei Van bildet eine spezielle Gruppe, hier beschreibt er nämlich am Ende nicht die Technik, sondern beschreibt das betroffene Körperteil.

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